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Mittwoch, 8. September 2010

Vision für einen neuen Menschen

die nachfolgenden Zeilen habe ich kürzlich auf einem Zukunfts-Werkstatt-Seminar geschrieben. Sie beschreiben bildhaft meine Vision eines neuen Menschen und einer neuen Gesellschaft...

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Jeder Mensch wie eine Pflanze in der Natur - gemeinsam und doch jeder für sich - in seinem gänzlich individuellen Ausdruck und Gestalt.
Jeder nimmt sich selbstverständlich nur das was er wirklich braucht und ist durch sein bloße Existenz auch selbstloser Lebensraum für andere z.B. Insekten und Vögel und spendet Schatten für andere Pflanzen und Tiere.
Es ist keiner da mehr da, der Pflanzen vorschreiben muss wie sie „SEIN“ sollen oder wie sie zu wachsen haben.
Es gibt keine „Erziehen“ mehr, sondern nur noch ein „Wachsen“ zum Licht und zur Sonne hin, wie es der tiefsten Natur jeder Pflanze ganz selbstverständlich entspricht und so wie sie es gerade macht kann es nicht besser sein.
Gegenseitiger Austausch, Schutz, Unterstützung und Befruchtung ist das selbstverständlichste auf der Welt.
Stress, Hektik, Leistungswahn sind in dieser Welt gänzlich unbekannt und völlig absurd.
Es geht auch nicht mehr um „Haben, Raffen, Gier“ um ständig neues "Haben" von meistens sinnlos und schlecht produzierten Konsumgütern, sondern es geht ausschließlich um das „Sein“ - um das Zusammensein und zwar jeder in seiner ganz eigenen Art ohne dabei den eigenen Daseinszweck oder die eigene Individualität zu verlieren oder gar zu vergessen – wie sollte das auch gehen?
Ja, es geht ausschließlich darum in Freude und im Genießen zu „Sein“ und der Sonne entgegen zu wachsen und all das viele sich ständig verändernde Licht tief in sich aufzunehmen und das was auch immer kommt bedingungslos und standfest anzunehmen und „Ja“ dazu zu sagen.
Jeder ist auf seine Weise schön und es würde keinem auch nur im Traum einfallen sich mit irgend einer anderen Pflanzenart – und sei sie auch noch so groß oder bunt zu vergleichen – oder ihr gar Konkurrenz machen zu wollen, denn jeder weis tief im Herzen um die eigene Welt und den Sinn und Schönheit des eigene Daseins.

Dieser neue Mensch steckt bereits vollständig in uns und wir müssen gar nicht soviel tun um wieder dahin zu kommen – ja wir müssen uns ganz einfach nur auf uns selbst zurück besinnen und erkennen wer wir sind - nämlich ebenfalls pure Natur – menschliche Pflanzen :-).

Sonntag, 20. Juni 2010

über "Realisten" und visionäre "Träumer"

Wenn Realisten wüßten, wie sehr sie in Wirklichkeit nur träumen
und in Ihrem einseitigen befangenen Denken,
uns ständig von neuen fruchtbaren Wegen ablenken,
dann würden diese innerlich anfangen zu schäumen.
Denn vieles gutes Neues tuen sie ständig mit Ihrem Realismus blockieren,
ja und sie tuen sich dabei noch nicht mal genieren.

Positive Visionäre mit Ihren verrückten Träumen,
erschaffen für uns ständig neue Lebensräume.
Mit ihrer ungezähmten Geisteskraft,
wird das Undenkbare unvoreingenommen gedacht,
und so zum Glück endlich ans Licht unserer Welt gebracht.

Montag, 26. April 2010

Vom "Wählen gehen"

Ich höre oft Leute klagen, die Politiker sind so schlimm, die Banken und deren Zinses-Zins sind so ungerecht und vieles andere mehr über unsere ach so „schlechte“ Welt.
Ja – es gibt genug Grund zum Klagen! Spätestens jetzt, wenn man auf die letzten 30 Jahre Politik zurücksieht, wird klar, man kann wählen wen man will: Schwarz/Gelb, Rot/Grün, Rot/Schwarz und das ganze wieder von vorne, immer hat man das Gefühl der Gelackmeierte zu sein und das immer die Falschen vorne sind.
Gleiches gilt für die Art und Weise, wie zockende Banker von Politikern ständig Geld für neue Wett- und Casinospiele zu Lasten der Allgemeinheit in die Taschen gesteckt bekommen. Oder wie Politiker „wegen der überraschend und unvorhersehbar aufgekommenen Finanz-und Wirtschaftskrise“ uns zunehmend tiefer verschulden und dabei auch noch das letzte Tafelsilber (z.B. Grundstücke und Immobilien im Staatsbesitz) an gierige Heuschreckeninvestoren verkloppen, als gäbe es kein Morgen mehr.
Aus all diesem resultiert unser Volkskrankheit, das kollektive Gefühl der Ohnmacht, schleichende Staats- und Demokratie-Verdrossenheit und das Gefühl „das man ja sowieso nichts machen kann“.

Die Wahrheit hierzu aber ist so verblüffend wie einfach, - auch wenn es den ein oder anderen erschrecken mag -, Politiker und Banken haben keine Macht und der Zins- und Zinseszins von sich aus hat noch keinem Menschen geschadet.
Nein wir alle sind hier die Täter und nicht die ohnmächtigen Opfer!!!
Wie sind es, die deren Geld benutzen!
Wir sind es, die deren Banken unser Geld anvertrauen!
Wir sind es, die veränderungsrestistente machthungrige egoistische Politiker wählen ...
und nur deswegen funktioniert das (deren) System!!!

Wir können uns alle nur an die eigene Nase fassen, denn wir sind ganz alleine die voll verantwortlichen Täter!!!

Wen wir das jetzt erkannt haben und uns eingestehen können, so sollten wir endlich einmal Inne halten und mal bewusst aus unserem täglichen Hamsterrad der Gewohnheit ausbrechen und zu beginnen darüber nachzudenken, wie jeder einzelne von uns „es besser machen kann“. Dabei geht es darum, dass jeder in sich geht und endlich mal wieder nach seinen tiefsten und besten Visionen schaut, wie man eine bessere Welt erschaffen kann – und vielleicht dabei bis in seine eigene Kindheit zurückschaut (wo man in seiner Kindlichkeit sowieso an eine bessere Welt glaubte), hierzu lohnt sich jeder Weg!

Wie ich vorhin schon schrieb, wir sind die Täter – im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir nicht ohnmächtig sind, wie viele aus schlechter Gewohnheit (noch) fühlen, sondern, dass wir die Macher und Schöpfer „von allem was ist“ sind und je nachdem welche Vorstellungen, Gedanken und Visionen von uns wir wählen, beständig die Welt neu geschaffen wird.

Wir wählen als tatsächlich nicht nur am Wahltag, sondern in jeder Sekunde unseres Leben was und welche Welt wir zukünftig haben wollen!!! Es ist also in jeder Sekunde bei jedem Menschen zu jedem Zeitpunkt „Wahlsonntag“!
Ein kleines Beispiel möge das veranschaulichen, ich dem ich z.B. beim Aldi/Lidl und Konsorten einzukaufe, wähle ich mir mit jeder einzelnen Kaufentscheidung eine Welt, die rücksichtslos die Preise diktiert und die Erzeuger/Bauern/Lieferanten bis aufs „Blut“ ausquetscht, die Folge davon sind Stundenlöhne von 5 € und weniger und geschundene Menschen, die diese Arbeit irgendwo machen müssen - oft genug irgendwo in der dritten Welt unter miestesten Lebensbedingungen um „irgendwie“ überleben zu können. Ganz zu schweigen von der Qualität der Produkte und Lebensmittel und dem Aspekt wie zerstörerisch mit Land, Boden und Ressourcen unserer Mutter Erde dabei umgegangen wird. Als weitere Folge davon sorge ich natürlich auch für Arbeitslosigkeit und Armut in meiner Region.
Kaufe ich alternativ dazu Erzeugnisse, zum Beispiel beim Bauern in der Region ein, wähle ich eine ganz andere Welt, denn ich sorge dafür, das es Arbeit und Produktion und damit Arbeitsplätze in der Region bleiben. Ich kann mich unmittelbar über Qualität aber auch übr die Arbeitsbedingungen auf dem Hof überzeugen und genau nur bei den Bauern kaufen, die sich für Qualität und Nachhaltigkeit einsetzen. Nutze ich dabei eine Regionalwährung (wie z.B. das Engelgeld, welches eine zinsfreies Geld ist, das zur Zeit schon in einigen Städten in Deutschland in zunehmendem Maße Verwendung findet u.a. in Wittenberg, Berlin, Leipzig, Wiesbaden), so sorge ich gleichzeitig dafür, dass das Geld nicht aus der Region abwandern kann und immer wieder aufs Neue in der Region investiert wird und so fortlaufend einen menschendienlichen, Arbeitsplätze fördernden Wirtschaftskreislauf erzeugt.

Diese 2 gezeigten Beispiele mögen exemplarisch aufzeigen, wie wir – jeder einzelne von uns - mit allen unseren kleinen Entscheidungen in jeder Lebenssekunde die Welt von Morgen wählen und damit neu erschaffen!

Angesichts dessen erscheint es mir eher nebensächlich am Wahlsonntag "wählen zu gehen" - denn alle Veränderungen und nahezu alle Schöpferkraft geht von unseren kleinen täglichen und vermeintlich ach so unbedeutsamen Entscheidung aus - hier wird unsere neue und wenn wir es wirklich wollen - auch für alle bessere Welt – erschaffen.

Also Aufwachen - die Vergangenheit ruhen lassen - und ab sofort im "Hier und Jetzt" wieder bedingungslos, und zwar in jedem Moment neu, die ersehnte und gewünschte Wunschzukunft wählen und damit neu erschaffen :-) .

Samstag, 21. November 2009

von der Selbstverantwortung - und vom Obama in uns

...ja klar wir Menschen sind die Erschaffer unserer eigenen Realität und alles was wir erleben, ist ein Produkt dessen was von uns zuvor selbst geschaffen wurde, bzw. in jedem Moment immer wieder von jedem einzelnen vollständig neu erschaffen wird!!!

Wir sind dabei sowohl Teufel als auch Götter und haben jederzeit die absolut freie Wahl, das zu "SEIN" was wir wollen - ganz wie es uns als mächtigen Schöpfern gerade im Moment beliebt :-). (Anmerkung - allerdings sind wir dabei mitunter noch ganz schön am Üben ;-))
Bei unserer schöpferischen Tätigkeit gibt es kein gut oder böse, kein richtig oder falsch, kein schön oder hässlich - nein - es handelt sich hierbei ganz einfach um die Urkraft, aus der alles jenseits irgendwelcher Bewertungen entsteht.

Ja jeder von uns ist ein allmächtiger Schöpfer und deswegen sind wir auch voll verantwortlich für alles was wir erleben und es kann für keinen jemals eine (sinnvolle) Selbstentschuldigung geben, die anderen seien Schuld - auch wenn wir das zugegebenemaßen manchmal (noch) so fühlen. Aber es ist so, wir - jeder einzelne von uns - tragen ausnahmslos selbst die Verantwortung für "alles was ist": für die schlechte und unsoziale Politik in unserem Land, für die zunehmende Ausbeutung und Zerstörung unserer Mutter Erde... kurz und gut für alles über was wir uns beschweren möchten.
Hier hilft kein motzen meckern oder klagen, hier hilft nur in die Hände spucken und besser machen...:-) denn wir sind die Schöpfer!!! :-)

Es ist im Grunde so einfach und so hoffnungsvoll zugleich: wir haben diese gegenwärtige Welt ja selbst geschaffen - sie war und ist jederzeit vollständig unser eigenes Schaffenswerk und wenn uns nun diese Welt so wie sie ist nicht mehr gefällt, so können wir Sie ab sofort ganz einfach nach unseren schönsten inneren Visionen neu erschaffen und aufbauen.



PS1. als machtvolle Schöpfer können wir natürlich auch so tun als hätten wir mit "allem was ist" und "wie es ist" überhaupt nichts zu tun. Dabei können wir dann ganz unbefangen sämtliche Eigenverantwortung abgeben, die Schuld im Außen und natürlich bei allen anderen suchen und dabei motzen und meckern was das Zeug hält und uns einfach pausenlos aufs prächtigste ohnmächtig fühlen (was zur Zeit wohl das beliebteste kollektive Gemeinschaftsspiel ist).
Viele spielen dieses Spiel schon so lange und (vermeintlich) so erfolgreich, dass sie bereits seit sehr langem tatsächlich felsenfest an die eigene Ohnmacht glauben. Allerdings handelt sich bei diesem Spiel im besten Fall nur um eine teuflische Selbsthypnose, denn der Schöpfer in uns erschafft dabei ja die ohnmächtige und vermeintlich handlungsunfähige Marionette, die wir dann eben nun mal sind - lach - mal sehen wie lange so ein Spiel noch Spaß macht ... wo wir doch viel spannendere Möglichkeiten haben - nämlich zur Abwechselung einfach mal das Leben unserer schönsten und tiefsten inneren Visionen zu wählen.


Jo, 19.12.
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen :-)) Leider habe ich es erst gestern und mit dem Datum von vorgestern bekommen! Vermutlich mag google mich nicht mehr, weil ich dessen Reklame rausgeschmissen habe?
(Das könnte ich zumindest als begründet ansehen. Die alternative Erklärung wäre mir noch die üblere: irgendwelche Fachleute wissen wieder einmal nicht, was sie tun! Und die meist einzig zutreffende Erklärung, ich sei nur zu doof für diese Welt, halte ich in diesem Fall, begründet - auch wenn ich uns diese Begründung lieber erspare! - für unwahrscheinlich. Was sie ja aber tatsächlich weder für un- noch für wahrscheinlicher macht*gg)

Ich denke, wenn wir alle von dem hier von Dir Beschriebenem als für Menschen gültige Wahrheit ausgingen, wäre schon viel erreicht. Aber es wäre "nur" das Fundament, auf dem das Gebäude des menschlichen Miteinanders (der Menschen untereinander aber auch dem Menschen angemessenem Miteinander mit dem Nichtmenschlichem) aufzubauen wäre. (Wobei ja auch schon Vieles, was wir bauten, schon zufällig darauf aufbaut! Das Problem liegt in der Zufälligkeit auch des Richtigen. Also dem immer noch nicht sicherem Wissen, was richtig und was falsch ist).
Mal abgesehen davon, dass dieser Prozess menschlicher Entwicklung gleichzeitig über viele Ebenen abläuft, also immer sowohl Fundament wie auch Geschosse und sogar Dächer gleichzeitig gebaut werden, was ja für uns schaffende Konstrukteure eine verkomplizierende Herausforderung darstellt, besteht eine weitere Komplikation im salopp formuliertem Satz: leicht gesagt, aber wie das umsetzen?

Auch um das Fundamentale dieser Deiner Weisheit zu verdeutlichen, möchte ich noch einmal diese Schwierigkeit - auch den Einzelnen als mächtigen Täter zu verstehen, obwohl ebenso wahrhaftig er sich als ohnmächtiges Opfer verstehen kann - hinterfragen. Der Punkt gipfelt in dem ebenfalls populistischem Satz: Der Einzelne ist Nichts, die Gemeinschaft ist Alles!

Also ein Grund dafür, warum Menschen meinen, ihre ohnmächtige Opferschaft ihrer mächtigen Täterschaft vorzuziehen, liegt möglicherweise daran, dass unser kapitalistisches Gebäude des Miteinanders auch auf dem heuchlerischen Glauben aufbaut: Dadurch dass der Einzelne seine Ziele erreicht, werden auch die Ziele aller verwirklicht. Womit also zwangsläufig der Mensch (alle Menschen zusammen!) bestimmte einzelne seiner Wesen als göttliche Heilsbringer für alle begreift und zwangsläufig ebenso sich selbst zu Teufeln erklärt!
Ein Einzelner, der diese und die darauf aufbauende Entwicklung so begreift, zumindest als möglicherweise gegeben ansieht, ist also tatsächlich fast ohnmächtig, dies ausreichend weit in die menschliche Gesellschaft zu tragen, damit dann auch größere Teile der Menschheit am Prozess der Wahrheitsfindung teilnehmen können und diesen somit erst zu ermöglichen. Es gibt also tatsächlich diese begründete "Ohnmacht" auch der Täter. Es ist die gleiche, die zur Guerillataktik gegen mächtige reguläre Truppen führt. Oder vermutlich auch die gleiche, welche einen (insofern eben auch von seinen Opfern nur so erschaffenden) Bin Laden Selbstmordattentäter auf Menschen und Sachen sich stürzen lässt.

Für mich (als Opfer!*gg) ist es also der entscheidenere Teil der von Dir beschriebenen fundamentalen Wahrheit des Menschlichen, dass Täter erkennen, dass sie sich selbst auch zu Opfern machen. Wenn also beispielsweise ein amerikanischer Präsident andere Menschen als die, für die er Verantwortung übernommen hat, verantwortlich macht dafür, dass irgendein Mensch so dumm ist, terroristische oder kriegerische Handlungen gegen ihn oder sein ihn wählendes Volk zu unternehmen, so verkennt auch er die Wahrheit, die in diesem Text steckt. Und da er als einer der mächtigsten menschlichen Täter dieser von uns geschaffenen Welt gilt, wirken sich seine Dummheiten (das Nichterkennen, die Unwissenheit der Realitäten, Wahrheiten, menschlicher und unmenschlicher Gegebenheiten) umso mehr dahingehend aus, dass noch mehr Menschen sich als Opfer ohnmächtig fühlen.

Also alle Menschen sich immer weiter vom eigentlichem Fundament dessen, was sie ständig bauen, entfernen. Sodass zwangsläufig es immer wieder zu katastrophalen Zusammenbrüchen kommen muss. Und die umso schlimmer, je mehr schon von Menschen gebaut wurde. Also jede Krise, ob nun Krieg, Terror, Wirtschaftskollaps oder auch Klimawandel, lässt sich solange nicht wegregeln, solange wir nicht erkennen, wie sehr wir sie mit unseren heuchlerischen Annahmen: was gut für mich ist, muss auch gut für alle sein UND was nicht gut für mich, ist auch schlecht für alle, herbeiregeln.
Eben weil wir nicht gleiches Recht für Alle haben sondern immer nur unrecht, weil wir es nicht besser wissen! Weil immer nur bestimmtes Einzelwohl auch nur das Wohl der Allgemeinheit bestimmen darf. Also auch wir hier leben in einem UNRECHTSSTAAT, der sich noch dazu die Frechheit heraus nimmt, sich als Rechtsstaat zu begreifen.
Und womit? Mit Recht!
Womit sonst?*gg

Aber
was ist ein Unrechtstaat, der fremde Völker überfällt? Demokratisch legitimiert? Opfervolk? Tätervolk? Götter (Herrenmenschen?) oder Teufel (Untermenschen?)? Gar Menschlich?

Verbrecher, schwarze Schafe, als Unmenschen allgemein empfundene Menschen dienen uns zur Wahrheitsfindung! Und wir machen uns selbst zu heuchlerischen Lügnern, wenn wir diese wegsperren, uns vor diesen Wahrheitsträgern schützen wollen, gar diese umbringen wollen!

Wie sollen wir jemals wissen, wie auch wir selbst sind, wenn wir meinen, bestimmte Menschen prämieren und andere bestrafen, gar töten zu dürfen? Wie wollen Menschen jemals klüger werden, wenn sie Menschen, die klug genug sind, nicht so dumm zu sein, an dummes Unrecht zu glauben, erschießen? Oder auch mit Millionen oder gar Milliarden prämieren?

Eine weitere fundamentale Säule unseres westlich-christlichen Gebäudes des Mit-? wohl eher Gegeneinanders beschreibe ich kurz in meinem blog. Ich vermute, dies sprengte hier den Rahmen dessen, was Dir - und womit? Mit Recht! - wichtig ist.*gg


Chris 19.12.
Habe mich über Dein schnelles "mitphilosophieren" gefreut :-)
Mittlerweile habe ich Deinen dazu angekündigten Beitrag in Deinem Blog gelesen.


Aus meiner Sicht - und ich bin mir fast sicher, das ich das hier im Blog irgendwo schon mal was dazu geschrieben haben - gilt, dass alles was wir im Außen erleben nur eine äußerst gut gemachte Spiegelung, unseres in Wahrheit unendlich großen Inneren ist!
Mit anderen Worten, wer in sein Inneres schaut und bereit ist, das was dort ist anzusehen und beginnt im weiteren es auch zu akzeptieren und anzunehmen - ja beginnt letztlich für "alles was (in uns) ist" Dankbarkeit zu entwickeln, der wird spiegelbildlich auch im Außen nichts feindliches oder gar ohnmächtig machende Sachverhalte wahrnehmen können!!!
Wir können auf diese Weise - in Dankbarkeit und vollständiger Annahme - auch unser Inneres allmählich transformieren - und das ist es, um was es mir hier u.a. geht - und damit im wahren Sinne des Wortes auch die eigene Außenwelt komplett und vollständig wandeln :-)))

Eine wichtige Erfahrung, die man im Inneren machen kann ist, und ich glaube darüber hatte ich mit Dir ja schon lange bevor wir in diesem Blog beide begannen zu schreiben einen tragenden Konsens: dass wir mit allem verbunden sind und bei weitem nicht so isoliert und getrennt sind, wie viele glauben.
Wenn wir aber durch diese inneren Erfahrungen erkennen können, dass das was wir für uns tun gleichzeitig auch für andere tun und umgekehrt dann ist auch der Grundsatz klar, warum es dem Individuum auf Dauer nur gut gehen kann, wenn es allen gut geht. Alles andere und auch das was wir momentan auf dieser Welt erleben - die Umverteilung von Arm zu Reich ist in Wahrheit auch eine Selbstbestrafung der unwissenden Reichen, die sie sich das selbst antun - weil sie nicht wirklich in Kontakt mit ihrem Inneren (wahren Wesen) stehen. Diese "armen" Teufel bestrafen sich selbst - lach - und wie arm sie sind, werden sie spätestens nach Ihrem Ableben in ihre wohlverdiente Hölle - in die sie dann fahren werden - spüren können, denn da nützt der irdische Zaster nun mal gar nüscht g*.
Allerdings würde ich Ihnen, und damit auch uns, bereits heute eine innere Einkehr und einen daraus resultierenden Kurswechsel von Herzen wünschen. Meinetwegen können sie aber auch gerne so weiter machen (es ist mir nämlich in Wahrheit schnuppe), denn Sie tragen durch ihr unmäßige materielle Gier zum umfassenden und beschleunigten Bewusstseinswandel bei uns allen bei und sind in dieser Hinsicht auch höchst willkommen und produktiv "für alles was ist".


Ein weiterer Gedanke zum obigen Thema - lieber Jo - ist, dass jeder Mensch letztlich keinen absoluten Einfluss hat auf das was andere machen. Das kann man u.a. sehr leicht bei der Förderung und Unterstützung seiner Kinder (auch Erziehung genannt - nur wo will man die eigentlich alle hin ziehen?) erleben oder?
Ganz davon abgesehen haben 2 meiner Kinder einer langen Förderung nun wirklich nicht bedurft - und auch da hatte ich nur sehr geringen Einfluss drauf (allerdings kann ich aus vollem Herzen "ja" dazu sagen und es annehmen wie es ist).
Also wir Menschen haben wie man sieht, auf andere und deren Pläne einen sehr sehr unzureichenden Einfluss.
Worauf wir aber Einfluss haben, ist auf uns selbst, denn wir haben ja uns so wie wir hier auf dieser Erde sind selbst geschaffen – bzw. erschaffen uns täglich aufs neue. Wir sind also unsere eigene Skulptur, unser eigenes Kunstwerk aus Fleisch und Blut :-).
Da ich also auf andere, sogar auf die, die sich in meinem direkten Einflussfeld befinden, nur wenig und zumindest keinen absoluten Einfluss habe, wie sollte ich dann Einfluss im Außen z.B. auf einen Obama oder eine Herr oder Frau Merkel nehmen können?
Allerdings habe ich jederzeit alle Freiheit den Obama in meinem Inneren zu besuchen und kann genau hinsehn was er mit mir macht. Je mehr ich mich mit ihm auseinandersetzte um so weniger wird dieser Obama im Außen noch Wirkung und Einfluss auf mich nehmen können. Ja es ist so: den lügnerischen Obama gibt es überhaupt nur im Außen, weil wir Ihn in unserem Inneren tragen. Hier werden oft Wirkung und Gegenwirkung verwechselt.

Jetzt bin ich wieder da, wo ich ganz ganz oben angefangen habe. Wir, ein jeder von uns, sind die Schöpfer und haben alle erdenkliche Macht alles was ist, so zu gestalten, wie wir es uns wünschen, dabei können wir mehr Teufel sein (wie zur Zeit) und unsere niederen Begierden leben, oder uns zu wahren Göttern entwickeln indem wir unser höchsten Visionen endlich leben.
Damit Du das vorherige und meine Gedanken dazu besser verstehen kannst, muss ich hier zum Beispiel Obama noch etwas ausführlicher werden: Es gibt nicht „den Obama“ auf dieser Welt - nein es gibt zumindest eine Milliarde verschiedener Obamas auf dieser Welt, nämlich soviele wie Menschen ihn „kennen“ gg* und es mag zwar Gemeinsamkeiten der Obamas in der Wahrnehmung der einzelnen Leute geben aber letztendlich sieht jeder nur seinen völlig individuellen Obama, nämlich nur den, der aus seinem Inneren heraus spiegelt. Dies liegt darin, das jeder von uns nur immer Teilaspekte von einer absoluten Realität sehen kann und erst wenn man die Obama-Wahrnehmungen aller dieser Menschen mit einer großen UND-Klammer zusammenfassen würde, hätte man einen sehr viel umfassenderes und weiteres Realitätsbild von Obama.

Allerdings den absoluten und wahren Obama, wie er wirklich ist, kennt - und das ist ein Fakt für mich – keiner und wir werden ihn durch unsere "eingebaute Wahrnehmungsbegrenzung" gg* auch nie vollständig erkennen können!

Wie soll dieser wahre Obama dann auf mich also irgendeine Wirkung haben können, ich kenne ihn ja gar nicht wirklich und kann ihn gar nicht sehen, ich nehme von ihm gar nichts wahr außer meinen eigenen inneren Reflexionen von ihm, die meiner persönlichen inneren Brille oder meinem Schwingungszustand (Spiegel) entsprechen – und davor soll ich mich ohnmächtig fühlen?

Obama diente hier natürlich nur als Beispiel, um am Beispiele mal exemplarisch zu erläutern wie aus meiner Sicht unsere Wahrnehmung im allgemeinem und bei allem funktioniert.


Zum Schluss fällt mir dazu auch ein Bild ein: Wir stehen täglich vor einem Spiegel und halten das, was wir darin sehen können, für die Welt. Wir versuchen nun ein Leben lang mit zunehmender Ohnmacht direkten Einfluss auf das was im Spiegelbild passiert zu nehmen, anstatt ganz einfach Einfluss auf uns selbst zu nehmen - lach.
Das ist auch was ich weiter oben damit meinte, dass wir (über das was im Spiegel passiert) motzen können bis zum St. Nimmerleinstag, ohne das sich was ändern wird, bestenfalls wird der Spiegel irgendwann aus Mitleid zerbrechen g*. Wir können auch ganz einfach in die Hände spucken und den Spiegel ganz einfach Spiegel sein lassen einfach leben und den Menschen in uns erschaffen von dem wir träumen:-).


Zum Thema Konkurrenz noch ein Satz zum Schluss, auch wenn das Thema es zwingend verdient ausführlichst beleuchtet zu werden: Der Hauptgrund dafür, das Konkurrenz (aber auch die Umverteilung von Arm zu Reich) auf dieser Welt existiert, ist schlicht und einfach unser derzeitiges Geldsystem, denn es arbeitet mit dem ungerechtesten Instrument überhaupt nämlich mit Zins- und Zinseszins.
Es gibt zum Glück mittlerweile sehr viele Stellen im Internet, die diesen Zusammenhang leicht verständlich und systematisch beleuchten, daher will ich hier selber darauf verzichten, aber meine Empfehlung: Es lohnt sich sehr, sich mit unserem Geldsystem ausführlich auseinander zu setzen!!! – und es gibt gute Gründe warum wir von unserem Geldsystem in der Schule (ja auch nicht in der Uni - wie mir gerade ein VWL und BWL-Student sagte) nix aber auch gar nix dazu lernen durften.
Interessant zu googeln ist z.B. hierzu Silvio Gesell, der ein menschendienliches zinsfreies Geldsystem bereits vor 100 Jahren entwickelte.

Auch sind einige der wahren Motive für verschiedenste Kriege in den letzten 200 Jahren darin zu suchen, dass einige sehr einflussreiche Gesellschaftskreise auf Kosten der Allgemeinheit weiterhin vom Zins- und Zinsesjoch profitierten wollten – was ihnen ja bis heute auch ziemlich gut gelang.
Diesen geldgeilen Schmarotzern gelang es sogar nach den Kriegen diese wahren Kriegsmotive gut zu vertuschen und in unseren verdummenden Geschichtsbüchern ganz andere Dinge schreiben zu lassen... aber seis drum - wer auf Lügen baut, dem stürzt sein Haus über kurz oder lang sowieso zusammen und zur Zeit rüttelts schon ganz kräftig g*.

Was bleibt zu sagen g* las uns endlich in die Hände spucken und es besser machen :-), wie ich ja bereits in meinem letzten Beitrag zum Thema Ganzheitlichkeit am Schluss schrieb, es tuen sich ja mittlerweile zu Hauf gemeinschaftsdienliche Alternativen auf – wir brauchen also nur zu wählen, welches System und welche Welt wir haben wollen gg*.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ganzheitlichkeit

Alles ist mit allem was ist verbunden, denn in Wahrheit sind wir alle eins.

Wenn ich die Welt einseitig betrachte und mir, wie zur Zeit meistens üblich, nur als intelligentem Fachidiot, einzelne Aspekte heraus nehme, um diese zu analysieren, so kann das für das einfache praktische Leben im Einzelfall durchaus mal sinnvoll sein, im allgemeinen ist es aber ein völliger Irrweg.
Es kann nur ein fruchtbarer Weg werden, wenn ich dabei ständig das große Ganze mit betrachte und immer wieder einbeziehe.

Es gibt nichts, was aus sich selbst heraus isoliert besteht oder länger als für den kurzen Moment eines Augenblicks auch nur alleine bestehen kann.
Letztlich spiegelt sich jedes noch so kleine Detail im großen Ganzen und umgekehrt - alles ist in allem vorhanden.

Es ist wie bei Wasser, alles ist mit Wasser verbunden und vernetzt und spätestens wenn das Wasser ganz verschwunden ist, hört jedes an Materie gebundene Leben auf zu existieren.
Alle Lebewesen (Menschen, Tiere und Pflanzen, aber auch Mineralien und Berge und alles was da ist) hier auf unserer uns jederzeit wohl behütenden und umsorgenden liebevollen Mutter Erde, sind miteinander aufs innigste und tiefste verbunden und beständig im gegenseitigem (telepathischen) Austausch und in pausenloser Kommunikation.
Dies gilt gleichermaßen auch für unseren Körper im Verhältnis zu all unseren Organen und Körperzellen.
Selbstverständlich gilt dies auch im Makrokosmos für die ständige Kommunikation der Planeten, Sonnensysteme und Galaxien untereinander als einem großen Gesamtorganismus.
All dieses alles gilt in jedem Fall - auch wenn wir möglicherweise bereits schon von der Kommunikation unserer Körperzellen und Organe bewusst nichts mitbekommen bzw. nicht mitbekommen können, denn sonst läßt sich die sinnvolle Ordnung, die hinter allem steht, nicht erklären.

Allerdings führt die einseitige und fast nur auf Detailanalyse versessene Geisteshaltung unserer heutigen Zeit quasi symptomatisch bereits seit längerem in verstärktem Maße zu Kommunikationsblockaden und -Unterbrechungen in unseren Körpern und so erklärt sich eine unsere häufigsten Krankheiten unsere Zeit - der Krebs.
Dieser entspricht letztlich nur dem einseitigen, egoistischen und kommunikationsunfähigen Größenwahn einiger Zellen gegenüber dem Gesamtkörper.
Gleiches finden wir natürlich auch im Makrokosmos unserer Erde wieder, nämlich der parasitären unermesslichen Geldgeilheit unseres gegenwärtigen Kapital und Geldsystems und einer Finanzelite mit Ihrem pervertierten Zins- und Zinseszinssystem, welches den Wohlstand einiger Weniger über das Wohl der Allgemeinheit stellt und sich damit als so einseitig erweist, dass aktuell das Leben aller hier auf diesem Planeten - genauso wie beim Krebs im Endstadium - in hohem Maße gefährdet ist.
Paradoxerweise würde uns gerade der Tod in deutlicher Weise die Richtigkeit der im Eingangsstatement genannten These - nämlich das alles mit allem verbunden ist - lehren, denn wenn ein einseitiges lineares Wachstum auf Dauer möglich wäre - wie es heute noch immer von einigen ewig gestrigen gebetsmühlenartig vorgetragen wird - bräuchte es den Krebs mit dem Tod in Folge nicht.

Was ist also zu tun?

Ganzheitlichkeit bedeutet - weg von den allzu bekannten halbherzigen Symptompfuschereien, die wir in der Politik aber auch in dem gegenwärtigen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Denken dominierend finden können, hin zum wieder Staunen können, zum Finden und Erspüren und Begreifen der Verbindung von allem mit allem und letztlich zum puren Sein.

Der alte Weg bedeutet Zerteilung, Aufgliederung, Konkurrenz, Eindimensionalität und auf Dauer gesehen Zersetzung, Entfremdung und Zerstörung.
Dieser Weg entspricht nicht unserer wahren Natur, sondern entspringt "kranken" nur auf Intellekt gezüchteten Gehirnen, meist männlicher Wesen, die die Verbindung zu sich längst verloren haben.

Für den neuen Weg ist gerade deswegen jetzt der Gedanke "Frauen an die Macht" wichtiger denn je, denn das weibliche Geschlecht, welches ja bezeichnender Weise nach wie vor in unserem gesellschaftlichen Leben stark benachteiligt ist, ist von Natur aus schon immer in besondere Weise mit dem Leben verbunden und weis daher vom täglichen Werden und Sterben und den natürlichen Kreisläufen, die das Leben schon immer ausmachen, bestens bescheid.

Dieser neue hoffnungsvolle Weg, der die weiblichen Anteile in uns allen (gerade auch in uns Männern) nicht mehr unterdrückt, verabschiedet uns endlich vom hohlen, eindimensionalen, männlichen Krüppeldasein mit seinen längst "sterbens"-langweiligen und hirnlosen Ritualen und Halbheiten und führt uns endlich zu unser "Ganzheit".

Auf diesem Weg finden wir dann auch die wichtigen Brüder und Schwestern der Ganzheitlichkeit, nämlich die Nachhaltigkeit,die Ethik, die Kooperation, die Regionalisierung und das "Allem-Leben-Dienliche".

Ja und mit allen diesen miteinander verbunden Brüdern und Schwestern den neuen und spannenden Weg zu gehen und ihn aus vollem Herzen und tiefster Überzeugung zu leben bringt Spass - ... - und das Engelgeld hilft uns dabei täglich aufs neue in wunderbarer Weise... :-)))



Anmerkung:
Wenn Du genaueres zum Engelgeld wissen willst und was wir damit machen schaue unter
http://engelgeld.neudeutschland.org/

Donnerstag, 6. August 2009

die Wut

Ich bin die Wut - ich finde, das so vieles auf der Welt so ungeheuerlich falsch und ungerecht ist und läuft und ich bin darüber so wütend, das ich selber zerstören könnte. Ich bin voller Hass, nichts kann mich beruhigen oder im Zaum halten.
Ich werde mich nicht ergeben - ich werde immer für das Bessere kämpfen. Ich werde mich nicht verleugnen lassen - nur über meine Leiche geht das. Ich möchte wachrütteln – eine bessere Welt ist möglich, ich möchte alles Schlechte vernichten. Ich kämpfe kompromisslos für das Bessere und ich werde mich nicht zufrieden geben, bis es geschafft ist. Ich verurteile alles Halbherzige, alles Unehrliche, alle halbgaren Kompromisse, alle die „sich satt und bequem einlullen lassenden“.
Ich bin ein Vulkan und ich explodiere. Ich habe Strom in mir und Glut und ich dehne mich aus. Ich bin - wenn ich in meiner Energie bin - unversöhnlich gegenüber allem Falschen und allem Ungerechten. Ich möchte alle und alles wachrütteln und die Augen öffnen. Ich verstehe nicht warum soviele Menschen schlafen? Wie halten die das aus? Wer in dieser Welt noch normal sein kann - ist vielleicht einfach nur verrückt?

Dienstag, 4. August 2009

im Kampf gegen

...der nachfolgende Beitrag ist inspiriert durch einen anderen Blogger der mir mit seinem unbedingt lesenswerten Beitrag zu dem oben im Titel oben ausgeführten Thema zutiefst aus der Seele spricht und gibt meine eigenen Gedanken dazu wieder - anbei der Link des Ursprungsblogs dazu: http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/07/30/im-kampf-gegen

Sind wir im Kampf und Widerstand gegen etwas, so ist ein universales Prinzip, dass jeder Kampf gegen dieses eigentlich Bekämpfte – es überhaupt erst am Leben erhält und damit dauerhaft verfestigt.
Dieses "Gesetz" gilt universal und ist sowohl für die Einzelperson, wie auch für die ganze Gesellschaft gültig.
Um sich aus dem Alten zu lösen hilft vor allem die Integration und Annahme von allem was ist! Dabei wird dann die Welt zunehmend weiter, farbiger und inhaltsvoller und es kann endlich eine neue Welt entstehen – die Welt auf die zumindest ich schon immer gewartet habe.
Eine neue weite Welt, die auf Toleranz gründet und nicht auf enge polarisierte Plattheiten (wie z.B. Rechts oder Links, Gut oder Böse, falsch oder richtig etc.), eine Welt in die wir wieder als kleine staunende Kinder eintreten können voller Ehrfurcht vor dieser geheimnisvollen Schöpfung mit seinen wahrhaft unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Welt wird dann bereits größer und weiter, wenn wir nur mal so als Gedankenexperiment das spaltende ODER durch ein UND ersetzen (also z.B. Rechts UND Links, Gut UND Böse, falsch UND richtig etc.) siehe auch hierzu: http://jodoko.blogspot.com/2009/01/vom-und.html.

Enge Geister mögen jetzt einwenden, das sei logisch oft unstimmig, aber wenn wir uns mal versuchen uns auch nur für Sekunden mal aus einer höheren Warte zu betrachten: Welcher Mensch handelt schon dauerhaft logisch? Gerade das UND kann helfen die eigene Widersprüche zu integrieren und sich nicht aus Gründen der Logik/Polarität für bestimmte Teile von sich selbst und damit auch gleichzeitig gegen andere Teile entscheiden zu müssen lernen. Mir jedenfalls ist diese Korsett zunehmend zu eng und ich bevorzuge die Unbegrenztheit……und “kämpfe” für eine neue Welt…

Montag, 15. Juni 2009

Wege zur neuen Männlichkeit

- weg von der harten Unverletzlichkeit und hin dazu die Stärke zu finden eigene Verletzlichkeit zeigen zu können

- weg von der Mannesrolle und hin zum authentischen Mensch-Sein

- weg vom beziehungslosen Einzelgängertum und hin zum Sozialwesen

- weg von falscher vorgetäuschter maskenhaft erstarrter Stärke und hin zum Reichtum immer unterschiedlich sein zu dürfen, so wie wir gerade im Moment eben sind

- weg von der Härte gegenüber sich selber unter ständiger Selbstverletzung und hin zum weichen und offen in sich Hineinfühlenden

- weg vom alles und jeden Ausbeutendem und hin zu dem Allgmeinwohl Dienenden

- weg von der Verdrängung der eigenen Ängste und hin zur Annahme

- weg von der Armut der verkrüppelten Männerrolle und hin zum Reichtum des Seins wie man gerade ist

- weg von der Kopfgesteuertheit zum vielschichtigen multidimensionalen Wesen

- weg von der Heldenrolle und hin zu unserer individuellen Einzigartigkeit

- weg von Rollen jeglicher Art und hin zum puren Sein

Wellen reiten

Die momentane Finanz- und Wirtschaftskrise ermöglicht uns wundervolles Surfen.
Die Welle, die wir reiten können erhöht sich in dem Maße, wie der Zerfall unseres kranken, maroden und zutiefst auf Habgier und blankem Egoismus gegründeten Wirtschaftsystems jeden Tag zunehmend mehr Fahrt aufnimmt.
Mit anderen Worten, das Surfen beginnt zunehmend mehr Spass zu machen, denn nur mit hohen Wellen gibt es richtig Power :-))).
Während wir im himmlischen Tempo ganz oben am Brechpunkt der Welle dahin schießen, können wir entweder Angst vor dem herunterfallen haben oder ganz einfach wählen uns zu entspannen und die Aussicht in dieser tobenden Fahrt zu genießen und diesen einmaligen großartigen Moment in seiner unglaublichen Kraft zutiefst auszukosten.

Je entspannter wir bleiben umso größer die Chance völlig unbeschadet herauszukommen und gänzlich unversehrt und heil bald wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. In jedem Fall übernimmt die dringend benötigen "Umbauarbeiten" in der Zwischenzeit die Welle für uns.
Ja - so erfrischend und gleichzeitg einfach ist das mit den Wellen gg*.

Mittwoch, 29. April 2009

Das Außen UND das Innen

Chris

"Alles
im Außen
spiegelt nur das
was im Inneren bereits
ist
"

Jo 30.4.
Aber müssen wir deswegen das Außen in uns haben? Oder auch: verinnerlichen wir nur das Außen?

Chris 15.6.
Tja - also bin der Meinung, dass es in Wahrheit kein Außen gibt. Die Dinge die wir als getrennt von uns im Außen erleben sind in Wahrheit immer nur Teile von uns mit denen wir untrennbar zu einer Einheit verschweißt sind.
Allerdings erlebt der in Menschengestalt auf unserer Mutter Erde lebende Teil von uns ständig sehr wohl, dass es ein Außen und ein Innen gibt, denn dieser Teil ist so geschaffen, dass er aufgrund seiner Natur immer nur Polaritäten und nur sehr schwer die Einheit "von allem was ist" erkennen kann.

Gleichwohl können auch wir Menschen (auch ohne Meditation und Innenschau) allein durch genaue Beobachtung von uns selbst jederzeit erfahren, dass wir mit allem verbunden sind.
Das fängt mit der Atmung an (denn wir können uns durch Nichtatmen nur so für maximal 5 lachhafte Minuten von unserer Umwelt komplett abtrennen und als unabhängig begreifen - gg*),
es geht weiter über unser Denken (in dem wir mit ganz vielem auf dieser Welt ständig verbunden sind),
und zeigt sich u.a. auch bei unserem Körper der ständig Zellen abgibt und wieder aufnimmt etc.

Wahrscheinlich stellen wir Menschen mitsamt der Erde und allem anderen was es dort gibt einen kollektiven Organismus dar oder auch anders ausgedrückt wir Menschen verhalten uns zu unserer Umwelt wie ein Zelle von uns zu unserem Körper.

Im Unterschied zu uns menschlichen Hempeln (gg*) sind sich unsere Zellen der Notwendigkeit eines guten Zusammenspiels mit einer dienenden Ausrichtung für das Gemeinwohl jederzeit sehr wohl bewusst - nur so kann unser Körper überhaupt entstehen, weiterwachsen und gedeihen.

Nur der Mensch mit seiner sich getrennt erlebenden Wahrnehmung und dem daraus konsequenterweise resultierenden puren Materialismus ist derzeit so dumm sich selbst das Wasser abzugraben und sich quasi permanent krebszellenähnlich und in egoistischerweise gegen das Gemeinwohl zustellen. Eine dümmere und sinnloser Haltung zu uns wie unser kollektiv betriebene egoistische Lebensstil ist kaum vorstellbar und aus dieser Sicht einfach nur lachhaft. Die Beibehaltung dieses Kurses, bedeutet über kurz oder lang den kollektiven menschlichen Untergang.

Allerdings bekommen wir menschlichen Sonderschüler durch die, von unserer geduldigen und gütigen Mutter Erde zur Zeit erzeugte, extrem hohe Wellenbildung in beispielloser und unglaublich Mut machender Weise geholfen...und ich bin sicher und merke es tagtäglich das wir Gott sei Dank zur Zeit beginnen etwas schneller zu lernen und somit ganz viel positives Neues tagtäglich am entstehen ist und endlich Wirklichkeit werden kann.

Für mich jedenfalls ist bereits zur Zeit der starke Geruch von Frühling, Neuanfang und Aufbruch zu einer neuen Welt sehr deutlich wahrnehmbar - auch wenn wir zur Zeit noch surfen und noch nicht wissen wo und wie wir in kürze
anlanden werden gg*.

Jo, 16.6.
Dein Vergleich des menschlichen Zusammenlebens mit Körper und Zelle inspiriert mich zu folgender Anmerkung:
Klar, die Zelle weiß, was sie tun muss, um mit dem Organismus zu (über-)leben. Aber ebenso klar weiß das auch der Organismus, was er wie organisieren muss, damit seine Zellen funktionieren können.
Wenn wir also das gesellschaftliche Äußere eines Menschen als einen Organismus betrachten, dessen Zelle ein Mensch ist, so stellt sich die Frage, ob der Mensch oder der Organismus krank ist, wenn eine Zelle unzureichend mit Nährstoffen versorgt wird.
Beispiel: Ein Millionen schwerer Steuerflüchtling. Wer ist hier das krankhafte? Kann jemand krankhaft aus sich heraus Steuer hinterziehen? Oder ist die Steuerhinterziehung nur ein Symptom des erkrankten Organismus? Wer also gehört selbst nach unserem Unrechtsverständnis legal bestraft, die Zelle oder der Körper?

Und wenn ein jeder Gesetzesbruch immer nur das Versagen der Allgemeinheit darstellt, diesen zu ermöglichen oder gar zu fordern, mindestens jedoch ihn nicht zu verhindern, sich gegen ihn zu immunisieren, welchen Zweck erfüllen dann Sanktionen für oder gegen einzelne Zellen? Wird der Körper mit Sanktionen gegen seine Zellen gesünder oder kränker?

Und zum dritten:
Der Körper weiß, seine Zellen können nur funktionieren, wenn auch er funktioniert. Und das ist nur dann der Fall und somit auch nur die einzige Rechtfertigung für das Überleben des Gesamten, wenn er sich als Minimum so organisiert hat, dass ALLE seine Zellen umfassend und würdevoll versorgt werden. Er investiert also in die Funktionstüchtigkeit jeder einzelnen Zelle, die damit dann auch funktioniert. Er sanktioniert also seine Zellen nicht. Er lässt sie einfach funktionieren und ernährt sie. Und wenn er das nicht schafft, braucht er keine Gesetze, er stirbt einfach, wenn er seiner Verantwortung, seinem Sinn nicht mehr ausreichend gerecht wird.

Menschen müssen lernen, Mensch zu sein. Einen jeden Menschen muss man erst einmal jahrelang lieben. Und nur dann wird auch er Liebe geben können. Wenn ein Mensch nicht gelernt hat, seinen Mitmenschen nicht zu schaden, und es soll jemand bestraft werden, dann nur die, die versagten, diesem das Richtige zu lehren! Denn nicht nur der Fisch, auch das menschlich organische Zusammenleben stinkt zuerst im Kopf! (Und wir hier in Krüppel-Deutschland wählen UND bezahlen diesen!)

Chris 16.6.
Natürlich können wir uns über das böse Außen beklagen (und ich mache es ja auch selber - aber hoffentlich immer seltener gg*), das böse System, der böse Gesamtorganismus Staat, die blöden Politiker, die Ungerechtigkeit der herrschenden Gesetze und es hat viel Gutes (bzw. ist zwingend notwendig) das Böse, das Falsche und das Ungerechte überhaupt in einem ersten Schritt erstmal zu erkennen und sich dann darüber entsprechend zu beklagen.
Auf Dauer gesehen, ist es aber in einem zweiten Schritt wichtig, sich nicht bei der Schuldzuweisung im Außen zu verlieren, denn wie ich am Beginn dieses Blogs ja bereits sagte, spiegelt das Außen nur unsere Inneres und somit deuten wir mit unseren Schuldzuweisungen nur mit langem Finger auf uns selber hin - und wir müssen erkennen, dass alles Böse, Falsche und Ungerechte in uns selber ist und uns nur im Außen vergrößert ständig vor die Nase gehalten wird.
Wenn es uns gelingt diese zunächst weniger schöne Erkenntnis in uns hineinzulassen und zu akzeptieren, erst dann haben wir überhaupt die Chance uns vollständig daraus zu lösen und unsere wahre Macht zu erkennen. Denn wenn alles dieses Negative ja ausschließlich und alleine von uns selber kommt und gar nicht real im Außen ist, so haben wir tatsächlich die Macht die Dinge selbstständig und ohne Hilfe vom Außen jederzeit selbst, grundlegend und vollständig zu ändern und werden damit zu den wahren bewussten Schöpfern unserer eigenen Realität, die wir ja in Wirklichkeit auch sind und immer schon waren!

Aber schauen wir uns auch mal den Weg des Motzens an, was machen wir eigentlich dann?
Wir schieben die ganze Schuld aufs Außen und degradieren uns selbst (als eigentlich grenzenlose Schöpfer) im gleichen Moment zu Opfern und erst als Folge davon können wir dann auch wirklich nur noch zusehen und nichts mehr selbst gestalten und sind allem hilflos ausgesetzt.

Die nächste Frage/Aussage dazu könnte sein: ist ja toll, aber wenn ich mich nur innerlich verändere, dann werden die Verhältnisse im Außen ja auch immer so ungerecht bleiben?!
Als Antwort bleibt nur zu sagen, dass dem nicht so sein kann, weil dass Außen eben nur der Spiegel unseres Inneren ist und wir quasi in jeder Sekunde und zwar in jeder, die Welt in uns neu erschaffen!!! ... und das heißt alles (die ganze Welt) ist sekundenschnell änderbar wenn wir nur wollen - nicht von umsonst gibt es das Sprichwort Glaube kann Berge versetzen!!!

Derzeit befinden wir Menschen uns noch weitgehend und kollektiv in der Opferhypnose, in die wir uns durch unsere Glaubenssätze zu kleinen nichtsbeeinflußenden Arm- und Beinlosen Viehzeug heruntergebeamt haben. Aber in zunehmendem Maße - und da hilft uns unsere innerlich selbst erzeugte und dann ins Außen projizierte Krise - kommen wir in die kollektive Phase des Erkennens der Ungerechtigkeit und des Motzens und nun ist es nur noch ein winzig kleiner Schritt ... und es kann endlich
Himmel auf Erden werden
, nämlich wenn wir erkennen "Wer wir sind", nämlich unendlich helle Lichtwesen und gleichzeitig machtvolle Schöpfer mit unbegrenzten Möglichkeiten :-))).
Wie gesagt zur Zeit surfen wir noch auf der Krise, aber das Licht ist schon lange und zunehmend heller werdend wahrnehmbar :-)

Freitag, 10. April 2009

Recht an Eigentum

Was ist eigentlich Recht an Eigentum?

Wie kann es sein, dass ein Mensch auf die Welt kommt und es beinahe keinen Platz mehr für ihn gibt, weil alles schon anderen gehört (das ist ja fast überall auf der Welt so, aber besonders fällt es mir da auf wo es Slums gibt – wo diese ja elenden achso asozialen Habenichtse einfach daher kommen (weil es sonst keinen Platz mehr gibt) und ein Winzstück Land unrechtmäßig besetzen - nämlich den Slum).

Wenn man an den Ursprung der Menschen denkt, so war es zunächst kein Problem mit dem Land, denn es gab sehr sehr viel davon.

Aber ist es heute ein Problem? Ja!!!
Aber muss es eins sein? Nein!!! - denn es gibt auch heute noch eindeutig für alle auf dieser Welt Lebenden genug Platz im Überfluss!!!

Das Problem ist nur die Aufteilung, nämlich einige Menschen beanspruchen soviel Land für sich – ohne es dabei wirklich nutzen zu können – das für viele nur ein Slum oder anders ausgedrückt ein Hundhüttenähnlicher schäbiger menschenunwürdiger Platz bleibt.

Ist das ge(recht)? Ja sagt das Recht und beweist damit aufs eindeutigste seine „Unrechtmäßigkeit“. Mit anderen Worten es leistet nicht das, für was es die Gemeinschaft sinnvollerweise brauchen könnte, sondern es leistet nur den wahrhaft asozialen übermäßigen Raumbeanspruchenden Bedürfnissen einiger Rechnung! Insofern ist dieses Eigentumsrecht überflüssig und wahrhaft asozial.

Allerdings wird das Recht brechen, wohl so ziemlich überall auf der Welt hart bestraft – und damit wird weiterhin klar das dieses "Recht" mit "gerecht" leider gar und überhaupt nichts zu tun hat, sondern nur ein Hebel bzw. eine Erfindung derer ist, die die Macht haben um Ihre „Rechte“ oder auch in anderen Worten ausgedrückt „Ihr übermäßiges Eigentum auf Kosten anderer“ zu verteidigen.
Wir sind da also gerade wegen dem Recht und seiner immanenten Verpflechtung mit der herrschenden Macht - auch heute oder gerade heute - kein Stück weiter wie wir es in den letzten 5.000 Jahren waren.

Es bleibt hierbei ein klares Dilemma, dass wenn ich Gerechtigkeit durchzusetzen will, geltendes Recht verletzen muss und mich dabei leider strafbar mache und gesellschaftlich gesehen als Verbrecher dastehe – irgendwie verkehrte Welt!?!?!?

Allerdings nochmals hier ganz klar: wir wissen dann auch - in leiderallzu vielen Fällen ist es jedenfalls so - was wir von Recht zu halten haben nämlich ein Instrument zu ungerechter übermäßiger, überflüssiger Eigentumswahrung einer Minderheit auf Kosten der Gemeinschaft.
Bitte denkt in Zukunft daran wenn ihr über „Recht“ hört und ersetzt es mal probeweise durch „ungerechte übermäßige, überflüssige Eigentumswahrung einer Minderheit auf Kosten der Gemeinschaft“.
In vielen Fällen wird es tatsächlich stimmen und ist somit zumindest wenigstens ein ehrlicher Ausdruck für die tatsächlichen Verhältnisse.

Im übrigen profitieren wir Deutschen zusammen mit anderen Reichen (und mächtigen!!!) Nationen im besonderen Masse vom asozialen internationalen Recht, welches die Entwicklungsländer genau nach diesem Prinzip aufs asozialste benachteiligt.

Bei diesem „Recht???“ wird dann auch folgerichtig klar warum die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden – ja mit „Recht“. Dies gilt für Personen und Länder gleichermassen.

Übrigens werden bereits seit langem Grundstücke auf Mond und Mars verhökert und möglicherweise sogar ganze Sterne verkloppt (von wem wohl? mit welchem Recht?)...

Beruhigend für mich ist allerdings, dass die Gesetze des Lebens vom Recht nichts wissen und auch nie was wissen werden, denn spätestens mit dem Tod wird jeder Reiche materiell gesehen sowas von mittellos gg*, da nützt dann auch der geschickteste Winkeladvokat nichts mehr.

Das ich nicht falsch verstanden werde - ich bin nicht unbedingt gegen Recht und Gesetze - auch wenn es letztlich nur das Maß unserer aller Selbstentfremdung dokumentiert – da unsere wahre Natur eine Einheit von all(em) mit all(em) darstellt (und somit das Leben auf Kosten anderer nur eine Selbstverletzungstat darstellen kann) – aber ich wünsche mir von tiefstem Herzen für diese Welt mehr Gerechtigkeit und Ausgleich und der Teilhabe aller Lebewesen am Wohlstand.

Auf unserer unendlich verschwenderisch und großzügig ausgestatten Mutter Erde gibt es für alle Lebewesen genug Platz und es besteht somit keinen Notwendigkeit für irgend einen Menschen oder anderes Spezies auf Kosten der anderen leben zu müssen.

OM!!!!

Jo
Feines Thema, Chris, ein paar Gedanken hätte ich auch dazu:-))

1. Ich finde es sehr schade, dass Eigentum ein "rotes" Tuch ist. Und ich möchte gern dazu beitragen, dass wir auch ein solches emotional- bis hin zu angstüberfrachtetes Thema wieder so hinterfragen, wie es sich für zivilisierte und partnerschaftlich leben wollende Menschen gehört. Schließlich geht es hier nur um Dinge. Allerdings, und das ist das schlimmste, Dinge, die Menschen über Menschen stellen, Dinge, für die Menschen bereit sind, zu sterben und andere Menschen sterben zu lassen und gar gleich sie töten. Und für mich ist genau dieser Punkt der, welcher uns Menschen den angemessenen Zugang zu diesem Thema verwehrt. Mit Eigentum ist einfach zuviel Schuld verbunden. Und solange wir Eigentum weiterhin einen uns alle dermaßen bestimmenden Wert einräumen, wird sich daran auch nichts verbessern. Die Schuld wird immer nur noch größer bis wir sie in unser kollektives Grab mitnehmen. Sollte es einen Gott geben, so wird dieser dann den Stein beschriften: Der Mensch hat hier sein Eigen gefunden!

2. Mein anderer großer Kritikpunkt, der auch von Dir schon beschrieben wurde, lautet: Eigentum macht die Welt klein. Es nimmt uns alle den Platz auf der Erde, den wir nun mal brauchen, und das umso mehr, je mehr Menschen auf der Erde leben. Für mich ist Eigentum kein Verteilungsproblem. Wir haben nichts zu verteilen. Entweder es gehört uns allen alles oder niemandem etwas außer sich selbst. Was sollen wir zu verteilen haben?

Diese beiden Punkte sind bei der Lösung der Eigentumsproblematik, die uns immer dringender in UNSER Haus geflattert kommt, unabdingbar zu berücksichtigen. Solange wir diese Punkte weiterhin nicht oder deutlich viel zu wenig beachten, sägen wir uns selbst den Ast ab, auf dem wir alle sitzen. Und wem dieser Ast gehört, interessiert bald niemandem mehr. Nur die Ameisen und Maden unterm Baum freuen sich über diesen heiß begehrten Nahrungsnachschub. Irgendwelche Ausflüchte, Alibiargumente, naives sich das Blaue vom Himmel in die eigene Tasche lügen wollen, hilft niemandem. Es vergrößert nur noch mehr unsere Schuld am Tod von uns. Und macht nur immer mehr eine weiterführende Lösung MIT UNS unmöglich.

Aber wie müssen auch berücksichtigen, denn mindestens hilft es uns beim Lernen des besseren Umgangs mit uns und den Dingen, über die wir die Verfügungsgewalt uns aneignen, was uns überhaupt Eigentum hat "erfinden" lassen. Sozusagen welchen Vorteile, welche Berechtigung dies hat.

3. Historisch ist Eigentum in dem Moment bedeutsam geworden, wo ein Clan, ein Stamm, eine Familie ein Feld rodete und bestellte. Und nun auf die Früchte ihrer Arbeit wartete. Vorher gehörten ihnen einfach nur die Dinge, die sie bei sich trugen. Und die sowieso sich schnell verbrauchten und öfters erneuert werden mussten. Diebe gab es nicht, weil sie keine Bedeutung hatten. Wenn ein einsamer Wanderer vorbeikam, wurde er freudig und gastfreundlich begrüßt und eingeladen, von der Welt zu erzählen. Und ausgestattet mit dem, was er brauchte, sofern er nicht den Stamm mit seiner Zugehörigkeit bereichern wollte. Jagdwild gehörte allen. Sollte zufällig jemand fremdes auch Hunger haben, bekam er selbstverständlich etwas von der Beute ab. Erst die zeitliche Trennung zwischen Aufwand und Ertrag ließ also Eigentum für eine Gruppe von Menschen wichtig werden. Und sich von anderen unterscheiden. Ja als erstes Makel dieser neuen Errungenschaft entfremdeten Menschen sich von Menschen. Entstand Misstrauen, Neid bis hin zum Hass!

Als Jugendlicher habe ich in den 60-70 Jahren des vorigen Jahrhunderts am eigenen Leib auch heute noch die aktuellen "Beweise", Wirkungen dieses historischen Prozesses, der sich vor 20.000 Jahren? wohl etwa abspielte erfahren. Und jeder kann diese Experimente jederzeit und überall auf der Welt nachvollziehen: Je reicher Menschen eines Landes, eines Landstrichs sind, umso geringe ist ihre Gastfreundschaft. Das gilt selbst innerhalb Deutschland: Zwischen Hamburg und Bremen wurde uns damals kein Heuschober, Schuppen oder gar ein Gästebett gewährt als Jugendliche mit Fahrrädern und Klampfe. Auf unsere nachhakende Bitte um Verständnis für unser einkommenschwaches Schülerdasein, die in den Ferien aus Hamburg kommend Land und Leute kennenlernen wollten, wurden wir an den Bürgermeister verwiesen, der uns dann 5 Mark für die ortsansäßige Jugendherberge gab. Abgesehen davon, dass diese nur für eine Person reichte und wir vier waren, hätten wir auch ohne diese soviel Geld mitgehabt, uns diese durch aus schöne Jugendherberge leisten zu können. Wir wollten ja aber Kontakt zu unseren Mitmenschen und nicht zu den Herbergseltern.

Anders im damaligen Grenzgebiet zur DDR, das bundesdeutsche Armenhaus im Landkreis Lüchow-Dannenberg: Wo wir dort auch hinkamen, überall wurden wir freudig empfangen vom ersten, den wir fragten, bewirtet. Wir sangen und "feierten" einen Abend gemeinsam. Und morgens wurden wir befrühstückt und zogen weiter.

Je mehr Eigentum also ein Mensch besitzt, umso fremder werden ihm Menschen. Umso weniger weiß er noch, was er ist und was er wirklich hat!

4. Es mag durchaus sinnvoll sein, einzelnen Menschen Verantwortung, die ja auch mit dem Eigentum verbunden ist, zu übertragen. Auch deswegen denke ich, macht es wenig Sinn, Eigentum einfach und womöglich gar noch gewaltsam abzuschaffen.

5. Auch mag das ebenfalls mit Eigentum verbundene Konkurrenzstreben, der Wettbewerb der Menschen untereinander, durchaus förderlich sein für uns alle. Allerdings dürfen wir hier nicht wie bisher vergessen, dass wir die sowieso schon vorhandene Zahl unserer Feinde: seien es Löwen, Meteore, die Sonne oder Erdbeben, mit uns so stark vergrößern, dass wir keine Chance mehr gegen diese auch ohne unsere eigene Feindschaft übermächtig sein könnende haben!

So das waren ersteinmal meine Gedanken hierzu. Ich vermute mal, es wird uns leichter fallen, für 4 und 5 Lösungen als für 1 und 2 zu finden. Punkt 3 ist ja nur noch mal eine Beschreibung des Staus Quo. Denn leider scheint es mir auch untrennbar mit Eigentum verbunden zu sein, dass wir Menschen nicht einmal mehr darauf einigen können, was wir alle hier und jetzt gleichzeitig sehen können. Denn offensichtlich hängt sogar unser Wahrnehmungs- und DEnkvermögen von dem ab, was wir uns zu eigen machen! Schade, oder?



Chris 11.04.09
Punkt 1 ist aus meiner Sicht ein ganz besonderer Punkt, den man noch genauer beleuchten muß. Er ist mir nicht zu 100% klar und ich erahne nur mehr schemenhaft welche Bedeutung dahintersteckt und ich werde da nochmal darüber nachdenken...Motive sind in jedem Fall, dass wir das materielle Außen mit unserem defizitären Inneren verwechseln und entsprechend an der falschen Stelle agieren. Die Schuld entsteht, dass wir eben doch ahnen, dass wir mit unserem über Leichen gehenden Materialismus auf dem Holzweg sind und das nur schwer vor uns selber verbergen können.

zu Punkt 3 "Je reicher Menschen eines Landes, eines Landstrichs sind, umso geringer ist ihre Gastfreundschaft" deckt sich zu 100% mit meinen auf der ganzen Welt an vielen Orten gesammelten Erfahrungen.

Eine Lösung zu Punkt 1 und 2 kann nur durch einen tiefgreifenden Bewußseinswandel entstehen. Wir sind dazu zurzeit auf dem richtigen Wege - und das meine ich ausschließlich positiv - die Finanz- und Wirtschaftskrise ist und wird dabei unser Lehrmeister bleiben bzw. in zunehmendem Maße noch werden (jedenfalls eine geile Zeit :-)))).
Im Moment haben wir noch die Wahl ob wir einen völligen "Weltuntergang", eine Götterdämmerung oder eine vielleicht leichtere Form des Wandels wählen wollen.

Die Themen des Wandels sind
- weg vom " äußeren Reichtum?" durch Materialismus - hin zum Erkennen des "Inneren Reichtums!".
- weg vom Aberglaube der Begrenzungen (u.a. es gibt nicht genug für alle, aus dem der ganze Kampf und Konkurenzkampf auf dieser Welt in seinen vielfältigen Formen - beginnenden in der Schule in dem Kampf um gute Noten bis hin zum Kampf auf der Intensivstation um den letzten Atemzug) - hin zum Erkennen der absoluten Unbegrenztheit unseres Daseins und von allem
- weg von der Egozentriertheit - hin zum Erkennen das wir alle zusammen ein großer Organismus eine Einheit sind.

Alle diese Dinge nähern sich in meinen Augen einer absoluten Wahrheit (ohne Sie tatsächlich darzustellen)und wir Menschen müssen zwangsläufig Schmerzen erleiden, solange wir das nicht erkennen können oder wollen und somit gegen unsere wahre Innere Natur handeln.

zu 5. aus meiner Sicht gibt es keine wirklichen Feinde, denn Meteore, Löwen und Erdbeben etc. sind, solange wir sie als Feinde betrachten, nicht integrierte Aspekte unseres Inneren, die deshalb in unserem Äußeren erscheinen, weil sie uns die Chance auf Erlösung und Integration durch unser Bewußtsein ermöglichen wollen.
Da wir mit allem in unserer tiefsten Inneren Natur eine Einheit bilden, ist der Begriff des Feindes, nur ein Ausdruck einer partiellen Selbstentfremdung. (Wobei ich persönlich selbstverständlich leider noch allzu oft unter diesen partiellen Selbstentfremdung leide gg* und diese meine philosphischen geistigen Höhenflüge nur allzuoft durch andere Taten Lügen gestraft werden ("Wir sind der Fehler" gg*) - aber wir nähern uns halt erst der Vervollkommung gg*).

Zu Deinem letzten Satz möchte ich noch sagen, es liegt ebenfalls in der Natur unserer individuellen Wahrnehmung, dass eine Einigung auf was wir sehen, eigentlich nur schwer möglich ist, weil in der Tat jeder nur seine von ihm persönlich geschaffene Welt (die sich teilweise mit Welten anderer Überdecken kann) sehen kann. Wir beide tragen dem in unserer Kommunikation Rechnung in dem wir ein UND zu unseren verschiedenen Wahrnehmungen setzten uns damit unsere eigenen Inneren und Äußeren Widersprüche erlauben und somit unserer beider begrenzte Welt erweiteren :-))).
Die tatsächliche absolute Wahrheit ist wahrscheinlich erst die Summe aller Wahrnehmungen aller bewußten Teilchen und "Lebewesen".

Jo 11.4.
bzgl. Eigentumsschuld: Du hast meinen Gedanken schon richtig erkannt, dem besitzendem Menschen ist instinktiv klar, was er seinen Mitmenschen mit seinem Eigentum zumutet. Deswegen braucht er ja auch immer mehr, Eigentum ist vergleichbar einer Sucht, der Süchtige ist nie glücklich, nur im Moment des Neuerwerb spürt er seine Schuld nicht. Der Punkt 3 zeigt ja gerade, wie die Bewusstseinsbildung auch heute noch in Bezug auf Arm oder Reich bei jedem Einzelnen funktioniert. Vielleicht ist Schuld ein ungenaues Wort hier? Es ist die Doppelte Verlustangst des Besitzenden: 1. Je mehr er hat, umso mehr kann ihm geklaut werden. 2. Umso so größer sein Misstrauen gegenüber seinen Mitmenschen 3. Umso größer sein Verlust seines Menschsein, seiner Zugehörigkeit zur menschlichen Gesellschaft, sein Verlust seine eigenen inneren und äußeren Werte. Großes materielles Vermögen korrumpiert nur sehr wenige Menschen nicht. Und diese Vermögen korrumpieren auch die Besitzlosen, lassen sie ebenfalls zu Mittätern, zu Kosüchtigen werden, ja sogar nur aus diesem Grund zu Straftätern werden. Wer ist denn nun Verursacher eines Bankraubes: die Bank oder der Bankräuber? Gäbe es ohne Banken Bankräuber? Sind Banken Menschen oder Bankräuber? Gesetze für Menschen oder für Banken? Eigentums Schuld oder Mensch Schuld? Wer soll gestraft und wer belohnt werden, wenn überhaupt jemand?

Der materiell reichste Mensch ist nur der erfolgreichste Dieb oder Erbschleicher des größten Diebes. Dies nur mal als provokante These. Wieviel Wahrheit darin steckt, überlasse ich jedem selbst zu beurteilen. Da wir ja aber unser Leben so gern auf Halbwahrheiten aufbauen, warum dann nicht auch auf dieser?

Wir reden hier ja nicht über Speere oder Gitarren oder Ohrgehänge, Dinge, die wir zum täglichen Leben brauchen und auch verbrauchen. Dinge, für die wir niemals sterben oder töten würden. Wir reden hier über Eigentum und dessen Vermehrung, für die wir Menschen sterben lassen oder gar selbst töten. Und das auch noch mit Orden oder Schrottprämien belohnt haben wollen, bzw. uns dafür belohnen lassen. Und mit diesem Eigentum ist zwangsläufig Schuld verbunden.

Feinde des Menschen sind - sofern man diesen Begriff überhaupt gebrauchen will - alle, die Menschen töten oder deren Tötung aktiv oder passiv geschehen lassen. Ich fürchte, wir müssen alle diejenigen auch für Tötungsdelikte verantwortlich machen, die Gesetze zur Il- oder Legalisierung von Mord schaffen, durchsetzen und anwenden. Genau wie auch der Angehörige eines Süchtigen zum Kosüchtigen wird, was soweit gehen kann, dass auch dieser beschaffungskriminell wird. Verbote ächten Verbotenes nicht. Sie tragen erheblich dazu bei, dass Verbotenes geschieht. Also sind auch die Urheber von Verboten Mittäter dieser Verbotverstöße. Das im Strassenverkehr angwandte Verursacherprinzip, wonach auch jeder verantwortlich an einem Unfall sein kann, weil er einfach nur als Unfallpartner da war und diesen nicht verhindert hat, müssen wir auch auf Politiker und Manager anwenden. Wir müssen diese auch einsperren bei solchen Krisen, ohne ihnen eine direkte Schuld nach zu weisen, sie haben das einfach nicht verhindert. Aber das war ihre selbst übernommene Aufgabe. Das, wofür wir sie haben studieren lassen und mit viel Eigentum und uneren Voten und Vertrauen belohnten! Wer sind also die Unfallpartner der Bankenkrise: doch wohl Politiker und Banker, evtl. die gerade jetzt mal wieder aus ihren Löchern gekrochen kommende Wirtschaftsweisen. Und bekommen die H4? Warum nicht?
Ich bin jetzt in meinem Zorn und Frust ob soviel studierter Dummheit auf einem Haufen ein wenig abgetriftet. Aber all das ist mit dem Begriff Eigentum und des mit ihm unabdinbar erworbenen schuldhaften Versagens verbunden. Je mehr ein Mensch sich aneignet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich das "unrechtmäßig", fehlerhaft, glücklich andere ins Unglück stürzend verschafft hat. Und damit wächst seine Schuld mit seinem Einkommen! Nicht seine Leistung. Und für diese Schuld will er Gesetze, einen lieben Gott, der ihm seine Sünden verzeiht. Und wir Menschen nehmen in auf unseren Arm, geben ihm, was er will, sagen ihm quasi per Gesetz, dass er nichts dafür kann, lassen ihn über unsere Kisten flimmern und irgendwann bewundern wir ihn auch noch dafür, einfach nur, weil wir so lieb und nett zu ihm sind, und wollen und werden dann auch so sein. Ich weiß nicht, aber irgendwie sind wir dem Irrglauben verfallen, dass Fachleute, Politiker, Arbeitgeber, Einkommensreiche keine oder weniger sich irrende Menschen sind. Ich denke, das hat sich umgekehrt, im Einzelfall mag das ja stimmen. Aber wenn überhaupt nur am Anfang der Karriere eines Menschen. In der Mehrzahl der Fälle lautet die Wahrheit: Je mehr Macht, je mehr Vermögen umso größer die Fehler dieser Menschen in ihren Wirkungen. Meine Arbeitslosigkeit mag ja mein Fehler sein, aber was kostet die schon? Aber die Fehler der Ackermänner und Mehdorns und Steinbrücks und Merkels? Und die bezahlen wir auch noch dafür, und weil's so schön prämieren wir sie auch noch. Also meine Eigentumsschuld beträgt H4, damit kann ich leben. Aber wie groß müssen deren Schuldgefühle sein? Einfach nur, weil auch sie simple, fehlerbehaftete und -machende Menschen sind?

These: Unser Recht an Eigentum begründen wir mit unseren Fehlern. Denn allein, dass wir dieses Recht für uns überhaupt beanspruchen, ist einer unserer größten Fehler!

Ein in führender Position tätiger Mensch bekommt ja allein deswegen ein größeres Einkommen, um ihm die damit zwangsläufig verbundenen Fehler und sein schlechtes Gewissen zu vergüten. Mehr Verantwortung gleich mehr Geld aber auch gleich mehr und schlimmere Sch...

Wir reden über Mindestlöhne. In der Schule hieß es: Thema verfehlt, 6, setzen! Es geht hier um Grenzen dessen, was Menschen sich erlauben, leisten, wofür sie etwas bekommen. Bandbreiten, nicht Strafmaße oder Prämienhöhen. Um die Frage: Wenn eine Gesellschaftsordnung auf einem Gleichheitsgrundsatz der Menschen aufbaut, wie wirkt sich dann Eigentum darauf aus? In welchen Größenordnungen ist Eigentum verfassungsgemäß oder staatsfeindlich? Ja sogar Menschheitsfeindlich! Spätestes mit dem Club of Rom Buch "Grenzen des Wachstums" wissen wir dies doch. Und das ist vor 40 Jahren erschienen!

Banken sind mächtiger als Staaten. Wer also macht Gesetze? Politiker? Frau Merkel? Wozu dann noch Staaten, Politiker oder Soldaten? Wir geben doch sowieso alles den Banken? Ist doch unnütze Eigentumsverschwendung, Steuern zu zahlen, wo wir doch so gern so viel unser Eigen nennen wollen?

Ich hoffe, ich habe nicht zuviel gejammert? Es sind soviele ungelöste Einzelfragen mit dem Thema Eigentum verbunden, und wir weigern uns, diese anzunehmen. Stattdessen versteigen wir uns zu immer falscheren und schlimmer sich auswirkenden Annahmen. Rechtfertigen immer vehementer und totbringender unsere Fehler, wollen immer mehr für sie bekommen, verschließen unsere Augen immer mehr vor dem damit auch maßgeblich von uns verursachtem Elend, werden zwangsläufig immer blinder für uns und das schöne dieser Welt, verhindern dadurch immer weniger unsere Zerstörung des Schönen, sägen immer weiter am Ast, der nun mal unser Zuhause ist. Unser Raumschiff Erde. Wir haben kein anderes. Wem wollen wir es schenken? Wem soll das gehören? Wem gehört das Wasser, das wir trinken müssen? Die Luft, die wir atmen müssen? Wieviel wollt Ihr noch bezahlen und wem für etwas, das entweder uns allen Eigen ist oder niemandem von uns?

Ja Chris, unser UND: vielleicht der wichtigste Teil einer jeden Wahrheit? Aber wir machen es immer mehr unmöglich. Wir lassen zu, dass das entweder oder siegt! Und damit verliert der Mensch! Sein Zuhause. Seine Luft. Sein Leben!

Ein UND beim Eigentum gibt es nun mal nicht, das ist das eigentümliche. Und je weniger immer Reichere es gibt, umso mehr immer Ärmere gibt es. Umso größer also das entweder oder! Ein UND gibt es nur für das, was allen gehört, allen gleichermaßen verfügbar ist. Eigentum baut auf entweder Dein oder mein auf, niemals auf Dein UND Mein!

Das Gleiche gilt auch für Gesetze: entweder legal oder illegal. Und in noch einer weiteren Hinsicht: Entweder Nutznießer oder Zahler eines Gesetzes!

Weiter entweder treten oder getreten werden?

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