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Freitag, 7. August 2009

über das Licht...

tja weis gar nicht wie ich anfangen soll, zu viele Gedanken schiessen mir fast gleichzeitig durch den Kopf...


...was hinter allem steht, ist pures Licht bzw. schillernde, pulsierende, farbige sich ständig bewegende Schwingungen.

Daraus leitet sich alles was ist ab.

Wenn ich von Licht rede, meine ich nicht das Licht, das wir auf der Erde kennen und auch nicht das Sonnenlicht, diese superhelle und machtvolle Kraftquelle (quasi der Gott) unseres Planetenraums.
Nein, ich meine damit das Licht, das man nicht mit den Augen sehen kann, das uns aber trotzdem immer umgibt und sogar uns selbst ausmacht - ja, wir sind in unserer wahren Natur leuchtend strahlende Licht- und Energiewesen.

Manchmal, in seltenen besonderen Momenten können wir es sogar mit den physischen Augen unseres Körpers sehen. Es ist ein Licht, das keine Dunkelheit kennt, denn es gibt in diesem "Raum", in dem es dieses Licht gibt keine Materie durch das Schatten überhaupt erst gebildet werden könnten. Demzufolge ist diese Licht dann immer da und völlig unbegrenzt und es wirkt wie in einem hinterleuchteten Raum in dem man nie direktes Licht sehen kann und in dem alles trotzdem lichtdurchflutet ist. (Anmerkung: in jedem Fall kann ich das zumindest manchmal wirklich so sehen...)

Wie groß die Energie des Lichtes ist, können wir an der Sonne sehen. Die Sonne ist die materielle "Übersetzung" dieser Urlichtgewalt (bzw. der ungeheuerlichen Energie die hinter allem steht) für uns Erdenbürger, nämlich wahrhaft zu fester Materie gewordenes Licht!!!

Diese Energie ist so groß, dass wir Menschen, die wir letzten Endes aus den gleichen Elementen wie die Sonne heraus selbst entstanden sind, nicht mal eine Zehntel Sekunde die Sonne ansehen können ohne massive Schädigung unserer beiden physikalischen Lichtempfänger (auch Augen genannt gg*) bzw. Erblindung zu erleiden.

Die Kräfte denen wir gegenüberstehen sind also von solcher unerhörter und unvorstellbarer hoher Energie und dabei ist die Sonne nur der (bereits stark abgeschwächte) übersetzte Teil dieser Urenergie in unsere materielle Welt hinein.

Die Sonne ist quasi die erste Transformationstufe vom reinen Licht zur Materie - die Sonne selbst ist allerdings noch eher schattenlos - wie auch - ist sie doch einfach nur pure Energie.

Wir Erdwesen samt Mutter Erde sind dann mindestens eine weitere deutlich unterscheidbare Tranformationstufe in restlos verdichtete und kaum noch leuchtende Materie.

... und trotzdem sind wir auch als Menschen (ob wir es glauben oder nicht) in jedem Moment pures Licht bzw. schillernde, pulsierende, farbige sich ständig bewegende Schwingungen.

Ja aber wie können wir beides gleichzeitig sein? Widerspricht sich das nicht? Nein!!!

Wir Menschen sind materialisierte Lichtwesen und in dieser Form können wir über unsere 5 Eingänge für bestimmte Frequenzen, auch 5 Sinne genannt (schmecken, hören, fühlen, sehen, riechen) nur genau diese Frequenteile von allem was ist wahrnehmen, der für die Phase unseres Menschendaseins für das Überleben wichtig ist. Durch diese fünf Sinne (wenn wir nur ausschließlich durch sie wahrnehmen und alles anderen latent zumindestens vorhanden Frequenzeingänge nicht wahrhaben können oder wollen) werden wir also in Wahrheit auf eine kleine sehr (absolut gesehen) unrealistisch verzerrte, allerdings für das normale Erdenleben zunächst ausreichende Wahrnehmungsfeld heruntergebremst.
Was nicht heisst, dass es all die anderen Frequenzen gar nich gibt!!!!
Sie existieren so natürlich wie wir einen Bleistift in der Hand spüren können (und wenn wir uns dafür zu öffnen bereit sind, dann sehen wir sie auch), nur bedienen wir uns dieser sechsten/siebten und nten Sinne eher nicht, d.h. wir nehmen diese Frequenzen (oder anders ausgedrückt dieses Licht) nicht wahr.

Ja als menschliche Götter haben wir uns von unserem Ausgangspunkt (wobei linear und im Zusammenhang mit Zeit darf man "Ausgangspunkt" nicht verstehen) nämlich der Existenz als reine Lichtwesen in die Existenz als Körperwesen gebeamt und jetzt sind wir zumindest materiell gesehen keine reinen Lichtwesen mehr.

Unser Transformationsstadium charakterisiert, das unsere Körper kein bzw. nur minimales Licht (Aura etc.) abstrahlen und wir sind so verdichtet, im Unterschied zu ebenfalls materiellen Sonne, das wir Schatten werfen.
Ja das Spiel mit dem Schatten das wollten wir unbedingt, sonst hätten wir uns nicht als Menschen erschaffen.
Anders ausgedrückt wir sind als Lichtwesen durch ständige Verwirbelung und Faltenschlagen unsere Selbst, Überlagerungen von Farben aller Art (und was man sonst mit reinem Licht noch so anstellen kann) so verdichtet, dass wir endlich Schatten werfen können -
und damit sind wir in der uns so wohlbekannten Welt der Polaritäten mit Licht und Schatten (und allen anderen Polaritäten) angekommen!
Ja, wir wollten Menschen werden, weil uns diese körperlosen Lichtspiele "früherer" Zeiten einfach zu langweilig geworden sind - wir hatten Sie satt - immer nur Manna essen und Hosiana singen ist auf die Dauer schon a bissal fad.

Wir konnten mehr und wir wollten mehr und das macht uns alle, die hier auf dieser Erde sind aus!!! ...und das gilt auch heute noch - wir wollen und können mehr sein als wir heute sind!!!

Lichtwesen und Götter sind wir ja eh schon - allerdings haben wir, bzw. die meisten von uns das "verabredungsgemäß" vergessen (sonst wäre das Spiel ja auch viel zu langweilig gewesen, bzw. im Sandkasten spielen kann ja jeder gg*).

Wenn wir Menschen uns wieder erinnern und langsam zu erkennen anfangen, dass wir Gottheiten und reine Lichtwesen sind - und zwar in diesem unerhörten und unbegrenztem Ausmaß , dass jeder einzelne in Wahrheit größer und heller wie unsere Sonne ist, werden wir auch wieder mit bloßen Augen in die Sonne sehen können - denn wie sollte uns die Sonne noch blenden können, wenn wir selbst erkannt haben, dass wir selbst doch mindestens ebenso hell sind, bzw. die Sonne nur ein kleiner Teil von uns selbst ist gg*.

Tja aber wie sollen wir das bewerkstelligen, dass wir unser eigenes reines grenzenlos und unendlich helles Licht, das wir in Wahrheit sind, wieder erkennen können? Ganz einfach, indem wir unsere von uns selbstgeschaffenen Schatten beseitigen bzw. wieder entdichten, bzw. wieder aufzulösen anfangen. Ist doch alles selbstgemacht worden von uns- sollte wirklich kein Problem sein!

Der erste Schritt kann sein, eine (Bewußtseins-)Taschenlampe zu kaufen und schon wirds heller, je stärker die Lampe um so mehr wird man merken wie alles schattenmachende förmlich im Licht verdampft und sich aufzulösen beginnt.

Letztlich gibt es nur Licht und nochmal Licht - alle Schatten sind doch nur aus purer Langeweile, bzw. kreativem Schöpferdrang erzeugte verdichtete Lichtspiele - die auch Materie genannt wird. Allerdings nehmen wir Materie als solche, überhaupt nur durch unser - wie oben beschrieben - unvollständige Wahrnehmung durch die Begrenztheit unserer 5 Sinne - wahr und diese Wahrnehmung ist so verzerrt, dass wir so "Materie" überhaupt erst sehen und wahrnehmen.

Die Festheit und Lichtundurchlässigkeit der Materie wird es nie bei einer wahren ungefilterten Bewustseinsöffnung (Beleuchtung) geben, die alle Frequenzen umfasst, denn Materie ist nur eingewickeltes sich selbst überlagerndes Licht - aber sie bleibt dennoch Licht.

Im übertragenen Sinne ausgedrückt: Bewusstsein und Licht entsprechen sich -
je mehr Bewusstsein um so mehr Licht
und je weniger Bewusstein umso mehr Materie und die damit verbundenen Schatten und die daraus resultierende Dunkelheit und letztendlich die Polaritäten.

So das wars erstmal - Finger ausschütteln und gut...

Freitag, 10. April 2009

Recht an Eigentum

Was ist eigentlich Recht an Eigentum?

Wie kann es sein, dass ein Mensch auf die Welt kommt und es beinahe keinen Platz mehr für ihn gibt, weil alles schon anderen gehört (das ist ja fast überall auf der Welt so, aber besonders fällt es mir da auf wo es Slums gibt – wo diese ja elenden achso asozialen Habenichtse einfach daher kommen (weil es sonst keinen Platz mehr gibt) und ein Winzstück Land unrechtmäßig besetzen - nämlich den Slum).

Wenn man an den Ursprung der Menschen denkt, so war es zunächst kein Problem mit dem Land, denn es gab sehr sehr viel davon.

Aber ist es heute ein Problem? Ja!!!
Aber muss es eins sein? Nein!!! - denn es gibt auch heute noch eindeutig für alle auf dieser Welt Lebenden genug Platz im Überfluss!!!

Das Problem ist nur die Aufteilung, nämlich einige Menschen beanspruchen soviel Land für sich – ohne es dabei wirklich nutzen zu können – das für viele nur ein Slum oder anders ausgedrückt ein Hundhüttenähnlicher schäbiger menschenunwürdiger Platz bleibt.

Ist das ge(recht)? Ja sagt das Recht und beweist damit aufs eindeutigste seine „Unrechtmäßigkeit“. Mit anderen Worten es leistet nicht das, für was es die Gemeinschaft sinnvollerweise brauchen könnte, sondern es leistet nur den wahrhaft asozialen übermäßigen Raumbeanspruchenden Bedürfnissen einiger Rechnung! Insofern ist dieses Eigentumsrecht überflüssig und wahrhaft asozial.

Allerdings wird das Recht brechen, wohl so ziemlich überall auf der Welt hart bestraft – und damit wird weiterhin klar das dieses "Recht" mit "gerecht" leider gar und überhaupt nichts zu tun hat, sondern nur ein Hebel bzw. eine Erfindung derer ist, die die Macht haben um Ihre „Rechte“ oder auch in anderen Worten ausgedrückt „Ihr übermäßiges Eigentum auf Kosten anderer“ zu verteidigen.
Wir sind da also gerade wegen dem Recht und seiner immanenten Verpflechtung mit der herrschenden Macht - auch heute oder gerade heute - kein Stück weiter wie wir es in den letzten 5.000 Jahren waren.

Es bleibt hierbei ein klares Dilemma, dass wenn ich Gerechtigkeit durchzusetzen will, geltendes Recht verletzen muss und mich dabei leider strafbar mache und gesellschaftlich gesehen als Verbrecher dastehe – irgendwie verkehrte Welt!?!?!?

Allerdings nochmals hier ganz klar: wir wissen dann auch - in leiderallzu vielen Fällen ist es jedenfalls so - was wir von Recht zu halten haben nämlich ein Instrument zu ungerechter übermäßiger, überflüssiger Eigentumswahrung einer Minderheit auf Kosten der Gemeinschaft.
Bitte denkt in Zukunft daran wenn ihr über „Recht“ hört und ersetzt es mal probeweise durch „ungerechte übermäßige, überflüssige Eigentumswahrung einer Minderheit auf Kosten der Gemeinschaft“.
In vielen Fällen wird es tatsächlich stimmen und ist somit zumindest wenigstens ein ehrlicher Ausdruck für die tatsächlichen Verhältnisse.

Im übrigen profitieren wir Deutschen zusammen mit anderen Reichen (und mächtigen!!!) Nationen im besonderen Masse vom asozialen internationalen Recht, welches die Entwicklungsländer genau nach diesem Prinzip aufs asozialste benachteiligt.

Bei diesem „Recht???“ wird dann auch folgerichtig klar warum die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden – ja mit „Recht“. Dies gilt für Personen und Länder gleichermassen.

Übrigens werden bereits seit langem Grundstücke auf Mond und Mars verhökert und möglicherweise sogar ganze Sterne verkloppt (von wem wohl? mit welchem Recht?)...

Beruhigend für mich ist allerdings, dass die Gesetze des Lebens vom Recht nichts wissen und auch nie was wissen werden, denn spätestens mit dem Tod wird jeder Reiche materiell gesehen sowas von mittellos gg*, da nützt dann auch der geschickteste Winkeladvokat nichts mehr.

Das ich nicht falsch verstanden werde - ich bin nicht unbedingt gegen Recht und Gesetze - auch wenn es letztlich nur das Maß unserer aller Selbstentfremdung dokumentiert – da unsere wahre Natur eine Einheit von all(em) mit all(em) darstellt (und somit das Leben auf Kosten anderer nur eine Selbstverletzungstat darstellen kann) – aber ich wünsche mir von tiefstem Herzen für diese Welt mehr Gerechtigkeit und Ausgleich und der Teilhabe aller Lebewesen am Wohlstand.

Auf unserer unendlich verschwenderisch und großzügig ausgestatten Mutter Erde gibt es für alle Lebewesen genug Platz und es besteht somit keinen Notwendigkeit für irgend einen Menschen oder anderes Spezies auf Kosten der anderen leben zu müssen.

OM!!!!

Jo
Feines Thema, Chris, ein paar Gedanken hätte ich auch dazu:-))

1. Ich finde es sehr schade, dass Eigentum ein "rotes" Tuch ist. Und ich möchte gern dazu beitragen, dass wir auch ein solches emotional- bis hin zu angstüberfrachtetes Thema wieder so hinterfragen, wie es sich für zivilisierte und partnerschaftlich leben wollende Menschen gehört. Schließlich geht es hier nur um Dinge. Allerdings, und das ist das schlimmste, Dinge, die Menschen über Menschen stellen, Dinge, für die Menschen bereit sind, zu sterben und andere Menschen sterben zu lassen und gar gleich sie töten. Und für mich ist genau dieser Punkt der, welcher uns Menschen den angemessenen Zugang zu diesem Thema verwehrt. Mit Eigentum ist einfach zuviel Schuld verbunden. Und solange wir Eigentum weiterhin einen uns alle dermaßen bestimmenden Wert einräumen, wird sich daran auch nichts verbessern. Die Schuld wird immer nur noch größer bis wir sie in unser kollektives Grab mitnehmen. Sollte es einen Gott geben, so wird dieser dann den Stein beschriften: Der Mensch hat hier sein Eigen gefunden!

2. Mein anderer großer Kritikpunkt, der auch von Dir schon beschrieben wurde, lautet: Eigentum macht die Welt klein. Es nimmt uns alle den Platz auf der Erde, den wir nun mal brauchen, und das umso mehr, je mehr Menschen auf der Erde leben. Für mich ist Eigentum kein Verteilungsproblem. Wir haben nichts zu verteilen. Entweder es gehört uns allen alles oder niemandem etwas außer sich selbst. Was sollen wir zu verteilen haben?

Diese beiden Punkte sind bei der Lösung der Eigentumsproblematik, die uns immer dringender in UNSER Haus geflattert kommt, unabdingbar zu berücksichtigen. Solange wir diese Punkte weiterhin nicht oder deutlich viel zu wenig beachten, sägen wir uns selbst den Ast ab, auf dem wir alle sitzen. Und wem dieser Ast gehört, interessiert bald niemandem mehr. Nur die Ameisen und Maden unterm Baum freuen sich über diesen heiß begehrten Nahrungsnachschub. Irgendwelche Ausflüchte, Alibiargumente, naives sich das Blaue vom Himmel in die eigene Tasche lügen wollen, hilft niemandem. Es vergrößert nur noch mehr unsere Schuld am Tod von uns. Und macht nur immer mehr eine weiterführende Lösung MIT UNS unmöglich.

Aber wie müssen auch berücksichtigen, denn mindestens hilft es uns beim Lernen des besseren Umgangs mit uns und den Dingen, über die wir die Verfügungsgewalt uns aneignen, was uns überhaupt Eigentum hat "erfinden" lassen. Sozusagen welchen Vorteile, welche Berechtigung dies hat.

3. Historisch ist Eigentum in dem Moment bedeutsam geworden, wo ein Clan, ein Stamm, eine Familie ein Feld rodete und bestellte. Und nun auf die Früchte ihrer Arbeit wartete. Vorher gehörten ihnen einfach nur die Dinge, die sie bei sich trugen. Und die sowieso sich schnell verbrauchten und öfters erneuert werden mussten. Diebe gab es nicht, weil sie keine Bedeutung hatten. Wenn ein einsamer Wanderer vorbeikam, wurde er freudig und gastfreundlich begrüßt und eingeladen, von der Welt zu erzählen. Und ausgestattet mit dem, was er brauchte, sofern er nicht den Stamm mit seiner Zugehörigkeit bereichern wollte. Jagdwild gehörte allen. Sollte zufällig jemand fremdes auch Hunger haben, bekam er selbstverständlich etwas von der Beute ab. Erst die zeitliche Trennung zwischen Aufwand und Ertrag ließ also Eigentum für eine Gruppe von Menschen wichtig werden. Und sich von anderen unterscheiden. Ja als erstes Makel dieser neuen Errungenschaft entfremdeten Menschen sich von Menschen. Entstand Misstrauen, Neid bis hin zum Hass!

Als Jugendlicher habe ich in den 60-70 Jahren des vorigen Jahrhunderts am eigenen Leib auch heute noch die aktuellen "Beweise", Wirkungen dieses historischen Prozesses, der sich vor 20.000 Jahren? wohl etwa abspielte erfahren. Und jeder kann diese Experimente jederzeit und überall auf der Welt nachvollziehen: Je reicher Menschen eines Landes, eines Landstrichs sind, umso geringe ist ihre Gastfreundschaft. Das gilt selbst innerhalb Deutschland: Zwischen Hamburg und Bremen wurde uns damals kein Heuschober, Schuppen oder gar ein Gästebett gewährt als Jugendliche mit Fahrrädern und Klampfe. Auf unsere nachhakende Bitte um Verständnis für unser einkommenschwaches Schülerdasein, die in den Ferien aus Hamburg kommend Land und Leute kennenlernen wollten, wurden wir an den Bürgermeister verwiesen, der uns dann 5 Mark für die ortsansäßige Jugendherberge gab. Abgesehen davon, dass diese nur für eine Person reichte und wir vier waren, hätten wir auch ohne diese soviel Geld mitgehabt, uns diese durch aus schöne Jugendherberge leisten zu können. Wir wollten ja aber Kontakt zu unseren Mitmenschen und nicht zu den Herbergseltern.

Anders im damaligen Grenzgebiet zur DDR, das bundesdeutsche Armenhaus im Landkreis Lüchow-Dannenberg: Wo wir dort auch hinkamen, überall wurden wir freudig empfangen vom ersten, den wir fragten, bewirtet. Wir sangen und "feierten" einen Abend gemeinsam. Und morgens wurden wir befrühstückt und zogen weiter.

Je mehr Eigentum also ein Mensch besitzt, umso fremder werden ihm Menschen. Umso weniger weiß er noch, was er ist und was er wirklich hat!

4. Es mag durchaus sinnvoll sein, einzelnen Menschen Verantwortung, die ja auch mit dem Eigentum verbunden ist, zu übertragen. Auch deswegen denke ich, macht es wenig Sinn, Eigentum einfach und womöglich gar noch gewaltsam abzuschaffen.

5. Auch mag das ebenfalls mit Eigentum verbundene Konkurrenzstreben, der Wettbewerb der Menschen untereinander, durchaus förderlich sein für uns alle. Allerdings dürfen wir hier nicht wie bisher vergessen, dass wir die sowieso schon vorhandene Zahl unserer Feinde: seien es Löwen, Meteore, die Sonne oder Erdbeben, mit uns so stark vergrößern, dass wir keine Chance mehr gegen diese auch ohne unsere eigene Feindschaft übermächtig sein könnende haben!

So das waren ersteinmal meine Gedanken hierzu. Ich vermute mal, es wird uns leichter fallen, für 4 und 5 Lösungen als für 1 und 2 zu finden. Punkt 3 ist ja nur noch mal eine Beschreibung des Staus Quo. Denn leider scheint es mir auch untrennbar mit Eigentum verbunden zu sein, dass wir Menschen nicht einmal mehr darauf einigen können, was wir alle hier und jetzt gleichzeitig sehen können. Denn offensichtlich hängt sogar unser Wahrnehmungs- und DEnkvermögen von dem ab, was wir uns zu eigen machen! Schade, oder?



Chris 11.04.09
Punkt 1 ist aus meiner Sicht ein ganz besonderer Punkt, den man noch genauer beleuchten muß. Er ist mir nicht zu 100% klar und ich erahne nur mehr schemenhaft welche Bedeutung dahintersteckt und ich werde da nochmal darüber nachdenken...Motive sind in jedem Fall, dass wir das materielle Außen mit unserem defizitären Inneren verwechseln und entsprechend an der falschen Stelle agieren. Die Schuld entsteht, dass wir eben doch ahnen, dass wir mit unserem über Leichen gehenden Materialismus auf dem Holzweg sind und das nur schwer vor uns selber verbergen können.

zu Punkt 3 "Je reicher Menschen eines Landes, eines Landstrichs sind, umso geringer ist ihre Gastfreundschaft" deckt sich zu 100% mit meinen auf der ganzen Welt an vielen Orten gesammelten Erfahrungen.

Eine Lösung zu Punkt 1 und 2 kann nur durch einen tiefgreifenden Bewußseinswandel entstehen. Wir sind dazu zurzeit auf dem richtigen Wege - und das meine ich ausschließlich positiv - die Finanz- und Wirtschaftskrise ist und wird dabei unser Lehrmeister bleiben bzw. in zunehmendem Maße noch werden (jedenfalls eine geile Zeit :-)))).
Im Moment haben wir noch die Wahl ob wir einen völligen "Weltuntergang", eine Götterdämmerung oder eine vielleicht leichtere Form des Wandels wählen wollen.

Die Themen des Wandels sind
- weg vom " äußeren Reichtum?" durch Materialismus - hin zum Erkennen des "Inneren Reichtums!".
- weg vom Aberglaube der Begrenzungen (u.a. es gibt nicht genug für alle, aus dem der ganze Kampf und Konkurenzkampf auf dieser Welt in seinen vielfältigen Formen - beginnenden in der Schule in dem Kampf um gute Noten bis hin zum Kampf auf der Intensivstation um den letzten Atemzug) - hin zum Erkennen der absoluten Unbegrenztheit unseres Daseins und von allem
- weg von der Egozentriertheit - hin zum Erkennen das wir alle zusammen ein großer Organismus eine Einheit sind.

Alle diese Dinge nähern sich in meinen Augen einer absoluten Wahrheit (ohne Sie tatsächlich darzustellen)und wir Menschen müssen zwangsläufig Schmerzen erleiden, solange wir das nicht erkennen können oder wollen und somit gegen unsere wahre Innere Natur handeln.

zu 5. aus meiner Sicht gibt es keine wirklichen Feinde, denn Meteore, Löwen und Erdbeben etc. sind, solange wir sie als Feinde betrachten, nicht integrierte Aspekte unseres Inneren, die deshalb in unserem Äußeren erscheinen, weil sie uns die Chance auf Erlösung und Integration durch unser Bewußtsein ermöglichen wollen.
Da wir mit allem in unserer tiefsten Inneren Natur eine Einheit bilden, ist der Begriff des Feindes, nur ein Ausdruck einer partiellen Selbstentfremdung. (Wobei ich persönlich selbstverständlich leider noch allzu oft unter diesen partiellen Selbstentfremdung leide gg* und diese meine philosphischen geistigen Höhenflüge nur allzuoft durch andere Taten Lügen gestraft werden ("Wir sind der Fehler" gg*) - aber wir nähern uns halt erst der Vervollkommung gg*).

Zu Deinem letzten Satz möchte ich noch sagen, es liegt ebenfalls in der Natur unserer individuellen Wahrnehmung, dass eine Einigung auf was wir sehen, eigentlich nur schwer möglich ist, weil in der Tat jeder nur seine von ihm persönlich geschaffene Welt (die sich teilweise mit Welten anderer Überdecken kann) sehen kann. Wir beide tragen dem in unserer Kommunikation Rechnung in dem wir ein UND zu unseren verschiedenen Wahrnehmungen setzten uns damit unsere eigenen Inneren und Äußeren Widersprüche erlauben und somit unserer beider begrenzte Welt erweiteren :-))).
Die tatsächliche absolute Wahrheit ist wahrscheinlich erst die Summe aller Wahrnehmungen aller bewußten Teilchen und "Lebewesen".

Jo 11.4.
bzgl. Eigentumsschuld: Du hast meinen Gedanken schon richtig erkannt, dem besitzendem Menschen ist instinktiv klar, was er seinen Mitmenschen mit seinem Eigentum zumutet. Deswegen braucht er ja auch immer mehr, Eigentum ist vergleichbar einer Sucht, der Süchtige ist nie glücklich, nur im Moment des Neuerwerb spürt er seine Schuld nicht. Der Punkt 3 zeigt ja gerade, wie die Bewusstseinsbildung auch heute noch in Bezug auf Arm oder Reich bei jedem Einzelnen funktioniert. Vielleicht ist Schuld ein ungenaues Wort hier? Es ist die Doppelte Verlustangst des Besitzenden: 1. Je mehr er hat, umso mehr kann ihm geklaut werden. 2. Umso so größer sein Misstrauen gegenüber seinen Mitmenschen 3. Umso größer sein Verlust seines Menschsein, seiner Zugehörigkeit zur menschlichen Gesellschaft, sein Verlust seine eigenen inneren und äußeren Werte. Großes materielles Vermögen korrumpiert nur sehr wenige Menschen nicht. Und diese Vermögen korrumpieren auch die Besitzlosen, lassen sie ebenfalls zu Mittätern, zu Kosüchtigen werden, ja sogar nur aus diesem Grund zu Straftätern werden. Wer ist denn nun Verursacher eines Bankraubes: die Bank oder der Bankräuber? Gäbe es ohne Banken Bankräuber? Sind Banken Menschen oder Bankräuber? Gesetze für Menschen oder für Banken? Eigentums Schuld oder Mensch Schuld? Wer soll gestraft und wer belohnt werden, wenn überhaupt jemand?

Der materiell reichste Mensch ist nur der erfolgreichste Dieb oder Erbschleicher des größten Diebes. Dies nur mal als provokante These. Wieviel Wahrheit darin steckt, überlasse ich jedem selbst zu beurteilen. Da wir ja aber unser Leben so gern auf Halbwahrheiten aufbauen, warum dann nicht auch auf dieser?

Wir reden hier ja nicht über Speere oder Gitarren oder Ohrgehänge, Dinge, die wir zum täglichen Leben brauchen und auch verbrauchen. Dinge, für die wir niemals sterben oder töten würden. Wir reden hier über Eigentum und dessen Vermehrung, für die wir Menschen sterben lassen oder gar selbst töten. Und das auch noch mit Orden oder Schrottprämien belohnt haben wollen, bzw. uns dafür belohnen lassen. Und mit diesem Eigentum ist zwangsläufig Schuld verbunden.

Feinde des Menschen sind - sofern man diesen Begriff überhaupt gebrauchen will - alle, die Menschen töten oder deren Tötung aktiv oder passiv geschehen lassen. Ich fürchte, wir müssen alle diejenigen auch für Tötungsdelikte verantwortlich machen, die Gesetze zur Il- oder Legalisierung von Mord schaffen, durchsetzen und anwenden. Genau wie auch der Angehörige eines Süchtigen zum Kosüchtigen wird, was soweit gehen kann, dass auch dieser beschaffungskriminell wird. Verbote ächten Verbotenes nicht. Sie tragen erheblich dazu bei, dass Verbotenes geschieht. Also sind auch die Urheber von Verboten Mittäter dieser Verbotverstöße. Das im Strassenverkehr angwandte Verursacherprinzip, wonach auch jeder verantwortlich an einem Unfall sein kann, weil er einfach nur als Unfallpartner da war und diesen nicht verhindert hat, müssen wir auch auf Politiker und Manager anwenden. Wir müssen diese auch einsperren bei solchen Krisen, ohne ihnen eine direkte Schuld nach zu weisen, sie haben das einfach nicht verhindert. Aber das war ihre selbst übernommene Aufgabe. Das, wofür wir sie haben studieren lassen und mit viel Eigentum und uneren Voten und Vertrauen belohnten! Wer sind also die Unfallpartner der Bankenkrise: doch wohl Politiker und Banker, evtl. die gerade jetzt mal wieder aus ihren Löchern gekrochen kommende Wirtschaftsweisen. Und bekommen die H4? Warum nicht?
Ich bin jetzt in meinem Zorn und Frust ob soviel studierter Dummheit auf einem Haufen ein wenig abgetriftet. Aber all das ist mit dem Begriff Eigentum und des mit ihm unabdinbar erworbenen schuldhaften Versagens verbunden. Je mehr ein Mensch sich aneignet, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich das "unrechtmäßig", fehlerhaft, glücklich andere ins Unglück stürzend verschafft hat. Und damit wächst seine Schuld mit seinem Einkommen! Nicht seine Leistung. Und für diese Schuld will er Gesetze, einen lieben Gott, der ihm seine Sünden verzeiht. Und wir Menschen nehmen in auf unseren Arm, geben ihm, was er will, sagen ihm quasi per Gesetz, dass er nichts dafür kann, lassen ihn über unsere Kisten flimmern und irgendwann bewundern wir ihn auch noch dafür, einfach nur, weil wir so lieb und nett zu ihm sind, und wollen und werden dann auch so sein. Ich weiß nicht, aber irgendwie sind wir dem Irrglauben verfallen, dass Fachleute, Politiker, Arbeitgeber, Einkommensreiche keine oder weniger sich irrende Menschen sind. Ich denke, das hat sich umgekehrt, im Einzelfall mag das ja stimmen. Aber wenn überhaupt nur am Anfang der Karriere eines Menschen. In der Mehrzahl der Fälle lautet die Wahrheit: Je mehr Macht, je mehr Vermögen umso größer die Fehler dieser Menschen in ihren Wirkungen. Meine Arbeitslosigkeit mag ja mein Fehler sein, aber was kostet die schon? Aber die Fehler der Ackermänner und Mehdorns und Steinbrücks und Merkels? Und die bezahlen wir auch noch dafür, und weil's so schön prämieren wir sie auch noch. Also meine Eigentumsschuld beträgt H4, damit kann ich leben. Aber wie groß müssen deren Schuldgefühle sein? Einfach nur, weil auch sie simple, fehlerbehaftete und -machende Menschen sind?

These: Unser Recht an Eigentum begründen wir mit unseren Fehlern. Denn allein, dass wir dieses Recht für uns überhaupt beanspruchen, ist einer unserer größten Fehler!

Ein in führender Position tätiger Mensch bekommt ja allein deswegen ein größeres Einkommen, um ihm die damit zwangsläufig verbundenen Fehler und sein schlechtes Gewissen zu vergüten. Mehr Verantwortung gleich mehr Geld aber auch gleich mehr und schlimmere Sch...

Wir reden über Mindestlöhne. In der Schule hieß es: Thema verfehlt, 6, setzen! Es geht hier um Grenzen dessen, was Menschen sich erlauben, leisten, wofür sie etwas bekommen. Bandbreiten, nicht Strafmaße oder Prämienhöhen. Um die Frage: Wenn eine Gesellschaftsordnung auf einem Gleichheitsgrundsatz der Menschen aufbaut, wie wirkt sich dann Eigentum darauf aus? In welchen Größenordnungen ist Eigentum verfassungsgemäß oder staatsfeindlich? Ja sogar Menschheitsfeindlich! Spätestes mit dem Club of Rom Buch "Grenzen des Wachstums" wissen wir dies doch. Und das ist vor 40 Jahren erschienen!

Banken sind mächtiger als Staaten. Wer also macht Gesetze? Politiker? Frau Merkel? Wozu dann noch Staaten, Politiker oder Soldaten? Wir geben doch sowieso alles den Banken? Ist doch unnütze Eigentumsverschwendung, Steuern zu zahlen, wo wir doch so gern so viel unser Eigen nennen wollen?

Ich hoffe, ich habe nicht zuviel gejammert? Es sind soviele ungelöste Einzelfragen mit dem Thema Eigentum verbunden, und wir weigern uns, diese anzunehmen. Stattdessen versteigen wir uns zu immer falscheren und schlimmer sich auswirkenden Annahmen. Rechtfertigen immer vehementer und totbringender unsere Fehler, wollen immer mehr für sie bekommen, verschließen unsere Augen immer mehr vor dem damit auch maßgeblich von uns verursachtem Elend, werden zwangsläufig immer blinder für uns und das schöne dieser Welt, verhindern dadurch immer weniger unsere Zerstörung des Schönen, sägen immer weiter am Ast, der nun mal unser Zuhause ist. Unser Raumschiff Erde. Wir haben kein anderes. Wem wollen wir es schenken? Wem soll das gehören? Wem gehört das Wasser, das wir trinken müssen? Die Luft, die wir atmen müssen? Wieviel wollt Ihr noch bezahlen und wem für etwas, das entweder uns allen Eigen ist oder niemandem von uns?

Ja Chris, unser UND: vielleicht der wichtigste Teil einer jeden Wahrheit? Aber wir machen es immer mehr unmöglich. Wir lassen zu, dass das entweder oder siegt! Und damit verliert der Mensch! Sein Zuhause. Seine Luft. Sein Leben!

Ein UND beim Eigentum gibt es nun mal nicht, das ist das eigentümliche. Und je weniger immer Reichere es gibt, umso mehr immer Ärmere gibt es. Umso größer also das entweder oder! Ein UND gibt es nur für das, was allen gehört, allen gleichermaßen verfügbar ist. Eigentum baut auf entweder Dein oder mein auf, niemals auf Dein UND Mein!

Das Gleiche gilt auch für Gesetze: entweder legal oder illegal. Und in noch einer weiteren Hinsicht: Entweder Nutznießer oder Zahler eines Gesetzes!

Weiter entweder treten oder getreten werden?

Dienstag, 7. April 2009

Wasser

Wasser ist der der Lehrmeister unseres Lebens.
Wasser zeigt uns wie alles funktioniert.

Wasser ist Gemeinschaft unzähliger kleinster Einheiten, die sich in Meeren, Flüssen aber auch im Wasserglas freiwillig zusammenfinden und im gemeinsamen Erleben miteinander Spaß haben und zusammen arbeiten.

Alle Wasserteilchen schwingen bedingungslos zusammen
und sind dabei um ständigen Ausgleich untereinander bemüht.

Wasser schleift ganze Berge ab, formt ganze Täler
und erzeugt fast jegliche Oberfläche auf der Welt.

Die kleinen Einheiten sind dabei jederzeit bereit sich zu trennen,
zu verdunsten, weg zu spritzen, zu verdampfen, zu versickern
und sich mit dem Festen zu verbinden und dieses zu erweichen und zu beleben,
es zum Grünen zu bringen und dabei Träger für Lebensstoffe zu sein
oder als Transportmedium Verbrauchtes wegzubringen.

Wasser kann zu Eis erstarren und es damit scheinbar dem festen Stein gleichtun allerdings viel spröder und weniger hart dabei.

Wenn solche festen Eisteile später im Wasser schwimmen fangen sie dabei an sich wieder aufzulösen. Sie verlieren dabei jegliche Individualität und sind nur noch dem großen Ganzen, in dem sie nun vollends aufgehen, dienlich.

Wasser ist wie eine sich ständig erneuernde große Einheit, jedoch kann man es nur schwer als Gesamtheit (er)greifen. Es fängt sofort an sich aufzulösen und wieder zu vereinzeln.

Wasser kann unser Inneres beflügeln, beruhigen oder inspirieren.

Das wilde Wasser des Sturmes im Meer oder in der Flut
ist pure Bedrohung und Zerstörung.
Das ersehnte Wasser vom Himmel nach langer Dürre,
Labsaal und pure Freude für Körper und Geist.

Wir bestehen zum allergrößten Teil aus Wasser,
das in uns beständig in jeder Sekunde ein und aus geht
und dabei im freien Austausch mit dem Rest der Welt ist.

Wer und was also sind dann wir?

Dienstag, 3. März 2009

Fragen und Besorgungen

Am frühen frühen Morgen,
tat sie's ihm mal eben schnell besorgen.

Später dann tat er entsetzt klagen,
über ihre allzu vielen Fragen.

In ihm war ein unglaublicher Tumult
und er glaubte sie war daran schuld.

Um sich abzulenken las er dann ein Buch,
doch sie fragte ständig weiter - oh welch ein Fluch.

Ihr Haar glänzte dabei himmlisch wie Gold,
doch er fand sie gar nicht mehr besonders hold.

In übergroßer Eile ging er in die Stadt,
denn diese Fragen hatte er unendlich satt.

Die Fragen taten ihm nur das Hirn vernebeln
und sein ganzes Wesen irgendwie knebeln.

In der Stadt war es ziemlich schön,
nur leider war starker Föhn.

So brummte immer mehr sein Kopf,
zur Erleichterung öffnete er seinen schönen Zopf.

Wegen der aufkommenden Schwüle,
bekam er nun zunehmend hitzigere Gefühle,
gewieft suchte er alsbald die Kühle
und aß daher schnell ein Eis im Gewühle.

Dieses klebrige riesengroße Eis,
stellte sofort ab bei ihm den Schweiß
und da es bei ihm überall bereits klebte,
wusste er jetzt - Gott sei Dank - dass er noch lebte.

Übermorgen früh wollte er's dann ihr besorgen,
drum tat er sich schnell noch rosarote Netzstrümpfe ausborgen.

Diese Besorgung machten ihn wieder heiter
und so ging er ganz schnell weiter.

Der Tumult in ihm verstummte
und nur noch sein Hinterteil etwas brummte.

Zu Hause ließen ihn dann ihre vielen Fragen,
in keinster Weise mehr verzagen.

Er war von solchem ungeheuren inneren Glück,
dass er endlich mal fragte zurück.

Ab sofort stellte nur noch er die Fragen,
so geht das nun schon seit Tagen...

Dienstag, 10. Februar 2009

Zeit - was ist das denn?

Wir Menschen brauchen die Zeit, das steht wohl fest - und klar wir Menschen haben Sie darum wohl auch erfunden - erfinden müssen - als Ordnungsystem um im "Chaos unserer Wahrnehmungen" uns irgendwie zurecht zu finden und diese sinnvoll ordnen zu können.

Ja wir Menschen haben es mit Hilfe des Gottes unserer Zeit - nämlich der Wissenschaft - auch schon bis zur Atom-Uhr gebracht. Aber ist diese dort gemessene Zeit objektiv? Ist das dann die absolute Zeit gg*?

Die meisten haben sicher schon die Erfahrung gemacht, dass wir Zeit je nach Lebensalter und auch Situation völlig unterschiedlich erleben können. Man kann in wenigen Sekunden um Jahre altern, 3 Wochen Urlaub können wie im Flug vergehen. Die Lebensjahre als Kind zählen von der Dauer für viele wie Jahrzehnte... Zeit ist also für uns etwas sehr sehr subjektives. Misst die Atomzeit also die objektive Zeit? Wo liegt also nun die Wahrheit bei unserer Wahrnehmung oder bei der Atomuhr? Oder ist beides richtig und widerspricht sich halt nur meistens?

Und natürlich bleibt auch die Frage offen ob Zeit nicht nur eine bloße Erfindung von uns Menschen ist und ob es Zeit überhaupt gibt?

Tja Fragen über Fragen und nix ist klar - wie im richtigen Leben gg*.

Zu(r) "Zeit" fällt mir auch noch folgendes ein:

- wahrer Reichtum ist Zeit zu haben - insofern sind unsere Topmanager bettelarm und jeder Hartz-IV-Empfänger steinreich - nur leider wird es von diesen wohl leider meistens nicht so empfunden

- klare Zeitdefinitionen wurde vornehmlich für unsere zunehmend industrieller werdende Gesellschaft gebraucht und erfunden. In früheren bäuerlich orientierten Gesellschaften war die genaue Zeit ohne große Bedeutung, man orientierte sich eher an den Rhythmen des Jahres und des Tages

- auf der Ebene des "Seins" gibt es keine Zeit (und natürlich auch kein Anfang und kein Ende) sondern nur das "Jetzt". Dieser Raum steht jedem Menschen immer zur Verfügung gg*. Eine gute Übung ist den Versuch zu machen sich dieses "ewige Jetzt" vorzustellen bzw. da mal reinzufühlen...gibt nen knotiges Gehirn - macht aber Spass - zumindest mir bereits seit meiner frühesten Kindheit

- unsere superschlaue Wissenschaft rechnet gerne mit der Zeit - z.B. mit der Unendlichkeit - getreu dem Motto: zwar keine Ahnung wovon wir da überhaupt reden, aber wir rechnen mal damit gg*. Das geht ja im übrigen auch meistens gut, zeigt aber deutlich die Grenzen solcher Berechnungen und erklärt warum so manch haarsträubendes Ergebnis ab und zu heraus kommen muß. Wie auch immer, es ist gut sich zu einer mit solchen Dingen rechnenden Wissenschaft eine kritische Distanz zu bewahren.

- spannend ist es auch sich über den Begriff "Zeit sparen" Gedanken zu machen. Wie geht das mit dem sparen? Was wird da gespart? Wo liegt die gesparte Zeit? Kann ich die dann auch später nutzen?

- Zeit ist eine Maßeinheit für Veränderungen die wir erfahren

- zeitlos zu sein bedeutet jenseits der Veränderungen zu sein

- Zeit zu haben und Zeit richtig zu nutzen sind zweierlei Dinge. Leider wissen viele Leute die reich im Sinne "von Zeit haben" sind, nichts mit Ihrer Zeit anzufangen und das führt dann zum "Zeit totschlagen" einem weit verbreitetem Hobby unserer "Zeit".
Hier wäre die Schule gefragt anstatt sinnlos meistens unverbundenes Wissen in unsere Jugend einzubläuen, dieser den Raum zu geben, sich dazu dazu mal umfassend Gedanken machen zu können.
Last not least: Gerade weil wir so ein Schulfach nicht hatten, gilt das für uns von der Schule "Verbildete" um so mehr...

12.2. Jo
Der Jahresrhythmus in bäuerlichen Gesellschaften ist ja auch ein Zeitbegriff. Überhaupt ist dieses immer auch wieder wechselnde, subjektive Zeitempfinden ja immer nur rein menschliches der Otto-Normalos. Z. B. für Sportler oder Kernphysiker sind Bruchteile von Sekunden Ewigkeiten.

Die Frage der Zeit, die ich selbst ja als Erfindung des Lebens begreife, also nicht zum leblosen Universum gehörig, ist für mich also auch eine Frage des menschlichen Bewusstseins und seines von ihm selbst erschaffenden Seins. Die Zeit als vom Menschen sogenannte vierte Raumdimension begreife ich als typisch maßlose, deshalb als dummerhafte und weil unwissend über seines eigenen Wesens Selbstüberschätzung.
Wobei aber das eigentlich Schöpferische im menschlichen Zeitbegiff, was vom Menschen trotz seiner unangemessenen Selbsteinschätzung ja gar nicht hoch genug von ihm bewertet wird.

Genau wie es uns mit diesem unreflektierten Zeitbegriff, den wir ja alle jeden Tag mehrmals verwenden, ergeht, so treiben wir es auch mit vielen anderen Dingen. Z. B. reden wir andauernd von Arbeit, ich muss allerdings zu meiner Schande gestehen, ich habe keine Ahnung, was Mensch mir mit diesem Wort sagen möchte. Was ist denn nun Arbeit? Den Kratzbuckel für diejenigen machen, die am meisten davon profitieren? Und dafür nasse Füße durch dadurch bewirkte Klimakatastrophe zu riskieren? Ist es nicht geradezu merkwürdig, wie sehr unser Arbeitsbegriff mit unserem Zeitbegriff verwoben ist?

Jedenfalls kann ich ohne klare Antworten zu diesen philosophischen, weil menschlichen Fragen mich diesem Land, dieser unwissenden und unreflektierten Gesellschaft nur verweigern. Und es ist mir sch...-egal, wie hoch meine Rente einst sein wird. Denn auch dieser immer absurder werdende Eigentumsbegriff ist nur eine menschliche Erfindung und entbehrt jeder angemessenen und realitätsnaher Grundlage: Wer will mich denn und womit daran hindern, mir im nächsten Supermarkt meinen hungrigen Bauch vollzuschlagen? Kost und Logis frei im Knast anstrebend? Was außer Papier ist Geld? Egal welcher Oberguru welcher idiotischen Bank diesen Zettel unterschrieben hat? Wir alle machen es dazu! Und ich nicht mehr. Streicht mir doch ruhig das bisschen ALGII! Knast kommt Euch 10mal so teuer, nicht gerechnet, was Euch entgeht, indem Ihr meine Fähigkeiten nicht mehr haben wollt! Ich begreife uns wirklich nicht: wir jammern und klagen und machen immer so weiter, warum? Wir sind es doch, die machen und tun und nicht das richtige, nämlich z. B. Arbeit sein lassen! Entweder wir machen unseren Job für Kohle, weil wir es so wollen, warum dann jammern? Oder wir lassen es. Was, außer einem um nur wenige Jahre vorzeitigen Tod, riskieren wir denn? If you have nothing, you have nothing to loose? Angst? Vor diesen Idioten? Darüber kann ich doch nur lachen, oder?

Ihr seht, Euch steht die Welt offen, Ihr braucht keine Zeit, entweder weil Ihr zeit Eures Lebens welche habt. Oder weil Ihr niemals Zeit haben werdet. Wozu so einen Begriff in den Mund zu nehmen, und das dann auch noch, ohne überhaupt zu wissen, was man sagt?

Ich liebe meine Mitmenschen, sie machen mir Freude! Denn sie schreien genau wie ich immer nur ihre eigene Dummheit lauthals in die Welt hinaus. Schlimm ist es nur, wenn sie dafür mehr als nur Hartz4 bekommen! Sucht es Euch doch mal aus: EinEuroJobber zu Politkern (wird erheblich billiger! Und schlimmer kann's dadurch auch nicht werden!) oder ALGII für alle? Mal abgesehen davon, dass mir auch schleierhaft ist, wozu wir 650 Bundestagsidioten bezahlen, wenn 400 oder 250 oder auch nur 100 vermutlich bessere Arbeit abliefern werden, da allein durch diese Verringerung die menschliche Fehlerquote erheblich gesenkt wird?*ssffgg

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