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Freitag, 7. August 2009

über das Licht...

tja weis gar nicht wie ich anfangen soll, zu viele Gedanken schiessen mir fast gleichzeitig durch den Kopf...


...was hinter allem steht, ist pures Licht bzw. schillernde, pulsierende, farbige sich ständig bewegende Schwingungen.

Daraus leitet sich alles was ist ab.

Wenn ich von Licht rede, meine ich nicht das Licht, das wir auf der Erde kennen und auch nicht das Sonnenlicht, diese superhelle und machtvolle Kraftquelle (quasi der Gott) unseres Planetenraums.
Nein, ich meine damit das Licht, das man nicht mit den Augen sehen kann, das uns aber trotzdem immer umgibt und sogar uns selbst ausmacht - ja, wir sind in unserer wahren Natur leuchtend strahlende Licht- und Energiewesen.

Manchmal, in seltenen besonderen Momenten können wir es sogar mit den physischen Augen unseres Körpers sehen. Es ist ein Licht, das keine Dunkelheit kennt, denn es gibt in diesem "Raum", in dem es dieses Licht gibt keine Materie durch das Schatten überhaupt erst gebildet werden könnten. Demzufolge ist diese Licht dann immer da und völlig unbegrenzt und es wirkt wie in einem hinterleuchteten Raum in dem man nie direktes Licht sehen kann und in dem alles trotzdem lichtdurchflutet ist. (Anmerkung: in jedem Fall kann ich das zumindest manchmal wirklich so sehen...)

Wie groß die Energie des Lichtes ist, können wir an der Sonne sehen. Die Sonne ist die materielle "Übersetzung" dieser Urlichtgewalt (bzw. der ungeheuerlichen Energie die hinter allem steht) für uns Erdenbürger, nämlich wahrhaft zu fester Materie gewordenes Licht!!!

Diese Energie ist so groß, dass wir Menschen, die wir letzten Endes aus den gleichen Elementen wie die Sonne heraus selbst entstanden sind, nicht mal eine Zehntel Sekunde die Sonne ansehen können ohne massive Schädigung unserer beiden physikalischen Lichtempfänger (auch Augen genannt gg*) bzw. Erblindung zu erleiden.

Die Kräfte denen wir gegenüberstehen sind also von solcher unerhörter und unvorstellbarer hoher Energie und dabei ist die Sonne nur der (bereits stark abgeschwächte) übersetzte Teil dieser Urenergie in unsere materielle Welt hinein.

Die Sonne ist quasi die erste Transformationstufe vom reinen Licht zur Materie - die Sonne selbst ist allerdings noch eher schattenlos - wie auch - ist sie doch einfach nur pure Energie.

Wir Erdwesen samt Mutter Erde sind dann mindestens eine weitere deutlich unterscheidbare Tranformationstufe in restlos verdichtete und kaum noch leuchtende Materie.

... und trotzdem sind wir auch als Menschen (ob wir es glauben oder nicht) in jedem Moment pures Licht bzw. schillernde, pulsierende, farbige sich ständig bewegende Schwingungen.

Ja aber wie können wir beides gleichzeitig sein? Widerspricht sich das nicht? Nein!!!

Wir Menschen sind materialisierte Lichtwesen und in dieser Form können wir über unsere 5 Eingänge für bestimmte Frequenzen, auch 5 Sinne genannt (schmecken, hören, fühlen, sehen, riechen) nur genau diese Frequenteile von allem was ist wahrnehmen, der für die Phase unseres Menschendaseins für das Überleben wichtig ist. Durch diese fünf Sinne (wenn wir nur ausschließlich durch sie wahrnehmen und alles anderen latent zumindestens vorhanden Frequenzeingänge nicht wahrhaben können oder wollen) werden wir also in Wahrheit auf eine kleine sehr (absolut gesehen) unrealistisch verzerrte, allerdings für das normale Erdenleben zunächst ausreichende Wahrnehmungsfeld heruntergebremst.
Was nicht heisst, dass es all die anderen Frequenzen gar nich gibt!!!!
Sie existieren so natürlich wie wir einen Bleistift in der Hand spüren können (und wenn wir uns dafür zu öffnen bereit sind, dann sehen wir sie auch), nur bedienen wir uns dieser sechsten/siebten und nten Sinne eher nicht, d.h. wir nehmen diese Frequenzen (oder anders ausgedrückt dieses Licht) nicht wahr.

Ja als menschliche Götter haben wir uns von unserem Ausgangspunkt (wobei linear und im Zusammenhang mit Zeit darf man "Ausgangspunkt" nicht verstehen) nämlich der Existenz als reine Lichtwesen in die Existenz als Körperwesen gebeamt und jetzt sind wir zumindest materiell gesehen keine reinen Lichtwesen mehr.

Unser Transformationsstadium charakterisiert, das unsere Körper kein bzw. nur minimales Licht (Aura etc.) abstrahlen und wir sind so verdichtet, im Unterschied zu ebenfalls materiellen Sonne, das wir Schatten werfen.
Ja das Spiel mit dem Schatten das wollten wir unbedingt, sonst hätten wir uns nicht als Menschen erschaffen.
Anders ausgedrückt wir sind als Lichtwesen durch ständige Verwirbelung und Faltenschlagen unsere Selbst, Überlagerungen von Farben aller Art (und was man sonst mit reinem Licht noch so anstellen kann) so verdichtet, dass wir endlich Schatten werfen können -
und damit sind wir in der uns so wohlbekannten Welt der Polaritäten mit Licht und Schatten (und allen anderen Polaritäten) angekommen!
Ja, wir wollten Menschen werden, weil uns diese körperlosen Lichtspiele "früherer" Zeiten einfach zu langweilig geworden sind - wir hatten Sie satt - immer nur Manna essen und Hosiana singen ist auf die Dauer schon a bissal fad.

Wir konnten mehr und wir wollten mehr und das macht uns alle, die hier auf dieser Erde sind aus!!! ...und das gilt auch heute noch - wir wollen und können mehr sein als wir heute sind!!!

Lichtwesen und Götter sind wir ja eh schon - allerdings haben wir, bzw. die meisten von uns das "verabredungsgemäß" vergessen (sonst wäre das Spiel ja auch viel zu langweilig gewesen, bzw. im Sandkasten spielen kann ja jeder gg*).

Wenn wir Menschen uns wieder erinnern und langsam zu erkennen anfangen, dass wir Gottheiten und reine Lichtwesen sind - und zwar in diesem unerhörten und unbegrenztem Ausmaß , dass jeder einzelne in Wahrheit größer und heller wie unsere Sonne ist, werden wir auch wieder mit bloßen Augen in die Sonne sehen können - denn wie sollte uns die Sonne noch blenden können, wenn wir selbst erkannt haben, dass wir selbst doch mindestens ebenso hell sind, bzw. die Sonne nur ein kleiner Teil von uns selbst ist gg*.

Tja aber wie sollen wir das bewerkstelligen, dass wir unser eigenes reines grenzenlos und unendlich helles Licht, das wir in Wahrheit sind, wieder erkennen können? Ganz einfach, indem wir unsere von uns selbstgeschaffenen Schatten beseitigen bzw. wieder entdichten, bzw. wieder aufzulösen anfangen. Ist doch alles selbstgemacht worden von uns- sollte wirklich kein Problem sein!

Der erste Schritt kann sein, eine (Bewußtseins-)Taschenlampe zu kaufen und schon wirds heller, je stärker die Lampe um so mehr wird man merken wie alles schattenmachende förmlich im Licht verdampft und sich aufzulösen beginnt.

Letztlich gibt es nur Licht und nochmal Licht - alle Schatten sind doch nur aus purer Langeweile, bzw. kreativem Schöpferdrang erzeugte verdichtete Lichtspiele - die auch Materie genannt wird. Allerdings nehmen wir Materie als solche, überhaupt nur durch unser - wie oben beschrieben - unvollständige Wahrnehmung durch die Begrenztheit unserer 5 Sinne - wahr und diese Wahrnehmung ist so verzerrt, dass wir so "Materie" überhaupt erst sehen und wahrnehmen.

Die Festheit und Lichtundurchlässigkeit der Materie wird es nie bei einer wahren ungefilterten Bewustseinsöffnung (Beleuchtung) geben, die alle Frequenzen umfasst, denn Materie ist nur eingewickeltes sich selbst überlagerndes Licht - aber sie bleibt dennoch Licht.

Im übertragenen Sinne ausgedrückt: Bewusstsein und Licht entsprechen sich -
je mehr Bewusstsein um so mehr Licht
und je weniger Bewusstein umso mehr Materie und die damit verbundenen Schatten und die daraus resultierende Dunkelheit und letztendlich die Polaritäten.

So das wars erstmal - Finger ausschütteln und gut...

Dienstag, 24. Februar 2009

blau-grün-gelbe Stimmung


Es ist eine Stimmung wie aus tiefem, tiefem See. Es spiegelt die Kraft, die aus der Tiefe kommt, in die das gelbe Licht der Wahrnehmung und des Bewusstseins eintritt, wieder.


Die Tiefe überschreitet dabei den dreidimensionalen Raum und tritt in andere Welten, Dimensionen und Realitäten ein.


Diese sind so wirklich, so wahr, so fest und so selbstverständlich, wie das Leben hier auf dieser Erde.


Es ist eine Parallelwelt der unendlichen Fülle. Es ist die pure kreative Kraft des Geistes mit der grünen Tiefe der Unendlichkeit aber auch der Fruchtbarkeit des Geistesraums.


Es sind Räume der Vollendung und des Übergangs. Diese Räume sind nicht mit dem Hier-Bewusstsein zu betreten, jedoch spiegeln sie wie die unergründliche Oberfläche eines Sees in unser Leben herein.


Sie grenzen an unsere Erd-Realität und leuchten herein. Nur wenn man unscharf schaut, sind sie wahrnehmbar.


Sie sind wie ein Raum im Raum - eine Parallelwelt.

Freitag, 13. Februar 2009

Götterdämmerung

An diesem Tag gab es nur fahles und zugleich unheimlich wirkendes Licht.
Schwere graue Wolkentürme durchmischt mit schwarzen bedrohlichen Wolkengebilden standen am Himmel, dazwischen nur winzig kleine gezackte Einschnitte mit tief dunklem Stahlblau.
Dahinter stand ein Licht, das nicht von dieser Welt zu sein schien. Es war sowohl durchdringend und doch zugleich nicht wirklich vorhanden. Es schien vom Himmel zu schießen und war dennoch von der blassen Kraftlosigkeit eines frühen Dezembermorgens.
Es lies beinahe jeden innehalten, erstaunen und zugleich tief bis ins Innere mit immer größer werdender Unruhe frösteln.

Das Bellen der Hunde verstummte.

Die Spannung wurde nun für viele unerträglich, es war einfach nicht auszuhalten. Manche fingen an wie irrsinnig auf der Stelle zu traben, andere rannten kopflos und voller Panik in ihre Häuser, wieder andere versuchten das unübersehbare mit aller Kraft zu ignorieren. Nur die Neugeborenen und die ganz jungen Kinder, sowie wenige andere schienen von tiefer freudiger Vorahnung und Freude erfüllt zu sein.

Zunehmend verdunkelte sich der Himmel nun, schnelles Treiben der dunkelsten und schwärzesten Wolken verwoben mit feinstem Ewigkeitslicht tanzte in wildem innigen selbstvergessenem Spiel zunehmend bedrohlicher am Firmament.
Das Licht wurde jetzt noch unwirklicher und dabei zugleich immer schwächer. Es war solch eine Aktivität zu sehen und zugleich lastete eine schwerlastende Stille über allem, die alles zu verdichten schien.

Ein Politiker mit glasigen Augen, aber sehr korrektem Aussehen, bemühte sich im überlegenen Stil noch schnell zu sagen, dass zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gefahr für die Bevölkerung aufkommen werde, denn man sei grundsätzlich und im Prinzip auf alles gut vorbereitet.
Danach hieb er wieder - völlig unbeirrt und bar jeglichem Gespür für diesen Augenblick - in gewohnter Manier auf seine Koalitionspartner ein, dass es nur so krachte.

Die unheimliche Stille draußen blieb und zugleich fing langsam ein starker eindringlicher Ton anzuschwellen. Diesen Ton kannten viele bereits aus Ihren tiefsten und finstersten Alpträumen, er drang bis ins Mark ein und schmerzte dort in blitzenden und zugleich kochenden Stechfarben. Das gab vielen den Rest.

Schwarze Raben flogen fluchend und schimpfend vom Wind gebeutelt ins Nirgendwo.
Der ganze Himmel schien sich nun zu drehen - und zugleich mit der Erde zu verbinden. Bereits in diesem Augenblick war nichts mehr wie es war.
Obwohl der Himmel sich komplett durch schwarze unsagbar schnell drehende Wolken verdunkelt hatte, gab es immer noch dieses unglaubliche Licht.
Zunächst schreiende Kleinkinder wurden auf einmal ruhig und in Ihren Augen war zu lesen, das sie bescheid wussten. Ganz allmählich wurde eine, diese kleinen süßen Erdwesen durchstrahlende, zutiefste innere Freude erkennbar, die sich manchmal sogar auf die Mütter übertrug.

Unter den meisten anderen Menschen brach nun die blanke Panik aus. Ein Autofahrer wurde vom Sturm gegen einen Baum gedrückt. Sinnlos blähte sich auf der Beifahrerseite der fetten Edelkarosse der Airbag auf, während das käseblass Gehirn mit seinen imposanten Windungen in abartiger Schönheit langsam blutig tropfend durch das Fenster quoll.

Der unerträgliche Ton schien nun das Trommelfell zum Platzen bringen zu wollen und dann

- dann waren Himmel und Erde eins!!! -

Autos, Häuser, Bäume, Menschen alles flog durch die Luft. Alles wurde von dieser unvorstellbaren und wahrhaft unbeschreiblichen Naturgewalt auf seine Festigkeit und Tauglichkeit überprüft. Wenn überhaupt beschreibbar so muss man sich hier den Moment des Aufwachens in einem seiner schlimmsten Alpträume vorstellen.

Dieser Sturm schien nicht aufhören zu wollen, er war gewaltsam und radikal. Er war direkt alles treffend und schauerlich materiell und von überirdisch anmutender Kraft.

Nichts blieb wie es war, da wo vorher Erde war, war plötzlich Wasser. Da wo vorher Wasser war entstand neues Land. Alles schien sich neu zu durchmischen und aufzuteilen zu wollen. Die Erde machte Frühling und Herbst zugleich, sie räumte auf, prüfte und verwarf, um dann neu zu ordnen und auszusähen.

Das Schwarze es verschwand, der Sturm legte sich und ein tiefes strahlend kraftvolles Blau tat sich im äußersten Osten nochmal kurz auf. Im Westen versank ganz allmählich die Sonne in einem roten mit irdischen Worten unbeschreibbaren Blutrausch liebevoll die verwandelte und erneuerte Erde zudeckend.

Es war totenstill nur erstaunlicher Weise hörte man irgendwo in der Ferne ein Baby fröhlich lallen. Mit seinem Feinen noch gänzlich unverdorbenem Gehör lauschte es zutiefst verklärt und verzückt dem tief aus der Erde heraustretenden zufriedenen und lustvollen Stöhngeräuschen zu.

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