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Mittwoch, 8. September 2010

Vision für einen neuen Menschen

die nachfolgenden Zeilen habe ich kürzlich auf einem Zukunfts-Werkstatt-Seminar geschrieben. Sie beschreiben bildhaft meine Vision eines neuen Menschen und einer neuen Gesellschaft...

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Jeder Mensch wie eine Pflanze in der Natur - gemeinsam und doch jeder für sich - in seinem gänzlich individuellen Ausdruck und Gestalt.
Jeder nimmt sich selbstverständlich nur das was er wirklich braucht und ist durch sein bloße Existenz auch selbstloser Lebensraum für andere z.B. Insekten und Vögel und spendet Schatten für andere Pflanzen und Tiere.
Es ist keiner da mehr da, der Pflanzen vorschreiben muss wie sie „SEIN“ sollen oder wie sie zu wachsen haben.
Es gibt keine „Erziehen“ mehr, sondern nur noch ein „Wachsen“ zum Licht und zur Sonne hin, wie es der tiefsten Natur jeder Pflanze ganz selbstverständlich entspricht und so wie sie es gerade macht kann es nicht besser sein.
Gegenseitiger Austausch, Schutz, Unterstützung und Befruchtung ist das selbstverständlichste auf der Welt.
Stress, Hektik, Leistungswahn sind in dieser Welt gänzlich unbekannt und völlig absurd.
Es geht auch nicht mehr um „Haben, Raffen, Gier“ um ständig neues "Haben" von meistens sinnlos und schlecht produzierten Konsumgütern, sondern es geht ausschließlich um das „Sein“ - um das Zusammensein und zwar jeder in seiner ganz eigenen Art ohne dabei den eigenen Daseinszweck oder die eigene Individualität zu verlieren oder gar zu vergessen – wie sollte das auch gehen?
Ja, es geht ausschließlich darum in Freude und im Genießen zu „Sein“ und der Sonne entgegen zu wachsen und all das viele sich ständig verändernde Licht tief in sich aufzunehmen und das was auch immer kommt bedingungslos und standfest anzunehmen und „Ja“ dazu zu sagen.
Jeder ist auf seine Weise schön und es würde keinem auch nur im Traum einfallen sich mit irgend einer anderen Pflanzenart – und sei sie auch noch so groß oder bunt zu vergleichen – oder ihr gar Konkurrenz machen zu wollen, denn jeder weis tief im Herzen um die eigene Welt und den Sinn und Schönheit des eigene Daseins.

Dieser neue Mensch steckt bereits vollständig in uns und wir müssen gar nicht soviel tun um wieder dahin zu kommen – ja wir müssen uns ganz einfach nur auf uns selbst zurück besinnen und erkennen wer wir sind - nämlich ebenfalls pure Natur – menschliche Pflanzen :-).

Montag, 26. April 2010

Vom "Wählen gehen"

Ich höre oft Leute klagen, die Politiker sind so schlimm, die Banken und deren Zinses-Zins sind so ungerecht und vieles andere mehr über unsere ach so „schlechte“ Welt.
Ja – es gibt genug Grund zum Klagen! Spätestens jetzt, wenn man auf die letzten 30 Jahre Politik zurücksieht, wird klar, man kann wählen wen man will: Schwarz/Gelb, Rot/Grün, Rot/Schwarz und das ganze wieder von vorne, immer hat man das Gefühl der Gelackmeierte zu sein und das immer die Falschen vorne sind.
Gleiches gilt für die Art und Weise, wie zockende Banker von Politikern ständig Geld für neue Wett- und Casinospiele zu Lasten der Allgemeinheit in die Taschen gesteckt bekommen. Oder wie Politiker „wegen der überraschend und unvorhersehbar aufgekommenen Finanz-und Wirtschaftskrise“ uns zunehmend tiefer verschulden und dabei auch noch das letzte Tafelsilber (z.B. Grundstücke und Immobilien im Staatsbesitz) an gierige Heuschreckeninvestoren verkloppen, als gäbe es kein Morgen mehr.
Aus all diesem resultiert unser Volkskrankheit, das kollektive Gefühl der Ohnmacht, schleichende Staats- und Demokratie-Verdrossenheit und das Gefühl „das man ja sowieso nichts machen kann“.

Die Wahrheit hierzu aber ist so verblüffend wie einfach, - auch wenn es den ein oder anderen erschrecken mag -, Politiker und Banken haben keine Macht und der Zins- und Zinseszins von sich aus hat noch keinem Menschen geschadet.
Nein wir alle sind hier die Täter und nicht die ohnmächtigen Opfer!!!
Wie sind es, die deren Geld benutzen!
Wir sind es, die deren Banken unser Geld anvertrauen!
Wir sind es, die veränderungsrestistente machthungrige egoistische Politiker wählen ...
und nur deswegen funktioniert das (deren) System!!!

Wir können uns alle nur an die eigene Nase fassen, denn wir sind ganz alleine die voll verantwortlichen Täter!!!

Wen wir das jetzt erkannt haben und uns eingestehen können, so sollten wir endlich einmal Inne halten und mal bewusst aus unserem täglichen Hamsterrad der Gewohnheit ausbrechen und zu beginnen darüber nachzudenken, wie jeder einzelne von uns „es besser machen kann“. Dabei geht es darum, dass jeder in sich geht und endlich mal wieder nach seinen tiefsten und besten Visionen schaut, wie man eine bessere Welt erschaffen kann – und vielleicht dabei bis in seine eigene Kindheit zurückschaut (wo man in seiner Kindlichkeit sowieso an eine bessere Welt glaubte), hierzu lohnt sich jeder Weg!

Wie ich vorhin schon schrieb, wir sind die Täter – im Umkehrschluss bedeutet das, dass wir nicht ohnmächtig sind, wie viele aus schlechter Gewohnheit (noch) fühlen, sondern, dass wir die Macher und Schöpfer „von allem was ist“ sind und je nachdem welche Vorstellungen, Gedanken und Visionen von uns wir wählen, beständig die Welt neu geschaffen wird.

Wir wählen als tatsächlich nicht nur am Wahltag, sondern in jeder Sekunde unseres Leben was und welche Welt wir zukünftig haben wollen!!! Es ist also in jeder Sekunde bei jedem Menschen zu jedem Zeitpunkt „Wahlsonntag“!
Ein kleines Beispiel möge das veranschaulichen, ich dem ich z.B. beim Aldi/Lidl und Konsorten einzukaufe, wähle ich mir mit jeder einzelnen Kaufentscheidung eine Welt, die rücksichtslos die Preise diktiert und die Erzeuger/Bauern/Lieferanten bis aufs „Blut“ ausquetscht, die Folge davon sind Stundenlöhne von 5 € und weniger und geschundene Menschen, die diese Arbeit irgendwo machen müssen - oft genug irgendwo in der dritten Welt unter miestesten Lebensbedingungen um „irgendwie“ überleben zu können. Ganz zu schweigen von der Qualität der Produkte und Lebensmittel und dem Aspekt wie zerstörerisch mit Land, Boden und Ressourcen unserer Mutter Erde dabei umgegangen wird. Als weitere Folge davon sorge ich natürlich auch für Arbeitslosigkeit und Armut in meiner Region.
Kaufe ich alternativ dazu Erzeugnisse, zum Beispiel beim Bauern in der Region ein, wähle ich eine ganz andere Welt, denn ich sorge dafür, das es Arbeit und Produktion und damit Arbeitsplätze in der Region bleiben. Ich kann mich unmittelbar über Qualität aber auch übr die Arbeitsbedingungen auf dem Hof überzeugen und genau nur bei den Bauern kaufen, die sich für Qualität und Nachhaltigkeit einsetzen. Nutze ich dabei eine Regionalwährung (wie z.B. das Engelgeld, welches eine zinsfreies Geld ist, das zur Zeit schon in einigen Städten in Deutschland in zunehmendem Maße Verwendung findet u.a. in Wittenberg, Berlin, Leipzig, Wiesbaden), so sorge ich gleichzeitig dafür, dass das Geld nicht aus der Region abwandern kann und immer wieder aufs Neue in der Region investiert wird und so fortlaufend einen menschendienlichen, Arbeitsplätze fördernden Wirtschaftskreislauf erzeugt.

Diese 2 gezeigten Beispiele mögen exemplarisch aufzeigen, wie wir – jeder einzelne von uns - mit allen unseren kleinen Entscheidungen in jeder Lebenssekunde die Welt von Morgen wählen und damit neu erschaffen!

Angesichts dessen erscheint es mir eher nebensächlich am Wahlsonntag "wählen zu gehen" - denn alle Veränderungen und nahezu alle Schöpferkraft geht von unseren kleinen täglichen und vermeintlich ach so unbedeutsamen Entscheidung aus - hier wird unsere neue und wenn wir es wirklich wollen - auch für alle bessere Welt – erschaffen.

Also Aufwachen - die Vergangenheit ruhen lassen - und ab sofort im "Hier und Jetzt" wieder bedingungslos, und zwar in jedem Moment neu, die ersehnte und gewünschte Wunschzukunft wählen und damit neu erschaffen :-) .

Samstag, 21. November 2009

von der Selbstverantwortung - und vom Obama in uns

...ja klar wir Menschen sind die Erschaffer unserer eigenen Realität und alles was wir erleben, ist ein Produkt dessen was von uns zuvor selbst geschaffen wurde, bzw. in jedem Moment immer wieder von jedem einzelnen vollständig neu erschaffen wird!!!

Wir sind dabei sowohl Teufel als auch Götter und haben jederzeit die absolut freie Wahl, das zu "SEIN" was wir wollen - ganz wie es uns als mächtigen Schöpfern gerade im Moment beliebt :-). (Anmerkung - allerdings sind wir dabei mitunter noch ganz schön am Üben ;-))
Bei unserer schöpferischen Tätigkeit gibt es kein gut oder böse, kein richtig oder falsch, kein schön oder hässlich - nein - es handelt sich hierbei ganz einfach um die Urkraft, aus der alles jenseits irgendwelcher Bewertungen entsteht.

Ja jeder von uns ist ein allmächtiger Schöpfer und deswegen sind wir auch voll verantwortlich für alles was wir erleben und es kann für keinen jemals eine (sinnvolle) Selbstentschuldigung geben, die anderen seien Schuld - auch wenn wir das zugegebenemaßen manchmal (noch) so fühlen. Aber es ist so, wir - jeder einzelne von uns - tragen ausnahmslos selbst die Verantwortung für "alles was ist": für die schlechte und unsoziale Politik in unserem Land, für die zunehmende Ausbeutung und Zerstörung unserer Mutter Erde... kurz und gut für alles über was wir uns beschweren möchten.
Hier hilft kein motzen meckern oder klagen, hier hilft nur in die Hände spucken und besser machen...:-) denn wir sind die Schöpfer!!! :-)

Es ist im Grunde so einfach und so hoffnungsvoll zugleich: wir haben diese gegenwärtige Welt ja selbst geschaffen - sie war und ist jederzeit vollständig unser eigenes Schaffenswerk und wenn uns nun diese Welt so wie sie ist nicht mehr gefällt, so können wir Sie ab sofort ganz einfach nach unseren schönsten inneren Visionen neu erschaffen und aufbauen.



PS1. als machtvolle Schöpfer können wir natürlich auch so tun als hätten wir mit "allem was ist" und "wie es ist" überhaupt nichts zu tun. Dabei können wir dann ganz unbefangen sämtliche Eigenverantwortung abgeben, die Schuld im Außen und natürlich bei allen anderen suchen und dabei motzen und meckern was das Zeug hält und uns einfach pausenlos aufs prächtigste ohnmächtig fühlen (was zur Zeit wohl das beliebteste kollektive Gemeinschaftsspiel ist).
Viele spielen dieses Spiel schon so lange und (vermeintlich) so erfolgreich, dass sie bereits seit sehr langem tatsächlich felsenfest an die eigene Ohnmacht glauben. Allerdings handelt sich bei diesem Spiel im besten Fall nur um eine teuflische Selbsthypnose, denn der Schöpfer in uns erschafft dabei ja die ohnmächtige und vermeintlich handlungsunfähige Marionette, die wir dann eben nun mal sind - lach - mal sehen wie lange so ein Spiel noch Spaß macht ... wo wir doch viel spannendere Möglichkeiten haben - nämlich zur Abwechselung einfach mal das Leben unserer schönsten und tiefsten inneren Visionen zu wählen.


Jo, 19.12.
Schön, mal wieder etwas von Dir zu lesen :-)) Leider habe ich es erst gestern und mit dem Datum von vorgestern bekommen! Vermutlich mag google mich nicht mehr, weil ich dessen Reklame rausgeschmissen habe?
(Das könnte ich zumindest als begründet ansehen. Die alternative Erklärung wäre mir noch die üblere: irgendwelche Fachleute wissen wieder einmal nicht, was sie tun! Und die meist einzig zutreffende Erklärung, ich sei nur zu doof für diese Welt, halte ich in diesem Fall, begründet - auch wenn ich uns diese Begründung lieber erspare! - für unwahrscheinlich. Was sie ja aber tatsächlich weder für un- noch für wahrscheinlicher macht*gg)

Ich denke, wenn wir alle von dem hier von Dir Beschriebenem als für Menschen gültige Wahrheit ausgingen, wäre schon viel erreicht. Aber es wäre "nur" das Fundament, auf dem das Gebäude des menschlichen Miteinanders (der Menschen untereinander aber auch dem Menschen angemessenem Miteinander mit dem Nichtmenschlichem) aufzubauen wäre. (Wobei ja auch schon Vieles, was wir bauten, schon zufällig darauf aufbaut! Das Problem liegt in der Zufälligkeit auch des Richtigen. Also dem immer noch nicht sicherem Wissen, was richtig und was falsch ist).
Mal abgesehen davon, dass dieser Prozess menschlicher Entwicklung gleichzeitig über viele Ebenen abläuft, also immer sowohl Fundament wie auch Geschosse und sogar Dächer gleichzeitig gebaut werden, was ja für uns schaffende Konstrukteure eine verkomplizierende Herausforderung darstellt, besteht eine weitere Komplikation im salopp formuliertem Satz: leicht gesagt, aber wie das umsetzen?

Auch um das Fundamentale dieser Deiner Weisheit zu verdeutlichen, möchte ich noch einmal diese Schwierigkeit - auch den Einzelnen als mächtigen Täter zu verstehen, obwohl ebenso wahrhaftig er sich als ohnmächtiges Opfer verstehen kann - hinterfragen. Der Punkt gipfelt in dem ebenfalls populistischem Satz: Der Einzelne ist Nichts, die Gemeinschaft ist Alles!

Also ein Grund dafür, warum Menschen meinen, ihre ohnmächtige Opferschaft ihrer mächtigen Täterschaft vorzuziehen, liegt möglicherweise daran, dass unser kapitalistisches Gebäude des Miteinanders auch auf dem heuchlerischen Glauben aufbaut: Dadurch dass der Einzelne seine Ziele erreicht, werden auch die Ziele aller verwirklicht. Womit also zwangsläufig der Mensch (alle Menschen zusammen!) bestimmte einzelne seiner Wesen als göttliche Heilsbringer für alle begreift und zwangsläufig ebenso sich selbst zu Teufeln erklärt!
Ein Einzelner, der diese und die darauf aufbauende Entwicklung so begreift, zumindest als möglicherweise gegeben ansieht, ist also tatsächlich fast ohnmächtig, dies ausreichend weit in die menschliche Gesellschaft zu tragen, damit dann auch größere Teile der Menschheit am Prozess der Wahrheitsfindung teilnehmen können und diesen somit erst zu ermöglichen. Es gibt also tatsächlich diese begründete "Ohnmacht" auch der Täter. Es ist die gleiche, die zur Guerillataktik gegen mächtige reguläre Truppen führt. Oder vermutlich auch die gleiche, welche einen (insofern eben auch von seinen Opfern nur so erschaffenden) Bin Laden Selbstmordattentäter auf Menschen und Sachen sich stürzen lässt.

Für mich (als Opfer!*gg) ist es also der entscheidenere Teil der von Dir beschriebenen fundamentalen Wahrheit des Menschlichen, dass Täter erkennen, dass sie sich selbst auch zu Opfern machen. Wenn also beispielsweise ein amerikanischer Präsident andere Menschen als die, für die er Verantwortung übernommen hat, verantwortlich macht dafür, dass irgendein Mensch so dumm ist, terroristische oder kriegerische Handlungen gegen ihn oder sein ihn wählendes Volk zu unternehmen, so verkennt auch er die Wahrheit, die in diesem Text steckt. Und da er als einer der mächtigsten menschlichen Täter dieser von uns geschaffenen Welt gilt, wirken sich seine Dummheiten (das Nichterkennen, die Unwissenheit der Realitäten, Wahrheiten, menschlicher und unmenschlicher Gegebenheiten) umso mehr dahingehend aus, dass noch mehr Menschen sich als Opfer ohnmächtig fühlen.

Also alle Menschen sich immer weiter vom eigentlichem Fundament dessen, was sie ständig bauen, entfernen. Sodass zwangsläufig es immer wieder zu katastrophalen Zusammenbrüchen kommen muss. Und die umso schlimmer, je mehr schon von Menschen gebaut wurde. Also jede Krise, ob nun Krieg, Terror, Wirtschaftskollaps oder auch Klimawandel, lässt sich solange nicht wegregeln, solange wir nicht erkennen, wie sehr wir sie mit unseren heuchlerischen Annahmen: was gut für mich ist, muss auch gut für alle sein UND was nicht gut für mich, ist auch schlecht für alle, herbeiregeln.
Eben weil wir nicht gleiches Recht für Alle haben sondern immer nur unrecht, weil wir es nicht besser wissen! Weil immer nur bestimmtes Einzelwohl auch nur das Wohl der Allgemeinheit bestimmen darf. Also auch wir hier leben in einem UNRECHTSSTAAT, der sich noch dazu die Frechheit heraus nimmt, sich als Rechtsstaat zu begreifen.
Und womit? Mit Recht!
Womit sonst?*gg

Aber
was ist ein Unrechtstaat, der fremde Völker überfällt? Demokratisch legitimiert? Opfervolk? Tätervolk? Götter (Herrenmenschen?) oder Teufel (Untermenschen?)? Gar Menschlich?

Verbrecher, schwarze Schafe, als Unmenschen allgemein empfundene Menschen dienen uns zur Wahrheitsfindung! Und wir machen uns selbst zu heuchlerischen Lügnern, wenn wir diese wegsperren, uns vor diesen Wahrheitsträgern schützen wollen, gar diese umbringen wollen!

Wie sollen wir jemals wissen, wie auch wir selbst sind, wenn wir meinen, bestimmte Menschen prämieren und andere bestrafen, gar töten zu dürfen? Wie wollen Menschen jemals klüger werden, wenn sie Menschen, die klug genug sind, nicht so dumm zu sein, an dummes Unrecht zu glauben, erschießen? Oder auch mit Millionen oder gar Milliarden prämieren?

Eine weitere fundamentale Säule unseres westlich-christlichen Gebäudes des Mit-? wohl eher Gegeneinanders beschreibe ich kurz in meinem blog. Ich vermute, dies sprengte hier den Rahmen dessen, was Dir - und womit? Mit Recht! - wichtig ist.*gg


Chris 19.12.
Habe mich über Dein schnelles "mitphilosophieren" gefreut :-)
Mittlerweile habe ich Deinen dazu angekündigten Beitrag in Deinem Blog gelesen.


Aus meiner Sicht - und ich bin mir fast sicher, das ich das hier im Blog irgendwo schon mal was dazu geschrieben haben - gilt, dass alles was wir im Außen erleben nur eine äußerst gut gemachte Spiegelung, unseres in Wahrheit unendlich großen Inneren ist!
Mit anderen Worten, wer in sein Inneres schaut und bereit ist, das was dort ist anzusehen und beginnt im weiteren es auch zu akzeptieren und anzunehmen - ja beginnt letztlich für "alles was (in uns) ist" Dankbarkeit zu entwickeln, der wird spiegelbildlich auch im Außen nichts feindliches oder gar ohnmächtig machende Sachverhalte wahrnehmen können!!!
Wir können auf diese Weise - in Dankbarkeit und vollständiger Annahme - auch unser Inneres allmählich transformieren - und das ist es, um was es mir hier u.a. geht - und damit im wahren Sinne des Wortes auch die eigene Außenwelt komplett und vollständig wandeln :-)))

Eine wichtige Erfahrung, die man im Inneren machen kann ist, und ich glaube darüber hatte ich mit Dir ja schon lange bevor wir in diesem Blog beide begannen zu schreiben einen tragenden Konsens: dass wir mit allem verbunden sind und bei weitem nicht so isoliert und getrennt sind, wie viele glauben.
Wenn wir aber durch diese inneren Erfahrungen erkennen können, dass das was wir für uns tun gleichzeitig auch für andere tun und umgekehrt dann ist auch der Grundsatz klar, warum es dem Individuum auf Dauer nur gut gehen kann, wenn es allen gut geht. Alles andere und auch das was wir momentan auf dieser Welt erleben - die Umverteilung von Arm zu Reich ist in Wahrheit auch eine Selbstbestrafung der unwissenden Reichen, die sie sich das selbst antun - weil sie nicht wirklich in Kontakt mit ihrem Inneren (wahren Wesen) stehen. Diese "armen" Teufel bestrafen sich selbst - lach - und wie arm sie sind, werden sie spätestens nach Ihrem Ableben in ihre wohlverdiente Hölle - in die sie dann fahren werden - spüren können, denn da nützt der irdische Zaster nun mal gar nüscht g*.
Allerdings würde ich Ihnen, und damit auch uns, bereits heute eine innere Einkehr und einen daraus resultierenden Kurswechsel von Herzen wünschen. Meinetwegen können sie aber auch gerne so weiter machen (es ist mir nämlich in Wahrheit schnuppe), denn Sie tragen durch ihr unmäßige materielle Gier zum umfassenden und beschleunigten Bewusstseinswandel bei uns allen bei und sind in dieser Hinsicht auch höchst willkommen und produktiv "für alles was ist".


Ein weiterer Gedanke zum obigen Thema - lieber Jo - ist, dass jeder Mensch letztlich keinen absoluten Einfluss hat auf das was andere machen. Das kann man u.a. sehr leicht bei der Förderung und Unterstützung seiner Kinder (auch Erziehung genannt - nur wo will man die eigentlich alle hin ziehen?) erleben oder?
Ganz davon abgesehen haben 2 meiner Kinder einer langen Förderung nun wirklich nicht bedurft - und auch da hatte ich nur sehr geringen Einfluss drauf (allerdings kann ich aus vollem Herzen "ja" dazu sagen und es annehmen wie es ist).
Also wir Menschen haben wie man sieht, auf andere und deren Pläne einen sehr sehr unzureichenden Einfluss.
Worauf wir aber Einfluss haben, ist auf uns selbst, denn wir haben ja uns so wie wir hier auf dieser Erde sind selbst geschaffen – bzw. erschaffen uns täglich aufs neue. Wir sind also unsere eigene Skulptur, unser eigenes Kunstwerk aus Fleisch und Blut :-).
Da ich also auf andere, sogar auf die, die sich in meinem direkten Einflussfeld befinden, nur wenig und zumindest keinen absoluten Einfluss habe, wie sollte ich dann Einfluss im Außen z.B. auf einen Obama oder eine Herr oder Frau Merkel nehmen können?
Allerdings habe ich jederzeit alle Freiheit den Obama in meinem Inneren zu besuchen und kann genau hinsehn was er mit mir macht. Je mehr ich mich mit ihm auseinandersetzte um so weniger wird dieser Obama im Außen noch Wirkung und Einfluss auf mich nehmen können. Ja es ist so: den lügnerischen Obama gibt es überhaupt nur im Außen, weil wir Ihn in unserem Inneren tragen. Hier werden oft Wirkung und Gegenwirkung verwechselt.

Jetzt bin ich wieder da, wo ich ganz ganz oben angefangen habe. Wir, ein jeder von uns, sind die Schöpfer und haben alle erdenkliche Macht alles was ist, so zu gestalten, wie wir es uns wünschen, dabei können wir mehr Teufel sein (wie zur Zeit) und unsere niederen Begierden leben, oder uns zu wahren Göttern entwickeln indem wir unser höchsten Visionen endlich leben.
Damit Du das vorherige und meine Gedanken dazu besser verstehen kannst, muss ich hier zum Beispiel Obama noch etwas ausführlicher werden: Es gibt nicht „den Obama“ auf dieser Welt - nein es gibt zumindest eine Milliarde verschiedener Obamas auf dieser Welt, nämlich soviele wie Menschen ihn „kennen“ gg* und es mag zwar Gemeinsamkeiten der Obamas in der Wahrnehmung der einzelnen Leute geben aber letztendlich sieht jeder nur seinen völlig individuellen Obama, nämlich nur den, der aus seinem Inneren heraus spiegelt. Dies liegt darin, das jeder von uns nur immer Teilaspekte von einer absoluten Realität sehen kann und erst wenn man die Obama-Wahrnehmungen aller dieser Menschen mit einer großen UND-Klammer zusammenfassen würde, hätte man einen sehr viel umfassenderes und weiteres Realitätsbild von Obama.

Allerdings den absoluten und wahren Obama, wie er wirklich ist, kennt - und das ist ein Fakt für mich – keiner und wir werden ihn durch unsere "eingebaute Wahrnehmungsbegrenzung" gg* auch nie vollständig erkennen können!

Wie soll dieser wahre Obama dann auf mich also irgendeine Wirkung haben können, ich kenne ihn ja gar nicht wirklich und kann ihn gar nicht sehen, ich nehme von ihm gar nichts wahr außer meinen eigenen inneren Reflexionen von ihm, die meiner persönlichen inneren Brille oder meinem Schwingungszustand (Spiegel) entsprechen – und davor soll ich mich ohnmächtig fühlen?

Obama diente hier natürlich nur als Beispiel, um am Beispiele mal exemplarisch zu erläutern wie aus meiner Sicht unsere Wahrnehmung im allgemeinem und bei allem funktioniert.


Zum Schluss fällt mir dazu auch ein Bild ein: Wir stehen täglich vor einem Spiegel und halten das, was wir darin sehen können, für die Welt. Wir versuchen nun ein Leben lang mit zunehmender Ohnmacht direkten Einfluss auf das was im Spiegelbild passiert zu nehmen, anstatt ganz einfach Einfluss auf uns selbst zu nehmen - lach.
Das ist auch was ich weiter oben damit meinte, dass wir (über das was im Spiegel passiert) motzen können bis zum St. Nimmerleinstag, ohne das sich was ändern wird, bestenfalls wird der Spiegel irgendwann aus Mitleid zerbrechen g*. Wir können auch ganz einfach in die Hände spucken und den Spiegel ganz einfach Spiegel sein lassen einfach leben und den Menschen in uns erschaffen von dem wir träumen:-).


Zum Thema Konkurrenz noch ein Satz zum Schluss, auch wenn das Thema es zwingend verdient ausführlichst beleuchtet zu werden: Der Hauptgrund dafür, das Konkurrenz (aber auch die Umverteilung von Arm zu Reich) auf dieser Welt existiert, ist schlicht und einfach unser derzeitiges Geldsystem, denn es arbeitet mit dem ungerechtesten Instrument überhaupt nämlich mit Zins- und Zinseszins.
Es gibt zum Glück mittlerweile sehr viele Stellen im Internet, die diesen Zusammenhang leicht verständlich und systematisch beleuchten, daher will ich hier selber darauf verzichten, aber meine Empfehlung: Es lohnt sich sehr, sich mit unserem Geldsystem ausführlich auseinander zu setzen!!! – und es gibt gute Gründe warum wir von unserem Geldsystem in der Schule (ja auch nicht in der Uni - wie mir gerade ein VWL und BWL-Student sagte) nix aber auch gar nix dazu lernen durften.
Interessant zu googeln ist z.B. hierzu Silvio Gesell, der ein menschendienliches zinsfreies Geldsystem bereits vor 100 Jahren entwickelte.

Auch sind einige der wahren Motive für verschiedenste Kriege in den letzten 200 Jahren darin zu suchen, dass einige sehr einflussreiche Gesellschaftskreise auf Kosten der Allgemeinheit weiterhin vom Zins- und Zinsesjoch profitierten wollten – was ihnen ja bis heute auch ziemlich gut gelang.
Diesen geldgeilen Schmarotzern gelang es sogar nach den Kriegen diese wahren Kriegsmotive gut zu vertuschen und in unseren verdummenden Geschichtsbüchern ganz andere Dinge schreiben zu lassen... aber seis drum - wer auf Lügen baut, dem stürzt sein Haus über kurz oder lang sowieso zusammen und zur Zeit rüttelts schon ganz kräftig g*.

Was bleibt zu sagen g* las uns endlich in die Hände spucken und es besser machen :-), wie ich ja bereits in meinem letzten Beitrag zum Thema Ganzheitlichkeit am Schluss schrieb, es tuen sich ja mittlerweile zu Hauf gemeinschaftsdienliche Alternativen auf – wir brauchen also nur zu wählen, welches System und welche Welt wir haben wollen gg*.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ganzheitlichkeit

Alles ist mit allem was ist verbunden, denn in Wahrheit sind wir alle eins.

Wenn ich die Welt einseitig betrachte und mir, wie zur Zeit meistens üblich, nur als intelligentem Fachidiot, einzelne Aspekte heraus nehme, um diese zu analysieren, so kann das für das einfache praktische Leben im Einzelfall durchaus mal sinnvoll sein, im allgemeinen ist es aber ein völliger Irrweg.
Es kann nur ein fruchtbarer Weg werden, wenn ich dabei ständig das große Ganze mit betrachte und immer wieder einbeziehe.

Es gibt nichts, was aus sich selbst heraus isoliert besteht oder länger als für den kurzen Moment eines Augenblicks auch nur alleine bestehen kann.
Letztlich spiegelt sich jedes noch so kleine Detail im großen Ganzen und umgekehrt - alles ist in allem vorhanden.

Es ist wie bei Wasser, alles ist mit Wasser verbunden und vernetzt und spätestens wenn das Wasser ganz verschwunden ist, hört jedes an Materie gebundene Leben auf zu existieren.
Alle Lebewesen (Menschen, Tiere und Pflanzen, aber auch Mineralien und Berge und alles was da ist) hier auf unserer uns jederzeit wohl behütenden und umsorgenden liebevollen Mutter Erde, sind miteinander aufs innigste und tiefste verbunden und beständig im gegenseitigem (telepathischen) Austausch und in pausenloser Kommunikation.
Dies gilt gleichermaßen auch für unseren Körper im Verhältnis zu all unseren Organen und Körperzellen.
Selbstverständlich gilt dies auch im Makrokosmos für die ständige Kommunikation der Planeten, Sonnensysteme und Galaxien untereinander als einem großen Gesamtorganismus.
All dieses alles gilt in jedem Fall - auch wenn wir möglicherweise bereits schon von der Kommunikation unserer Körperzellen und Organe bewusst nichts mitbekommen bzw. nicht mitbekommen können, denn sonst läßt sich die sinnvolle Ordnung, die hinter allem steht, nicht erklären.

Allerdings führt die einseitige und fast nur auf Detailanalyse versessene Geisteshaltung unserer heutigen Zeit quasi symptomatisch bereits seit längerem in verstärktem Maße zu Kommunikationsblockaden und -Unterbrechungen in unseren Körpern und so erklärt sich eine unsere häufigsten Krankheiten unsere Zeit - der Krebs.
Dieser entspricht letztlich nur dem einseitigen, egoistischen und kommunikationsunfähigen Größenwahn einiger Zellen gegenüber dem Gesamtkörper.
Gleiches finden wir natürlich auch im Makrokosmos unserer Erde wieder, nämlich der parasitären unermesslichen Geldgeilheit unseres gegenwärtigen Kapital und Geldsystems und einer Finanzelite mit Ihrem pervertierten Zins- und Zinseszinssystem, welches den Wohlstand einiger Weniger über das Wohl der Allgemeinheit stellt und sich damit als so einseitig erweist, dass aktuell das Leben aller hier auf diesem Planeten - genauso wie beim Krebs im Endstadium - in hohem Maße gefährdet ist.
Paradoxerweise würde uns gerade der Tod in deutlicher Weise die Richtigkeit der im Eingangsstatement genannten These - nämlich das alles mit allem verbunden ist - lehren, denn wenn ein einseitiges lineares Wachstum auf Dauer möglich wäre - wie es heute noch immer von einigen ewig gestrigen gebetsmühlenartig vorgetragen wird - bräuchte es den Krebs mit dem Tod in Folge nicht.

Was ist also zu tun?

Ganzheitlichkeit bedeutet - weg von den allzu bekannten halbherzigen Symptompfuschereien, die wir in der Politik aber auch in dem gegenwärtigen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Denken dominierend finden können, hin zum wieder Staunen können, zum Finden und Erspüren und Begreifen der Verbindung von allem mit allem und letztlich zum puren Sein.

Der alte Weg bedeutet Zerteilung, Aufgliederung, Konkurrenz, Eindimensionalität und auf Dauer gesehen Zersetzung, Entfremdung und Zerstörung.
Dieser Weg entspricht nicht unserer wahren Natur, sondern entspringt "kranken" nur auf Intellekt gezüchteten Gehirnen, meist männlicher Wesen, die die Verbindung zu sich längst verloren haben.

Für den neuen Weg ist gerade deswegen jetzt der Gedanke "Frauen an die Macht" wichtiger denn je, denn das weibliche Geschlecht, welches ja bezeichnender Weise nach wie vor in unserem gesellschaftlichen Leben stark benachteiligt ist, ist von Natur aus schon immer in besondere Weise mit dem Leben verbunden und weis daher vom täglichen Werden und Sterben und den natürlichen Kreisläufen, die das Leben schon immer ausmachen, bestens bescheid.

Dieser neue hoffnungsvolle Weg, der die weiblichen Anteile in uns allen (gerade auch in uns Männern) nicht mehr unterdrückt, verabschiedet uns endlich vom hohlen, eindimensionalen, männlichen Krüppeldasein mit seinen längst "sterbens"-langweiligen und hirnlosen Ritualen und Halbheiten und führt uns endlich zu unser "Ganzheit".

Auf diesem Weg finden wir dann auch die wichtigen Brüder und Schwestern der Ganzheitlichkeit, nämlich die Nachhaltigkeit,die Ethik, die Kooperation, die Regionalisierung und das "Allem-Leben-Dienliche".

Ja und mit allen diesen miteinander verbunden Brüdern und Schwestern den neuen und spannenden Weg zu gehen und ihn aus vollem Herzen und tiefster Überzeugung zu leben bringt Spass - ... - und das Engelgeld hilft uns dabei täglich aufs neue in wunderbarer Weise... :-)))



Anmerkung:
Wenn Du genaueres zum Engelgeld wissen willst und was wir damit machen schaue unter
http://engelgeld.neudeutschland.org/

Freitag, 7. August 2009

über das Licht...

tja weis gar nicht wie ich anfangen soll, zu viele Gedanken schiessen mir fast gleichzeitig durch den Kopf...


...was hinter allem steht, ist pures Licht bzw. schillernde, pulsierende, farbige sich ständig bewegende Schwingungen.

Daraus leitet sich alles was ist ab.

Wenn ich von Licht rede, meine ich nicht das Licht, das wir auf der Erde kennen und auch nicht das Sonnenlicht, diese superhelle und machtvolle Kraftquelle (quasi der Gott) unseres Planetenraums.
Nein, ich meine damit das Licht, das man nicht mit den Augen sehen kann, das uns aber trotzdem immer umgibt und sogar uns selbst ausmacht - ja, wir sind in unserer wahren Natur leuchtend strahlende Licht- und Energiewesen.

Manchmal, in seltenen besonderen Momenten können wir es sogar mit den physischen Augen unseres Körpers sehen. Es ist ein Licht, das keine Dunkelheit kennt, denn es gibt in diesem "Raum", in dem es dieses Licht gibt keine Materie durch das Schatten überhaupt erst gebildet werden könnten. Demzufolge ist diese Licht dann immer da und völlig unbegrenzt und es wirkt wie in einem hinterleuchteten Raum in dem man nie direktes Licht sehen kann und in dem alles trotzdem lichtdurchflutet ist. (Anmerkung: in jedem Fall kann ich das zumindest manchmal wirklich so sehen...)

Wie groß die Energie des Lichtes ist, können wir an der Sonne sehen. Die Sonne ist die materielle "Übersetzung" dieser Urlichtgewalt (bzw. der ungeheuerlichen Energie die hinter allem steht) für uns Erdenbürger, nämlich wahrhaft zu fester Materie gewordenes Licht!!!

Diese Energie ist so groß, dass wir Menschen, die wir letzten Endes aus den gleichen Elementen wie die Sonne heraus selbst entstanden sind, nicht mal eine Zehntel Sekunde die Sonne ansehen können ohne massive Schädigung unserer beiden physikalischen Lichtempfänger (auch Augen genannt gg*) bzw. Erblindung zu erleiden.

Die Kräfte denen wir gegenüberstehen sind also von solcher unerhörter und unvorstellbarer hoher Energie und dabei ist die Sonne nur der (bereits stark abgeschwächte) übersetzte Teil dieser Urenergie in unsere materielle Welt hinein.

Die Sonne ist quasi die erste Transformationstufe vom reinen Licht zur Materie - die Sonne selbst ist allerdings noch eher schattenlos - wie auch - ist sie doch einfach nur pure Energie.

Wir Erdwesen samt Mutter Erde sind dann mindestens eine weitere deutlich unterscheidbare Tranformationstufe in restlos verdichtete und kaum noch leuchtende Materie.

... und trotzdem sind wir auch als Menschen (ob wir es glauben oder nicht) in jedem Moment pures Licht bzw. schillernde, pulsierende, farbige sich ständig bewegende Schwingungen.

Ja aber wie können wir beides gleichzeitig sein? Widerspricht sich das nicht? Nein!!!

Wir Menschen sind materialisierte Lichtwesen und in dieser Form können wir über unsere 5 Eingänge für bestimmte Frequenzen, auch 5 Sinne genannt (schmecken, hören, fühlen, sehen, riechen) nur genau diese Frequenteile von allem was ist wahrnehmen, der für die Phase unseres Menschendaseins für das Überleben wichtig ist. Durch diese fünf Sinne (wenn wir nur ausschließlich durch sie wahrnehmen und alles anderen latent zumindestens vorhanden Frequenzeingänge nicht wahrhaben können oder wollen) werden wir also in Wahrheit auf eine kleine sehr (absolut gesehen) unrealistisch verzerrte, allerdings für das normale Erdenleben zunächst ausreichende Wahrnehmungsfeld heruntergebremst.
Was nicht heisst, dass es all die anderen Frequenzen gar nich gibt!!!!
Sie existieren so natürlich wie wir einen Bleistift in der Hand spüren können (und wenn wir uns dafür zu öffnen bereit sind, dann sehen wir sie auch), nur bedienen wir uns dieser sechsten/siebten und nten Sinne eher nicht, d.h. wir nehmen diese Frequenzen (oder anders ausgedrückt dieses Licht) nicht wahr.

Ja als menschliche Götter haben wir uns von unserem Ausgangspunkt (wobei linear und im Zusammenhang mit Zeit darf man "Ausgangspunkt" nicht verstehen) nämlich der Existenz als reine Lichtwesen in die Existenz als Körperwesen gebeamt und jetzt sind wir zumindest materiell gesehen keine reinen Lichtwesen mehr.

Unser Transformationsstadium charakterisiert, das unsere Körper kein bzw. nur minimales Licht (Aura etc.) abstrahlen und wir sind so verdichtet, im Unterschied zu ebenfalls materiellen Sonne, das wir Schatten werfen.
Ja das Spiel mit dem Schatten das wollten wir unbedingt, sonst hätten wir uns nicht als Menschen erschaffen.
Anders ausgedrückt wir sind als Lichtwesen durch ständige Verwirbelung und Faltenschlagen unsere Selbst, Überlagerungen von Farben aller Art (und was man sonst mit reinem Licht noch so anstellen kann) so verdichtet, dass wir endlich Schatten werfen können -
und damit sind wir in der uns so wohlbekannten Welt der Polaritäten mit Licht und Schatten (und allen anderen Polaritäten) angekommen!
Ja, wir wollten Menschen werden, weil uns diese körperlosen Lichtspiele "früherer" Zeiten einfach zu langweilig geworden sind - wir hatten Sie satt - immer nur Manna essen und Hosiana singen ist auf die Dauer schon a bissal fad.

Wir konnten mehr und wir wollten mehr und das macht uns alle, die hier auf dieser Erde sind aus!!! ...und das gilt auch heute noch - wir wollen und können mehr sein als wir heute sind!!!

Lichtwesen und Götter sind wir ja eh schon - allerdings haben wir, bzw. die meisten von uns das "verabredungsgemäß" vergessen (sonst wäre das Spiel ja auch viel zu langweilig gewesen, bzw. im Sandkasten spielen kann ja jeder gg*).

Wenn wir Menschen uns wieder erinnern und langsam zu erkennen anfangen, dass wir Gottheiten und reine Lichtwesen sind - und zwar in diesem unerhörten und unbegrenztem Ausmaß , dass jeder einzelne in Wahrheit größer und heller wie unsere Sonne ist, werden wir auch wieder mit bloßen Augen in die Sonne sehen können - denn wie sollte uns die Sonne noch blenden können, wenn wir selbst erkannt haben, dass wir selbst doch mindestens ebenso hell sind, bzw. die Sonne nur ein kleiner Teil von uns selbst ist gg*.

Tja aber wie sollen wir das bewerkstelligen, dass wir unser eigenes reines grenzenlos und unendlich helles Licht, das wir in Wahrheit sind, wieder erkennen können? Ganz einfach, indem wir unsere von uns selbstgeschaffenen Schatten beseitigen bzw. wieder entdichten, bzw. wieder aufzulösen anfangen. Ist doch alles selbstgemacht worden von uns- sollte wirklich kein Problem sein!

Der erste Schritt kann sein, eine (Bewußtseins-)Taschenlampe zu kaufen und schon wirds heller, je stärker die Lampe um so mehr wird man merken wie alles schattenmachende förmlich im Licht verdampft und sich aufzulösen beginnt.

Letztlich gibt es nur Licht und nochmal Licht - alle Schatten sind doch nur aus purer Langeweile, bzw. kreativem Schöpferdrang erzeugte verdichtete Lichtspiele - die auch Materie genannt wird. Allerdings nehmen wir Materie als solche, überhaupt nur durch unser - wie oben beschrieben - unvollständige Wahrnehmung durch die Begrenztheit unserer 5 Sinne - wahr und diese Wahrnehmung ist so verzerrt, dass wir so "Materie" überhaupt erst sehen und wahrnehmen.

Die Festheit und Lichtundurchlässigkeit der Materie wird es nie bei einer wahren ungefilterten Bewustseinsöffnung (Beleuchtung) geben, die alle Frequenzen umfasst, denn Materie ist nur eingewickeltes sich selbst überlagerndes Licht - aber sie bleibt dennoch Licht.

Im übertragenen Sinne ausgedrückt: Bewusstsein und Licht entsprechen sich -
je mehr Bewusstsein um so mehr Licht
und je weniger Bewusstein umso mehr Materie und die damit verbundenen Schatten und die daraus resultierende Dunkelheit und letztendlich die Polaritäten.

So das wars erstmal - Finger ausschütteln und gut...

Donnerstag, 6. August 2009

die Wut

Ich bin die Wut - ich finde, das so vieles auf der Welt so ungeheuerlich falsch und ungerecht ist und läuft und ich bin darüber so wütend, das ich selber zerstören könnte. Ich bin voller Hass, nichts kann mich beruhigen oder im Zaum halten.
Ich werde mich nicht ergeben - ich werde immer für das Bessere kämpfen. Ich werde mich nicht verleugnen lassen - nur über meine Leiche geht das. Ich möchte wachrütteln – eine bessere Welt ist möglich, ich möchte alles Schlechte vernichten. Ich kämpfe kompromisslos für das Bessere und ich werde mich nicht zufrieden geben, bis es geschafft ist. Ich verurteile alles Halbherzige, alles Unehrliche, alle halbgaren Kompromisse, alle die „sich satt und bequem einlullen lassenden“.
Ich bin ein Vulkan und ich explodiere. Ich habe Strom in mir und Glut und ich dehne mich aus. Ich bin - wenn ich in meiner Energie bin - unversöhnlich gegenüber allem Falschen und allem Ungerechten. Ich möchte alle und alles wachrütteln und die Augen öffnen. Ich verstehe nicht warum soviele Menschen schlafen? Wie halten die das aus? Wer in dieser Welt noch normal sein kann - ist vielleicht einfach nur verrückt?

Dienstag, 4. August 2009

im Kampf gegen

...der nachfolgende Beitrag ist inspiriert durch einen anderen Blogger der mir mit seinem unbedingt lesenswerten Beitrag zu dem oben im Titel oben ausgeführten Thema zutiefst aus der Seele spricht und gibt meine eigenen Gedanken dazu wieder - anbei der Link des Ursprungsblogs dazu: http://gedankenfrei.wordpress.com/2009/07/30/im-kampf-gegen

Sind wir im Kampf und Widerstand gegen etwas, so ist ein universales Prinzip, dass jeder Kampf gegen dieses eigentlich Bekämpfte – es überhaupt erst am Leben erhält und damit dauerhaft verfestigt.
Dieses "Gesetz" gilt universal und ist sowohl für die Einzelperson, wie auch für die ganze Gesellschaft gültig.
Um sich aus dem Alten zu lösen hilft vor allem die Integration und Annahme von allem was ist! Dabei wird dann die Welt zunehmend weiter, farbiger und inhaltsvoller und es kann endlich eine neue Welt entstehen – die Welt auf die zumindest ich schon immer gewartet habe.
Eine neue weite Welt, die auf Toleranz gründet und nicht auf enge polarisierte Plattheiten (wie z.B. Rechts oder Links, Gut oder Böse, falsch oder richtig etc.), eine Welt in die wir wieder als kleine staunende Kinder eintreten können voller Ehrfurcht vor dieser geheimnisvollen Schöpfung mit seinen wahrhaft unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Welt wird dann bereits größer und weiter, wenn wir nur mal so als Gedankenexperiment das spaltende ODER durch ein UND ersetzen (also z.B. Rechts UND Links, Gut UND Böse, falsch UND richtig etc.) siehe auch hierzu: http://jodoko.blogspot.com/2009/01/vom-und.html.

Enge Geister mögen jetzt einwenden, das sei logisch oft unstimmig, aber wenn wir uns mal versuchen uns auch nur für Sekunden mal aus einer höheren Warte zu betrachten: Welcher Mensch handelt schon dauerhaft logisch? Gerade das UND kann helfen die eigene Widersprüche zu integrieren und sich nicht aus Gründen der Logik/Polarität für bestimmte Teile von sich selbst und damit auch gleichzeitig gegen andere Teile entscheiden zu müssen lernen. Mir jedenfalls ist diese Korsett zunehmend zu eng und ich bevorzuge die Unbegrenztheit……und “kämpfe” für eine neue Welt…

Donnerstag, 2. Juli 2009

Die Sonne in uns

Ja die Sonne in uns
die bringt uns Wonne.

Sie strahlt aus uns heraus,
denn wir sind ihr Haus.

Auch wenn wir glauben sie nicht zu sehen,
so tut sie dennoch ständig in Ruhe in uns ihre Bahnen drehen.

Von innen heraus gibt sie uns ständig Wärme
und wir können sie überall spüren bis tief ins Gedärme.

Obwohl sie ist wahrhaft unermesslich groß,
tragen wir kleinen Menschen sie in unserem Schoß.

Sie zeigt uns ständig unsere wahre Größe,
darum ist ihr auch keiner jemals böse.

Sie zeigt uns wer wir sind:
ein gänzlich unbegrenztes Menschenkind.

Montag, 15. Juni 2009

Wege zur neuen Männlichkeit

- weg von der harten Unverletzlichkeit und hin dazu die Stärke zu finden eigene Verletzlichkeit zeigen zu können

- weg von der Mannesrolle und hin zum authentischen Mensch-Sein

- weg vom beziehungslosen Einzelgängertum und hin zum Sozialwesen

- weg von falscher vorgetäuschter maskenhaft erstarrter Stärke und hin zum Reichtum immer unterschiedlich sein zu dürfen, so wie wir gerade im Moment eben sind

- weg von der Härte gegenüber sich selber unter ständiger Selbstverletzung und hin zum weichen und offen in sich Hineinfühlenden

- weg vom alles und jeden Ausbeutendem und hin zu dem Allgmeinwohl Dienenden

- weg von der Verdrängung der eigenen Ängste und hin zur Annahme

- weg von der Armut der verkrüppelten Männerrolle und hin zum Reichtum des Seins wie man gerade ist

- weg von der Kopfgesteuertheit zum vielschichtigen multidimensionalen Wesen

- weg von der Heldenrolle und hin zu unserer individuellen Einzigartigkeit

- weg von Rollen jeglicher Art und hin zum puren Sein

Mittwoch, 29. April 2009

Das Außen UND das Innen

Chris

"Alles
im Außen
spiegelt nur das
was im Inneren bereits
ist
"

Jo 30.4.
Aber müssen wir deswegen das Außen in uns haben? Oder auch: verinnerlichen wir nur das Außen?

Chris 15.6.
Tja - also bin der Meinung, dass es in Wahrheit kein Außen gibt. Die Dinge die wir als getrennt von uns im Außen erleben sind in Wahrheit immer nur Teile von uns mit denen wir untrennbar zu einer Einheit verschweißt sind.
Allerdings erlebt der in Menschengestalt auf unserer Mutter Erde lebende Teil von uns ständig sehr wohl, dass es ein Außen und ein Innen gibt, denn dieser Teil ist so geschaffen, dass er aufgrund seiner Natur immer nur Polaritäten und nur sehr schwer die Einheit "von allem was ist" erkennen kann.

Gleichwohl können auch wir Menschen (auch ohne Meditation und Innenschau) allein durch genaue Beobachtung von uns selbst jederzeit erfahren, dass wir mit allem verbunden sind.
Das fängt mit der Atmung an (denn wir können uns durch Nichtatmen nur so für maximal 5 lachhafte Minuten von unserer Umwelt komplett abtrennen und als unabhängig begreifen - gg*),
es geht weiter über unser Denken (in dem wir mit ganz vielem auf dieser Welt ständig verbunden sind),
und zeigt sich u.a. auch bei unserem Körper der ständig Zellen abgibt und wieder aufnimmt etc.

Wahrscheinlich stellen wir Menschen mitsamt der Erde und allem anderen was es dort gibt einen kollektiven Organismus dar oder auch anders ausgedrückt wir Menschen verhalten uns zu unserer Umwelt wie ein Zelle von uns zu unserem Körper.

Im Unterschied zu uns menschlichen Hempeln (gg*) sind sich unsere Zellen der Notwendigkeit eines guten Zusammenspiels mit einer dienenden Ausrichtung für das Gemeinwohl jederzeit sehr wohl bewusst - nur so kann unser Körper überhaupt entstehen, weiterwachsen und gedeihen.

Nur der Mensch mit seiner sich getrennt erlebenden Wahrnehmung und dem daraus konsequenterweise resultierenden puren Materialismus ist derzeit so dumm sich selbst das Wasser abzugraben und sich quasi permanent krebszellenähnlich und in egoistischerweise gegen das Gemeinwohl zustellen. Eine dümmere und sinnloser Haltung zu uns wie unser kollektiv betriebene egoistische Lebensstil ist kaum vorstellbar und aus dieser Sicht einfach nur lachhaft. Die Beibehaltung dieses Kurses, bedeutet über kurz oder lang den kollektiven menschlichen Untergang.

Allerdings bekommen wir menschlichen Sonderschüler durch die, von unserer geduldigen und gütigen Mutter Erde zur Zeit erzeugte, extrem hohe Wellenbildung in beispielloser und unglaublich Mut machender Weise geholfen...und ich bin sicher und merke es tagtäglich das wir Gott sei Dank zur Zeit beginnen etwas schneller zu lernen und somit ganz viel positives Neues tagtäglich am entstehen ist und endlich Wirklichkeit werden kann.

Für mich jedenfalls ist bereits zur Zeit der starke Geruch von Frühling, Neuanfang und Aufbruch zu einer neuen Welt sehr deutlich wahrnehmbar - auch wenn wir zur Zeit noch surfen und noch nicht wissen wo und wie wir in kürze
anlanden werden gg*.

Jo, 16.6.
Dein Vergleich des menschlichen Zusammenlebens mit Körper und Zelle inspiriert mich zu folgender Anmerkung:
Klar, die Zelle weiß, was sie tun muss, um mit dem Organismus zu (über-)leben. Aber ebenso klar weiß das auch der Organismus, was er wie organisieren muss, damit seine Zellen funktionieren können.
Wenn wir also das gesellschaftliche Äußere eines Menschen als einen Organismus betrachten, dessen Zelle ein Mensch ist, so stellt sich die Frage, ob der Mensch oder der Organismus krank ist, wenn eine Zelle unzureichend mit Nährstoffen versorgt wird.
Beispiel: Ein Millionen schwerer Steuerflüchtling. Wer ist hier das krankhafte? Kann jemand krankhaft aus sich heraus Steuer hinterziehen? Oder ist die Steuerhinterziehung nur ein Symptom des erkrankten Organismus? Wer also gehört selbst nach unserem Unrechtsverständnis legal bestraft, die Zelle oder der Körper?

Und wenn ein jeder Gesetzesbruch immer nur das Versagen der Allgemeinheit darstellt, diesen zu ermöglichen oder gar zu fordern, mindestens jedoch ihn nicht zu verhindern, sich gegen ihn zu immunisieren, welchen Zweck erfüllen dann Sanktionen für oder gegen einzelne Zellen? Wird der Körper mit Sanktionen gegen seine Zellen gesünder oder kränker?

Und zum dritten:
Der Körper weiß, seine Zellen können nur funktionieren, wenn auch er funktioniert. Und das ist nur dann der Fall und somit auch nur die einzige Rechtfertigung für das Überleben des Gesamten, wenn er sich als Minimum so organisiert hat, dass ALLE seine Zellen umfassend und würdevoll versorgt werden. Er investiert also in die Funktionstüchtigkeit jeder einzelnen Zelle, die damit dann auch funktioniert. Er sanktioniert also seine Zellen nicht. Er lässt sie einfach funktionieren und ernährt sie. Und wenn er das nicht schafft, braucht er keine Gesetze, er stirbt einfach, wenn er seiner Verantwortung, seinem Sinn nicht mehr ausreichend gerecht wird.

Menschen müssen lernen, Mensch zu sein. Einen jeden Menschen muss man erst einmal jahrelang lieben. Und nur dann wird auch er Liebe geben können. Wenn ein Mensch nicht gelernt hat, seinen Mitmenschen nicht zu schaden, und es soll jemand bestraft werden, dann nur die, die versagten, diesem das Richtige zu lehren! Denn nicht nur der Fisch, auch das menschlich organische Zusammenleben stinkt zuerst im Kopf! (Und wir hier in Krüppel-Deutschland wählen UND bezahlen diesen!)

Chris 16.6.
Natürlich können wir uns über das böse Außen beklagen (und ich mache es ja auch selber - aber hoffentlich immer seltener gg*), das böse System, der böse Gesamtorganismus Staat, die blöden Politiker, die Ungerechtigkeit der herrschenden Gesetze und es hat viel Gutes (bzw. ist zwingend notwendig) das Böse, das Falsche und das Ungerechte überhaupt in einem ersten Schritt erstmal zu erkennen und sich dann darüber entsprechend zu beklagen.
Auf Dauer gesehen, ist es aber in einem zweiten Schritt wichtig, sich nicht bei der Schuldzuweisung im Außen zu verlieren, denn wie ich am Beginn dieses Blogs ja bereits sagte, spiegelt das Außen nur unsere Inneres und somit deuten wir mit unseren Schuldzuweisungen nur mit langem Finger auf uns selber hin - und wir müssen erkennen, dass alles Böse, Falsche und Ungerechte in uns selber ist und uns nur im Außen vergrößert ständig vor die Nase gehalten wird.
Wenn es uns gelingt diese zunächst weniger schöne Erkenntnis in uns hineinzulassen und zu akzeptieren, erst dann haben wir überhaupt die Chance uns vollständig daraus zu lösen und unsere wahre Macht zu erkennen. Denn wenn alles dieses Negative ja ausschließlich und alleine von uns selber kommt und gar nicht real im Außen ist, so haben wir tatsächlich die Macht die Dinge selbstständig und ohne Hilfe vom Außen jederzeit selbst, grundlegend und vollständig zu ändern und werden damit zu den wahren bewussten Schöpfern unserer eigenen Realität, die wir ja in Wirklichkeit auch sind und immer schon waren!

Aber schauen wir uns auch mal den Weg des Motzens an, was machen wir eigentlich dann?
Wir schieben die ganze Schuld aufs Außen und degradieren uns selbst (als eigentlich grenzenlose Schöpfer) im gleichen Moment zu Opfern und erst als Folge davon können wir dann auch wirklich nur noch zusehen und nichts mehr selbst gestalten und sind allem hilflos ausgesetzt.

Die nächste Frage/Aussage dazu könnte sein: ist ja toll, aber wenn ich mich nur innerlich verändere, dann werden die Verhältnisse im Außen ja auch immer so ungerecht bleiben?!
Als Antwort bleibt nur zu sagen, dass dem nicht so sein kann, weil dass Außen eben nur der Spiegel unseres Inneren ist und wir quasi in jeder Sekunde und zwar in jeder, die Welt in uns neu erschaffen!!! ... und das heißt alles (die ganze Welt) ist sekundenschnell änderbar wenn wir nur wollen - nicht von umsonst gibt es das Sprichwort Glaube kann Berge versetzen!!!

Derzeit befinden wir Menschen uns noch weitgehend und kollektiv in der Opferhypnose, in die wir uns durch unsere Glaubenssätze zu kleinen nichtsbeeinflußenden Arm- und Beinlosen Viehzeug heruntergebeamt haben. Aber in zunehmendem Maße - und da hilft uns unsere innerlich selbst erzeugte und dann ins Außen projizierte Krise - kommen wir in die kollektive Phase des Erkennens der Ungerechtigkeit und des Motzens und nun ist es nur noch ein winzig kleiner Schritt ... und es kann endlich
Himmel auf Erden werden
, nämlich wenn wir erkennen "Wer wir sind", nämlich unendlich helle Lichtwesen und gleichzeitig machtvolle Schöpfer mit unbegrenzten Möglichkeiten :-))).
Wie gesagt zur Zeit surfen wir noch auf der Krise, aber das Licht ist schon lange und zunehmend heller werdend wahrnehmbar :-)

Dienstag, 21. April 2009

Der Berg

Eines Tages muß man sich überwinden,
den eigenen Kraftort zu finden.

Diese Suche ist schwer
und Ergebnisse ohne Gewähr.

Der Aufstieg auf einen Berg
immer ein lohnendes Werk.

Doch der Weg ist nicht leicht
und der Anstieg meist nicht seicht.

Auf den großen Höhen
gibt es oft heftige Böen,

und viel Entbehrung und Schweiß
sind der zu zahlende Preis.

Hat man es auf den Gipfel geschafft
und besinnt sich still, so ist man in der Kraft,
die des Berges Geist in uns entfacht.

Vereint mit dem Berg,
als kleiner Menschenzwerg.

Fürwahr ein richtig großes Stück
vom großen Lebensglück.

Dienstag, 7. April 2009

Wasser

Wasser ist der der Lehrmeister unseres Lebens.
Wasser zeigt uns wie alles funktioniert.

Wasser ist Gemeinschaft unzähliger kleinster Einheiten, die sich in Meeren, Flüssen aber auch im Wasserglas freiwillig zusammenfinden und im gemeinsamen Erleben miteinander Spaß haben und zusammen arbeiten.

Alle Wasserteilchen schwingen bedingungslos zusammen
und sind dabei um ständigen Ausgleich untereinander bemüht.

Wasser schleift ganze Berge ab, formt ganze Täler
und erzeugt fast jegliche Oberfläche auf der Welt.

Die kleinen Einheiten sind dabei jederzeit bereit sich zu trennen,
zu verdunsten, weg zu spritzen, zu verdampfen, zu versickern
und sich mit dem Festen zu verbinden und dieses zu erweichen und zu beleben,
es zum Grünen zu bringen und dabei Träger für Lebensstoffe zu sein
oder als Transportmedium Verbrauchtes wegzubringen.

Wasser kann zu Eis erstarren und es damit scheinbar dem festen Stein gleichtun allerdings viel spröder und weniger hart dabei.

Wenn solche festen Eisteile später im Wasser schwimmen fangen sie dabei an sich wieder aufzulösen. Sie verlieren dabei jegliche Individualität und sind nur noch dem großen Ganzen, in dem sie nun vollends aufgehen, dienlich.

Wasser ist wie eine sich ständig erneuernde große Einheit, jedoch kann man es nur schwer als Gesamtheit (er)greifen. Es fängt sofort an sich aufzulösen und wieder zu vereinzeln.

Wasser kann unser Inneres beflügeln, beruhigen oder inspirieren.

Das wilde Wasser des Sturmes im Meer oder in der Flut
ist pure Bedrohung und Zerstörung.
Das ersehnte Wasser vom Himmel nach langer Dürre,
Labsaal und pure Freude für Körper und Geist.

Wir bestehen zum allergrößten Teil aus Wasser,
das in uns beständig in jeder Sekunde ein und aus geht
und dabei im freien Austausch mit dem Rest der Welt ist.

Wer und was also sind dann wir?

Dienstag, 24. Februar 2009

blau-grün-gelbe Stimmung


Es ist eine Stimmung wie aus tiefem, tiefem See. Es spiegelt die Kraft, die aus der Tiefe kommt, in die das gelbe Licht der Wahrnehmung und des Bewusstseins eintritt, wieder.


Die Tiefe überschreitet dabei den dreidimensionalen Raum und tritt in andere Welten, Dimensionen und Realitäten ein.


Diese sind so wirklich, so wahr, so fest und so selbstverständlich, wie das Leben hier auf dieser Erde.


Es ist eine Parallelwelt der unendlichen Fülle. Es ist die pure kreative Kraft des Geistes mit der grünen Tiefe der Unendlichkeit aber auch der Fruchtbarkeit des Geistesraums.


Es sind Räume der Vollendung und des Übergangs. Diese Räume sind nicht mit dem Hier-Bewusstsein zu betreten, jedoch spiegeln sie wie die unergründliche Oberfläche eines Sees in unser Leben herein.


Sie grenzen an unsere Erd-Realität und leuchten herein. Nur wenn man unscharf schaut, sind sie wahrnehmbar.


Sie sind wie ein Raum im Raum - eine Parallelwelt.

Donnerstag, 12. Februar 2009

"der Jo"

Der Jo mit seiner Schreiberei,
der macht mich immer wieder froh.

Als wahrer Meister der Sprache ist es wirklich kein Frage,
dass er bringt ständig tiefschürfende Formulierungen zu Tage.

Fast schon regemlässig er völlig ungeniert,
immer wieder neue interessante Gedanken gebiert.

Auch wenn er sich dabei manchmal dabei verliert,
er mich einfach zutiefst immer wieder aufs neue inspiriert.

Das tut mir in der Seele gut
und macht immer wieder neuen Mut,
mit ihm hier zusammen zu schreiben das tut so was von gut.

Dieser Kerl der macht mich wach
und ich vor Freude über sein inspirierendes Schreiben
manchmal vor Freude nur noch lach.

Er denkt nach über alle Einzelheiten des Lebens
und das ist - so scheint mir - niemals vergebens.

Er ist ein wahrhaft kluger Geist
und in seinen philosophischen Welten schon weit gereist.

Ja, auf seine ureigenste Weise,
ist er schon unheimlich schlau -
durch seine lange Reise.

Manchmal weis er zu wenig von seinem eigenen inneren hohen Wert,
aber auch das ist nicht wirklich verkehrt.

Unbeirrt er immer die Essenz von allem sucht,
auch wenn er dabei selber öfters mal etwas flucht.

Nicht alles was er schreibt wird für mich völlig klar,
doch trotzdem bleibt es für mich wahr,
stellt es doch seine Wahrnehmung dar,
und letztlich sind Mißverständnisse zwischen uns rar.

Immer sucht er den Sinn,
nur das bringt ihm letztlich den Gewinn.

Seine wahren Ziele sind geistiger Natur
und zwar - so was von pur.

Er ist schlicht und ergreifend in existenzielle Fragen verliebt,
schön das es ihn - so wie er ist - gibt.

Dienstag, 10. Februar 2009

Zeit - was ist das denn?

Wir Menschen brauchen die Zeit, das steht wohl fest - und klar wir Menschen haben Sie darum wohl auch erfunden - erfinden müssen - als Ordnungsystem um im "Chaos unserer Wahrnehmungen" uns irgendwie zurecht zu finden und diese sinnvoll ordnen zu können.

Ja wir Menschen haben es mit Hilfe des Gottes unserer Zeit - nämlich der Wissenschaft - auch schon bis zur Atom-Uhr gebracht. Aber ist diese dort gemessene Zeit objektiv? Ist das dann die absolute Zeit gg*?

Die meisten haben sicher schon die Erfahrung gemacht, dass wir Zeit je nach Lebensalter und auch Situation völlig unterschiedlich erleben können. Man kann in wenigen Sekunden um Jahre altern, 3 Wochen Urlaub können wie im Flug vergehen. Die Lebensjahre als Kind zählen von der Dauer für viele wie Jahrzehnte... Zeit ist also für uns etwas sehr sehr subjektives. Misst die Atomzeit also die objektive Zeit? Wo liegt also nun die Wahrheit bei unserer Wahrnehmung oder bei der Atomuhr? Oder ist beides richtig und widerspricht sich halt nur meistens?

Und natürlich bleibt auch die Frage offen ob Zeit nicht nur eine bloße Erfindung von uns Menschen ist und ob es Zeit überhaupt gibt?

Tja Fragen über Fragen und nix ist klar - wie im richtigen Leben gg*.

Zu(r) "Zeit" fällt mir auch noch folgendes ein:

- wahrer Reichtum ist Zeit zu haben - insofern sind unsere Topmanager bettelarm und jeder Hartz-IV-Empfänger steinreich - nur leider wird es von diesen wohl leider meistens nicht so empfunden

- klare Zeitdefinitionen wurde vornehmlich für unsere zunehmend industrieller werdende Gesellschaft gebraucht und erfunden. In früheren bäuerlich orientierten Gesellschaften war die genaue Zeit ohne große Bedeutung, man orientierte sich eher an den Rhythmen des Jahres und des Tages

- auf der Ebene des "Seins" gibt es keine Zeit (und natürlich auch kein Anfang und kein Ende) sondern nur das "Jetzt". Dieser Raum steht jedem Menschen immer zur Verfügung gg*. Eine gute Übung ist den Versuch zu machen sich dieses "ewige Jetzt" vorzustellen bzw. da mal reinzufühlen...gibt nen knotiges Gehirn - macht aber Spass - zumindest mir bereits seit meiner frühesten Kindheit

- unsere superschlaue Wissenschaft rechnet gerne mit der Zeit - z.B. mit der Unendlichkeit - getreu dem Motto: zwar keine Ahnung wovon wir da überhaupt reden, aber wir rechnen mal damit gg*. Das geht ja im übrigen auch meistens gut, zeigt aber deutlich die Grenzen solcher Berechnungen und erklärt warum so manch haarsträubendes Ergebnis ab und zu heraus kommen muß. Wie auch immer, es ist gut sich zu einer mit solchen Dingen rechnenden Wissenschaft eine kritische Distanz zu bewahren.

- spannend ist es auch sich über den Begriff "Zeit sparen" Gedanken zu machen. Wie geht das mit dem sparen? Was wird da gespart? Wo liegt die gesparte Zeit? Kann ich die dann auch später nutzen?

- Zeit ist eine Maßeinheit für Veränderungen die wir erfahren

- zeitlos zu sein bedeutet jenseits der Veränderungen zu sein

- Zeit zu haben und Zeit richtig zu nutzen sind zweierlei Dinge. Leider wissen viele Leute die reich im Sinne "von Zeit haben" sind, nichts mit Ihrer Zeit anzufangen und das führt dann zum "Zeit totschlagen" einem weit verbreitetem Hobby unserer "Zeit".
Hier wäre die Schule gefragt anstatt sinnlos meistens unverbundenes Wissen in unsere Jugend einzubläuen, dieser den Raum zu geben, sich dazu dazu mal umfassend Gedanken machen zu können.
Last not least: Gerade weil wir so ein Schulfach nicht hatten, gilt das für uns von der Schule "Verbildete" um so mehr...

12.2. Jo
Der Jahresrhythmus in bäuerlichen Gesellschaften ist ja auch ein Zeitbegriff. Überhaupt ist dieses immer auch wieder wechselnde, subjektive Zeitempfinden ja immer nur rein menschliches der Otto-Normalos. Z. B. für Sportler oder Kernphysiker sind Bruchteile von Sekunden Ewigkeiten.

Die Frage der Zeit, die ich selbst ja als Erfindung des Lebens begreife, also nicht zum leblosen Universum gehörig, ist für mich also auch eine Frage des menschlichen Bewusstseins und seines von ihm selbst erschaffenden Seins. Die Zeit als vom Menschen sogenannte vierte Raumdimension begreife ich als typisch maßlose, deshalb als dummerhafte und weil unwissend über seines eigenen Wesens Selbstüberschätzung.
Wobei aber das eigentlich Schöpferische im menschlichen Zeitbegiff, was vom Menschen trotz seiner unangemessenen Selbsteinschätzung ja gar nicht hoch genug von ihm bewertet wird.

Genau wie es uns mit diesem unreflektierten Zeitbegriff, den wir ja alle jeden Tag mehrmals verwenden, ergeht, so treiben wir es auch mit vielen anderen Dingen. Z. B. reden wir andauernd von Arbeit, ich muss allerdings zu meiner Schande gestehen, ich habe keine Ahnung, was Mensch mir mit diesem Wort sagen möchte. Was ist denn nun Arbeit? Den Kratzbuckel für diejenigen machen, die am meisten davon profitieren? Und dafür nasse Füße durch dadurch bewirkte Klimakatastrophe zu riskieren? Ist es nicht geradezu merkwürdig, wie sehr unser Arbeitsbegriff mit unserem Zeitbegriff verwoben ist?

Jedenfalls kann ich ohne klare Antworten zu diesen philosophischen, weil menschlichen Fragen mich diesem Land, dieser unwissenden und unreflektierten Gesellschaft nur verweigern. Und es ist mir sch...-egal, wie hoch meine Rente einst sein wird. Denn auch dieser immer absurder werdende Eigentumsbegriff ist nur eine menschliche Erfindung und entbehrt jeder angemessenen und realitätsnaher Grundlage: Wer will mich denn und womit daran hindern, mir im nächsten Supermarkt meinen hungrigen Bauch vollzuschlagen? Kost und Logis frei im Knast anstrebend? Was außer Papier ist Geld? Egal welcher Oberguru welcher idiotischen Bank diesen Zettel unterschrieben hat? Wir alle machen es dazu! Und ich nicht mehr. Streicht mir doch ruhig das bisschen ALGII! Knast kommt Euch 10mal so teuer, nicht gerechnet, was Euch entgeht, indem Ihr meine Fähigkeiten nicht mehr haben wollt! Ich begreife uns wirklich nicht: wir jammern und klagen und machen immer so weiter, warum? Wir sind es doch, die machen und tun und nicht das richtige, nämlich z. B. Arbeit sein lassen! Entweder wir machen unseren Job für Kohle, weil wir es so wollen, warum dann jammern? Oder wir lassen es. Was, außer einem um nur wenige Jahre vorzeitigen Tod, riskieren wir denn? If you have nothing, you have nothing to loose? Angst? Vor diesen Idioten? Darüber kann ich doch nur lachen, oder?

Ihr seht, Euch steht die Welt offen, Ihr braucht keine Zeit, entweder weil Ihr zeit Eures Lebens welche habt. Oder weil Ihr niemals Zeit haben werdet. Wozu so einen Begriff in den Mund zu nehmen, und das dann auch noch, ohne überhaupt zu wissen, was man sagt?

Ich liebe meine Mitmenschen, sie machen mir Freude! Denn sie schreien genau wie ich immer nur ihre eigene Dummheit lauthals in die Welt hinaus. Schlimm ist es nur, wenn sie dafür mehr als nur Hartz4 bekommen! Sucht es Euch doch mal aus: EinEuroJobber zu Politkern (wird erheblich billiger! Und schlimmer kann's dadurch auch nicht werden!) oder ALGII für alle? Mal abgesehen davon, dass mir auch schleierhaft ist, wozu wir 650 Bundestagsidioten bezahlen, wenn 400 oder 250 oder auch nur 100 vermutlich bessere Arbeit abliefern werden, da allein durch diese Verringerung die menschliche Fehlerquote erheblich gesenkt wird?*ssffgg

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